Verschraubungssystem

Sichtbar richtig verschraubt

Seit mehr als 80 Jahren entwickelt Parker Hannifin unter anderem Hochdruck-Hydraulikverschraubungen. Dabei haben im Laufe der Jahre neue Geometrien und Materialien die Leistung, Zuverlässigkeit und Montagefreundlichkeit der Ermeto-Originalverschraubungen verbessert.

Deshalb sind Leckagen in Leitungssystemen heute, anders als früher, nicht auf Materialfehler, sondern vielmehr auf eine unsachgemäße Montage zurückzuführen. Abhilfe soll hier das neue EO-3-Verschraubungssystem schaffen.

Die Verschraubungen ermöglichen laut Hersteller eine einfache, schnelle und sichere Montage. Erreicht wird dies mit einer neuen Gewindetechnologie. Anders als bisherige (DIN-Norm-)Verschraubungen basiert das System auf einem 24°-Innenkonus mit integrierter Weichdichtung und einem kegelförmigen Verbindungsgewinde. Laut Parker Hannifin ermögliche die Verschraubung als erstes und einziges System die Kontrolle des Montageergebnisses von außen. Anhand eines gelben Signalringes erkennt der Monteur sofort, ob die Verschraubung fachgerecht erfolgt ist.

Zudem sollen sich die EO-3-Elemente deutlich schneller zusammensetzen lassen als marktübliche Verschraubungssysteme. Die Montage erfordert weder einen Drehmomentschlüssel noch eine Schlüsselverlängerung – ein gängiger Gabelschlüssel genügt. Ab einer Rohrgröße von 25 Millimetern sorgt statt der Standard-Sechskant- eine Achtkant-Mutter für erhöhten Montagekomfort. Dabei erleichtert die Achtkant-Mutter den Zugang mit dem Gabelschlüssel bei engen Bauräumen.

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Neben starren Rohrleitungen verlangen viele Anwendungen flexible Schlauchverbindungen. Das Verschraubungssystem ist für beide Varianten anwendbar. Auch die Anbindung an bestehende EO-2-Anschlüsse ist dank eines Adapters möglich. So lassen sich bereits vorhandene Verbindungen ohne größeren Mehraufwand auf das neue System umrüsten oder erweitern. Wie Parker Hannifin betont, bietet das neue System die vierfache Sicherheit und verzichtet auf die bislang gewohnte Standardbaureihen-Klassifizierung von LL, L und S. Bis auf wenige Ausnahmen gilt für alle Rohrgrößen eine einzige Druckstufe von 420 bar. rn

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