Geschäftszahlen 2018

Andrea Gillhuber,

Bosch Rexroth meldet Umsatzplus von 12 Prozent

Auf 6,2 Milliarden Euro beläuft sich der Umsatz von Bosch Rexroth aus dem Geschäftsjahr 2018. Das entspricht einem Plus von 12 Prozent. Vor allem Vernetzte Lösungen für Produktion und Logistik liegen im Trend.

Ralf Najork ist zufrieden mit der Entwicklung von Bosch Rexroth. © Bosch Rexroth

 „Sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis lagen 2018 über unseren Erwartungen. Damit schaffen wir eine gute Ausgangslage für ein konjunkturell herausforderndes Jahr 2019“, sagte Rolf Najork. Er ist Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, verantwortet dort den Bereich Industrietechnik und ist zudem Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG.

Laut dem Geschäftsbericht konnte das Unternehmen seinen Umsatz in Deutschland um knapp 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro steigern. Insgesamt erzielt Bosch Rexroth mit 2,1 Milliarden Euro (+10,5 Prozent) etwa ein Drittel des Gesamtergebnisses in Europa (ohne Deutschland).  Besonders die Region Asien/Pazifik/Afrika entwickelte sich sehr gut: Dort lag der Umsatz mit 1,6 Milliarden Euro knapp ein Fünftel über dem Wert des Vorjahres. Auch das Geschäft in Nord- und Südamerika erwirtschaftete mit 1,1 Milliarden Euro (plus 8,2 Prozent) ein positives Ergebnis.

Mobilhydraulik und Fabrikautomation als Wachstumstreiber

Insgesamt ist Najork zufrieden: „Vergangenes Jahr ist für Bosch Rexroth auch über die sehr guten Zahlen hinaus von besonderer Bedeutung. Wir haben bewiesen, dass wir den Spagat zwischen strukturellem Wandel und Umsatzwachstum schaffen können“, so der Vorstandsvorsitzende. Eine besonders positive Entwicklung vollzogen die Bereiche Fabrik-automation, Anlagenbau und Engineering sowie Mobile Anwendungen. Als Wachstumstreiber entpuppte sich im vergangenen Jahr vor allem die Mobilhydraulik und die Fabrik-automation. Neben der traditionell starken Position in der Industrie- und Mobilhydraulik positioniert sich Bosch Rexroth immer mehr als Anbieter von Industrie 4.0-Lösungen mit softwarebasierten, automatisierten und vernetzten Lösungen. Das Unternehmen setzt über alle seine Bereiche hinweg auf Digitalisierung, Vernetzung und Elektrifizierung.

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Der Bereich Fabrikautomation erwirtschaftete 2018 den größten Teil des Industrie 4.0-Umsatzes in der Bosch-Gruppe. „Industrie 4.0 ist kein Selbst-zweck, Industrie 4.0 rechnet sich – für uns und unsere Kunden“, betonte Najork.

Gute Augangsposition für 2019 - Automatisierung und Intralogistik als Wachstumstreiber

Mit dem positiven Ergebnis 2018 befindet sich Bosch Rexroth aktuell in einer wirtschaftlich guten Ausgangslage für das Jahr 2019. Für das zweite Halbjahr 2019 erwartet das Unternehmen insgesamt eine nachlassende konjunkturelle Dynamik. 

Der Fabrikautomationsmarkt profitiert weiterhin vom Trend zur Automatisierung und Digitalisierung. Automatisierungslösungen zur Steigerung der Produktivität und für die Umsetzung von Industrie 4.0 Konzepten stützen die weltweite Marktnachfrage. Auch die Nachfrage nach Intralogistiklösungen bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Für 2019 wird jedoch eine insgesamt verringerte Investitionsdynamik erwartet, insbesondere aufgrund der seit Ende des vergangenen Jahres nachlassenden Konsumnachfrage in China.

2018 profitierte auch der Markt für Industriehydraulik von der allgemein positiven Konjunkturentwicklung und verzeichnete ein moderates Wachstum. Für dieses Jahr wird ein insgesamt etwas schwächeres Wachstum erwartet, jedoch mit Unterschieden in einzelnen Kundenbranchen. Nach hohen Wachstumsraten in den Vorjahren wird im Markt der Mobilhydraulik 2019 weltweit kein weiteres Wachstum erwartet. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte besteht das Risiko einer Marktabschwächung.

Mit Unterlagen von Bosch Rexroth

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