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Artikel und Hintergründe zum Thema

Granulierprozesse vereinfachen

Bosch präsentiert neue Granuliereinheit auf der Achema

Bosch Packaging Technology präsentiert auf der Achema 2015 erstmals die vom Tochterunternehmen Hüttlin GmbH entwickelte Granuliereinheit GranuLean. Die Neuentwicklung kombiniert die Prozessschritte Mischen, Granulieren und Trocknen für die Herstellung von pharmazeutischen Granulaten.

Für eine hohe Ausbeute im Wirbelschichtmodul der neuen GranuLean hat Bosch einen neuen Prozessfilter entwickelt.

„Der Name GranuLean steht für eine schlanke, kompakte Anlage, die sich leicht in Produktionsräume integrieren lässt und auf die Grundanforderungen pharmazeutischer Hersteller abgestimmt ist“, erläutert Fritz-Martin Scholz, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology. „Mit dem Fokus auf die wesentlichen Basisfunktionen innerhalb fester Abmessungen haben wir eine besonders effiziente Granulierlösung entwickelt.“ Die auf der Achema ausgestellte GranuLean spart beispielsweise mit nur 6 Metern Länge und 3,40 Metern Höhe zudem wertvollen Produktionsraum. Die für insgesamt drei unterschiedliche Chargengrößen erhältliche Neuentwicklung basiert auf der langjährigen Prozesstechnik-Erfahrung von Hüttlin.

Vereinfachter Aufbau, einheitliche Bedienerschnittstelle

Auf der Achema präsentiert Bosch Packaging Technology die vom Tochterunternehmen Hüttlin GmbH entwickelte GranuLean für die Herstellung von pharmazeutischen Granulaten.

Im Gegensatz zu maßgeschneiderten Granulierlinien sind in der neuen GranuLean die wichtigsten Funktionen standardmäßig installiert. „Durch den hohen Standardisierungsgrad erfüllen wir jetzt auch Kundenwünsche nach einer schnell verfügbaren Gesamtanlage bei gewohnt hoher Qualität“, so Scholz. Durch die einfachere Abstimmung der Anlagenkomponenten vor Ort lässt sich die Granuliereinheit schnell und unkompliziert installieren. Sämtliche Prozess- und Reinigungsschritte können über Rezepte gesteuert werden. Schnittstelle zum Bediener ist ein 21-Zoll-Touchscreen mit benutzerfreundlicher Menüführung.

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Reibungsloser Produktfluss durch integrierte Nassmühle

Der Prozess zur Herstellung der pharmazeutischen Granulate beginnt mit der pneumatischen Befüllung des Schnellmisch-Granulierers (High-Shear Mixer). Darin durchmischt und granuliert das von unten angetriebene Mischorgan Gentlewing die Wirk- und Hilfsstoffe. Entleert wird der High-Shear Mixer über die ebenfalls neu entwickelte, integrierte Nassmühle.

Durch die Kommunikation zwischen Mühle und Gentlewing wird immer nur so viel Produkt entleert, wie die Mühle auch verarbeiten kann, was einem Verstopfen der Mühle vorbeugt. Anschließend wird das nasse Produkt dem in der GranuLean integrierten Wirbelschichtmodul über eine pneumatische Transferleitung zugeführt. Zum Trocknen des Granulates in der Wirbelschicht erfolgt die Anströmung über den bewährten Diskjet-Verteilerboden. Für eine hohe Ausbeute ist die Funktion der Prozessfilter entscheidend: Dafür hat Bosch einen neuen Prozessfilter entwickelt, bei dem die Elemente seriell über Druckluftimpulse abgereinigt werden. Die Entleerung des Produktes am Ende des Trocknungsprozesses erfolgt über eine Trockenmühle.

Neben der Granulation im High-Shear Mixer kann optional auch durch ein Tangential- oder Topspray-Verfahren in der Wirbelschicht granuliert werden. Die GranuLean ist bis zu einem Containment-Level von OEB3 (Operational Exposure Band) erhältlich. Im Betrieb bleibt die Anlage geschlossen, während aufblasbare Dichtungen an den Produktbehältern eine optimale Abdichtung gewährleisten. Darüber hinaus sorgen die integrierten Reinigungssysteme für eine noch einfachere Handhabung.

Tabletten und Kapseln in Linie

Mittels geeignetem Handlingequipment lässt sich die neue Granuliereinheit beispielsweise mit den neuen Tablettenpressen der Manesty TPR-Reihe zu einer kompakten Linie kombinieren. Alternativ kann das Granulat in Stick-Packs oder Kapseln abgefüllt werden, etwa mit der neuen GKF 2600 Kapselfüllmaschine von Bosch.

Die Technologien von Bosch sind vom 15. bis 19. Juni 2015 auf der Achema in Frankfurt am Main in Halle 3.1 an Stand C71 zu sehen.

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