Bau- und Bergbaugeschäft an die Börse

Atlas Copco plant Aktiensplit für 2018

Der Verwaltungsrat der Atlas Copco AB, Stockholm, will der Hauptversammlung des Industriekonzerns im April 2018 einen Aktiensplit vorschlagen. Demnach soll der Konzern in zwei börsennotierte Unternehmen aufgeteilt werden.

Ein Unternehmen soll weiterhin Atlas Copco heißen und die bisherigen Konzernbereiche Kompressortechnik, Vakuumtechnik und Industrietechnik umfassen, samt Portable-Energy- und Vermietgeschäft. Die zweite Gesellschaft soll die beiden aktuellen Konzernbereiche Bau- und Bergbautechnik bündeln. Der Arbeitstitel für den neuen Konzern lautet derzeit "NewCo" (New Company). Sofern die Aktionäre der Trennung zustimmen, könnte die Aufteilung per Aktiensplit vollzogen werden. "Beide Konzerne sind weltweit führend in ihren jeweiligen Bereichen und werden von einer stärker fokussierten Managementverantwortung profitieren", sagte Hans Stråberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Atlas Copco AB in Stockholm. Verwaltungsrat und Konzernmanagement gehen zudem davon aus, dass der Konzern durch die Aufteilung für Investoren interessanter werde.

In den "NewCo"-Bereichen Bergbau, Hoch- und Tiefbau sowie den zugehörigen Service-Aktivitäten sind derzeit weltweit rund 12000 Mitarbeiter beschäftigt; der anteilige Umsatz liegt bei etwa 3 Milliarden Euro. Die verbleibenden Bereiche konzentrieren sich auf Industriekunden und stehen derzeit für einen Pro-Forma-Umsatz von knapp 8 Milliarden Euro und etwa 33000 Mitarbeiter. Die neue Gesellschaft könnte im zweiten Quartal 2018 an der Stockholmer Börse gelistet werden. kf

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