Hardware

Großformatdruck: Produktivität steigern, Kosten senken

Die Hersteller von Großformatdruckern bewegen sich in einem wettbewerbsintensiven Markt. Obwohl nur rund ein halbes Dutzend Anbieter den Bereich Large Format Printing (LFP) bedienen, ist der Kampf um den Kunden äußerst hart. Nur gut drucken war gestern, heute müssen die Hersteller mehr bieten: Der Kunde verlangt vor allem schnelle und einfach bedienbare Geräte, die kostengünstig arbeiten.

Die Nutzer von Großformat-Drucksystemen haben klare Vorstellungen, wofür sie bei Neuanschaffungen Geld ausgeben: Mehr Leistung bei optimierten Kosten und einfacher Bedienung. Diesen Forderungen müssen sich die Hersteller von LFP-Drucklösungen stellen. Im harten Wettbewerb um Marktanteile versuchen die Hersteller zu punkten und sprechen statt von Geräten, Verbrauchsmaterialien und Software lieber von Drucklösungen. Marktführer HP hat aktuell hierzu sein Portfolio erweitert und verspricht seinen Kunden Produktivitätssteigerungen bei gleichzeitiger Kostensenkung. Die HP-Modellpalette ist groß und deckt alle Ansprüche ab. Regelmäßig kommen neue Geräte hinzu wie beispielsweise der neue »Alleskönner« HP Designjet T1200 HD-MFP. Der Großformat-Multifunktionsdrucker (MFD) bietet Kunden integrierte Scan-, Kopier- und Druckfunktionen für eine Vielzahl von Dokumenten wie Zeichnungen, Karten, Renderings und fotorealistische Bilder. Das mit einem CCD-Scanner (CCD – Charge-Coupled Device) mit vier Kameras und 600-dpi-Technologie ausgestattete Gerät bietet integrierte Postscript-Funktionen für erstaunliche Ergebnisse und eignet sich für den Einsatz in Planungsabteilungen, aber auch Reproanstalten und Copyshops. Die Druckeinheit kann laut HP problemlos in zahlreiche branchenführende Scan-Anwendungen anderer Hersteller integriert werden und ermöglicht eine »hervorragende Kopierqualität und -leistung«.

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Océ stellte bereits Anfang des Jahres das neue Multifunktionsdrucker Océ Colorwave 300 für den Großformat-Farbdruck vor. Das Gerät bearbeitet Druck-, Scan- und Kopieraufträge in Farbe oder Schwarz/Weiß, wobei es durch sein kompaktes Design sowie sauber sortierte und gestapelte Dokumente besonders gut für Unternehmen mit begrenztem Platzangebot eignet.

Viele Aufgaben – ein Gerät

Nach Aussagen von Océ wurde der Platzbedarf um rund 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Drucksystemen reduziert. Speziell für Architekturbüros, Konstruktionsunternehmen und Druckdienstleister wird das Gerät mit Thermo-Inkjet-Technologie als eine echte Alternative zu konventionellen Großformat-Tonersystemen angeboten.

Der deutsche Hersteller Rowe setzt bei seinen aktuellen Modellen auf geräuscharmen Betrieb und sein Eco-Press-Verfahren, »mit minimaler Wärmeabgabe an die Umgebung«. Die neuen Hochleistungsdrucksysteme sind problemlos ins Büro zu integrieren, sogar direkt neben dem Arbeitsplatz. Entwickelt wurden die Systeme als Drucker (RS), Scanner (RC) und Kombigerät (RCS), jeweils in den Varianten 4000 und 6000. Der wesentliche Unterschied liegt hier bei der Druck- beziehungsweise Scangeschwindigkeit. Beide Drucksysteme verfügen standardmäßig über zwei Rollen, wobei die 4000er Variante um eine dritte Rolle, die 6000er Variante um eine dritte und vierte Rolle erweitert werden kann.

Canon setzt im Großformatdruck auf das neue 12-Farben-Pigmenttintensystem Lucia EX. Die innovative Drucktechnologie mit wasserbasierenden Tinten soll Ausdrucke mit höherer Präzision und mehr Farben ermöglichen und so die Anforderungen von Profis im Bereich hochwertiger Druckqualität erfüllen. Die neuen Image-Prograf Modelle iPF8300, iPF6350 und iPF6300 nutzen das neue Pigmenttintensystem und können so hochwertigere Qualitätsdrucke mit dichterem, schärferem Schwarz und weicheren Farbabstufungen herstellen. Außerdem können laut Canon selbst feinste Details in den Schattenbereichen der Fotos wiedergegeben werden. Diese neuen Tinten haben eine innovative Polymerstruktur, die für eine höhere Kratzfestigkeit und mehr Schutz vor Farbverblassung sorgt. Gleichzeitig werden Bronzing und Metamerie auf ein Minimum reduziert. -sg-

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