Hardware

Aufbruch in neue Dimensionen

Am Thema Cloud Computer kommt jemand vorbei, der sich mit IT-Themen beschäftigt. Auf den weltweiten IT-Messen wurden bereits viele Lösungen für die Wolke vorgestellt. Dass die umfassenden Software-Dienste auch enorme Anforderungen an die Hardware und die Rechenzentren stellen, ist weniger bekannt. Fujitsu hat hierfür eine globale Cloud-Strategie und die erste weltweite Cloud-Plattform vorgestellt.
Die Serverplattform Primergy CX1000 wurde speziell für Cloud Computing-Umgebungen entwickelt.

Wolke ist nicht gleich Cloud. Um IT-Dienste per Cloud-Technik bereitzustellen, bedarf es mehr als webbasierter Software. Fujitsu unterscheidet daher beim Cloud Computing die vier Elemente Infrastruktur, Anwendungen, Aktivitäten und Inhalte. In verschiedenen Regionen bietet Fujitsu bereits Cloud-Plattformen für Infrastrukturen an. Diese Angebote werden nun durch eine weltweite standardisierte Cloud-Plattform ergänzt. Fujitsu möchte damit künftig noch besser auf seine Kunden eingehen, die eine globale, standardisierte IT-Infrastruktur benötigen. Diesen winkt eine Reduzierung ihrer Betriebskosten, hohe Flexibilität in der Bereitstellung ihrer IT. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie die Services von einer lokalen oder globalen Plattform beziehen. Gleichzeitig soll eine hohe Sicherheit und Verfügbarkeit gewährleistet werden. Eine zentrale Rolle spielt die im März 2010 vorgestellte Serverplattform Primergy CX1000. Die von Grund auf neue konzipierte Serverlösung eignet sich durch ihre Leistung und Ausbaufähigkeit besonders für den Einsatz in Cloud-Umgebungen. Äußerst erfreulich ist, dass bei dieser Neukonzeption auch auf kostentreibende Faktoren in Rechenzentren wie Stromverbrauch, Hitze und Platzbedarf geachtet wurde. Fujitsu betont eine sehr hohe Rechenleistung pro Quadratmeter zu einem geringen Preis. Diese basiert auf den neuen Xeon 5600 Prozessor-Serie von Intel. Die Serverracks bieten Platz für 38 Serverknoten, wodurch der Stromverbrauch für den Betrieb und die Kühlung im Vergleich mit einer Standard Rack-Server-Aufstellung um mindestens 20 Prozent sinken soll. Interessant ist das Konzept der neuen „Cool-Central Architektur“ von Fujitsu. Diese spart Platz, weil der Bedarf für den Warmluftkorridor entfällt. Das Primergy-Gehäuse verfügt über einen innenliegenden Lüfter, durch den die warme Luft nach oben aus den Racks herausströmt. Dadurch können mehrere Racks Rücken an Rücken aufgestellt werden: Die Grundfläche reduziert sich damit um bis zu 40 Prozent. Dieser neuartige Ansatz führt zu einer erheblichen Verminderung des CO2-Ausstoßes im Rechenzentrums-Betrieb.

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Sparsame Kühlung senkt Energiekosten

Die neue Server-Serie folgt zudem einem puristischen Design-Konzept hinsichtlich der verwendeten Einzel-Komponenten. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer vollständigen Systemredundanz sowie der Komponenten, die im laufenden Betrieb austauschbar sein müssen. Innerhalb großer Scale-Out-Anwendungen und vollständig virtualisierter Umgebungen werden Anwendungen von Servern, die nicht antworten, einfach per Software auf einen anderen Server geschaltet und neu gestartet. Basierend auf Standardkomponenten ermöglicht es das einfache Design-Konzept im Fall eines Systemausfalls, einzelne Serverknoten zu ersetzen und defekte Komponenten offline auszutauschen. -sg-

Fujitsu Technology Solutions, München Tel. 089/62060-1210, http://www.de.fujitsu.com

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