Hardware

Alles auf eine Karte

Nvidias neue Maximus-Technologie für Grafikkarten basiert auf der Kepler-Architektur. Der Hersteller spricht von einer Revolution und verspricht Anwendern ein vollkommen neues Arbeiten: Visualisieren und Simulieren auf einem Rechner.
Visualisieren und Simulieren auf einer Grafikkarte – das soll die neue Maximus-Technologie von Nvidia ermöglichen. (Bild: Nvidia)


Anfang August präsentierte Nvidia der Presse die zweite Generation seiner neuen Workstation-Plattform Maximus mit Kepler-Architektur. Die neue Technik ersetzt bei Nvidia die bisherige Fermi-Architektur. Es soll die bis dato schnellste und effizienteste GPU-Architektur der Welt sein. Die Maximus-Plattform der ersten Generation wurde bereits im November 2011 vorgestellt und ermöglichte es den Anwendern einer Workstation, gleichzeitig komplexe Analysen und Visualisierungen auf einem einzigen Rechner durchzuführen. Mit der auf dem Kepler-Grafikprozessor basierenden Maximus-Technologie bekommen insbesondere professionelle Anwender noch mehr Leistung und Effizienz zur Verfügung gestellt. Die Grafikprozessoren sollen im vierten Quartal 2012 am Markt verfügbar sein. Erste Software-Händler zertifizieren und unterstützen bereits Workstations mit der Maximus-Technologie; dies sind unter anderem Adobe, Ansys, Autodesk, Dassault Systèmes, Mathworks und Paradigm. Hardware-Hersteller wie HP, Dell, Lenovo oder Fujitsu wollen Workstations mit dieser Technik ebenfalls gegen Ende des Jahres anbieten.

Mehr Tempo fürs Design

Mit dieser Technik beschreitet der Hersteller Neuland, denn ein einziges System verrichtet gleichzeitig interaktive Grafik-Berechnungen und rechenintensives Simulieren sowie Rendering. Dies soll zu einer erstaunlichen Beschleunigung bei der Arbeit führen. Mit der zweiten Generation von Maximus kombiniert Nvidia nun die interaktiven Design- und Visualisierungsfähigkeiten der Quadro-Grafikprozessoren mit der Leistung von Tesla-Grafikprozessoren in einer einzigen Workstation. Auf Maximus Systemen übernehmen die Tesla Companion-Prozessoren automatisch anspruchsvolle Berechnungen wie fotorealistisches Rendern und technische Simulationen. So wird die CPU für die Aufgaben entlastet, für die sie sich am besten eignet, und der Quadro-Grafikprozessor steht für ansprechende, leistungsfähige und interaktive Designs zur Verfügung. Die Maximus-Technologie weist dabei sozusagen automatisch das Visualisieren, Simulieren und Rendern dem jeweils richtigen Prozessor zu. Auf diese Weise können Designer und Ingenieure beispielsweise gleichzeitig CAE-Anwendungen betreiben, rendern oder Struktur- und Flussanalysen auf demselben System durchführen, das für die Entwicklungsarbeit verwendet wird.

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Bei Praxistests konnten Pilotanwender schon erste Erfahrungen sammeln. Dazu zählt auch der Auto-Hersteller Mercedes Benz: „Mit den parallelen Rechenabläufen, die durch die Maximus-Systeme ermöglicht werden, können wir jetzt zehnmal so kreativ sein”, erklärt Alan Barrington, Designer beim Mercedes-Benz Advanced Design Center in Kalifornien. „Mit den Maximus-Umgebungen schaffen wir es bis zur letzten Minute, unsere Designs zu verbessern und zu verfeinern. Wir sind effizient, erledigen mehrere Jobs gleichzeitig und wir müssen im Bereich der Kreativität keine Kompromisse mehr eingehen.“ -sg-

Nvidia GmbH, Würselen Tel. 02405/478-0, http://www.nvidia.de

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