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Mikrofluidik und DosiertechnikFett ganz fein

Serienproduktion der neuen Gleitringdichtung

Viele verbinden den Begriff Mikrofluidik noch immer ausschließlich mit der Medizin- oder Biotechnik, aber mittlerweile findet man Anwendungen in fast allen industriellen Bereichen.

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MotekRessourceneffizienz in der Produktion

Eine Produktionsanlage energieeffizient zu gestalten stellt Anlagenbetreiber vor die Frage nach der geeigneten Technologie. Welche Maßnahmen, Produkte und Services über den effizienten Energieeinsatz entscheiden, präsentiert Festo gerade auf der Motek.
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Motek: Ressourceneffizienz in der Produktion

Die Antwort auf die Frage nach der geeigneten Technologie liegt in den Anforderungen der Anlage, die optimiert oder konstruiert werden muss. Diese genau zu kennen, hilft bei der Entscheidung ob pneumatische, elektrische oder hybride Antriebslösungen zum Einsatz kommen sollen.

Technologievielfalt voll ausschöpfen

"Jede Anlage wird unter individuellen Anforderungen konstruiert und sollte daher die Vorteile aus den verfügbaren Technologien voll ausschöpfen", erklärt Dr. Peter Post, Forschungsleiter der Festo AG & Co KG. Von pauschalen Lösungen rät er ab. "Bei Lösungsvorschlägen, die sich für den Einsatz einer bestimmten Antriebstechnologie aussprechen, ohne alle Anforderungen der Anlage zu kennen, darf man stutzig werden. Sie schließen Vorteile anderer Technologien aus." Ob der Einsatz von pneumatischen oder elektrischen Antrieben für eine Anlage sinnvoll ist, sollte daher immer durch eine vorausgehende Bewertung der Aufgaben einer Anlage entschieden werden. "Im Konsumgüterbereich arbeitet man mit Effizienzklassen, um den Käufern transparent zu machen, wie viel Strom beispielsweise eine Waschmaschine verbraucht. Dagegen sind die Bedingungen in der Produktion deutlich andere und sehr viel vielfältiger. Das Label-Prinzip funktioniert bei Wahl der geeigneten Antriebstechnologie nich"¿, erklärt Post. Er empfiehlt Anlagenbetreibern, Simulationstools anzuwenden, die den Energieverbrauch berechnen und sich Beratung zu holen von Anbietern, die die Anforderungen der gesamten Anlage im Blick haben.

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Über die Technologiewahl hinaus entscheiden weitere Maßnahmen über Kosten- und Kohlenstoffdioxideinsparung in der Produktion. Konkrete Ergebnisse können sich Anwender mit dem Modellrechner von Festo errechnen lassen. So kann beispielsweise ein Unternehmen im Drei-Schicht-Betrieb und einer Kompressorleistung von 160 Kilowatt bereits 16 Prozent seiner Betriebskosten allein durch den Einsatz von Vakuumsaugdüsen (nach dem Venturi-Prinzip) mit integrierter Luftsparschaltung einsparen. Ebenso hilft Engineering-Software bei der Auslegung von Systemen. Damit können Komponenten kleiner ausgelegt und die Addition von Sicherheitsfaktoren vermieden werden. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen oder bei der Einführung des Leckagemanagements unterstützt Festo durch den Energy Efficiency Service. Das modulare Dienstleistungsprogramm hilft insbesondere Druckluft-Anwendern von der Drucklufterzeugung bis zur Applikation Einsparpotenziale zu ermitteln und auszuschöpfen.

Energieeffizienz-Workshops während der Messe

Wie die Wahl der geeigneten Technologie, die optimale Wartung von Anlagen und die Umsetzung von aktuellen Forschungsergebnissen den Energieverbrauch in der Produktion senken, das zeigen Experten von Festo in zwei Workshops auf der Messe. nh

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