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Mikrofluidik und DosiertechnikFett ganz fein

Serienproduktion der neuen Gleitringdichtung

Viele verbinden den Begriff Mikrofluidik noch immer ausschließlich mit der Medizin- oder Biotechnik, aber mittlerweile findet man Anwendungen in fast allen industriellen Bereichen.

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Hydraulik-DoppelabstreiferDruckentlastung im Abstreifer

In vielen modernen Hydraulik-Dichtsystemen ist die Funktion der Sekundärdichtung in den Doppelabstreifer integriert. So werden ausgezeichnete Dichtheit und Schutz vor eindringendem Schmutz erreicht. Der Einsatz erfolgt dabei bevorzugt mit Stangendichtungen, die ein dynamisches Rückfördervermögen besitzen. Die dynamische Dichtlippe des Doppelabstreifers erfüllt die Funktion einer Sekundärdichtung und reduziert gleichzeitig den vorhandenen Restölfilm von der primären Stangendichtung. Solche Hydraulik-Dichtsysteme gelten als leckagefrei, wenn der ausgefahrene Ölfilm beim Rückhub vollständig zurückgefördert wird.

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Hydraulik-Doppelabstreifer: Druckentlastung im Abstreifer

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die an der Dichtlippe des Abstreifers zurückgehaltene Ölmenge das Rückfördervermögen der Stangendichtung übersteigen. Dies tritt z.B. dann auf, wenn eine Beschädigungen der Kolbenstange oder eine verschlissene Stangendichtung vorliegen. In Folge kann sich ein Druck im Zwischenraum zwischen Primärdichtung und Doppelabstreifer aufbauen. Dies kann dazu führen, dass der Doppelabstreifer aus dem Einbauraum gedrückt wird, Schmutz sofort in das Hydrauliksystem einwandert und große Schäden verursacht werden.

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Um dies sicher zu vermeiden, war es bisher erforderlich eine Druckentlastungsbohrung zwischen Primärdichtung und Doppelabstreifer anzubringen. Dies verursacht Kosten und zudem kann über diese kleine Bohrung Schmutz und Wasser eindringen, was zu Korrosion im Zwischenraum und Riefenbildung an der Stange führen kann.

Mit der Entwicklung des Doppellippenabstreifers PRW1 (Pressure Relieve Wiper) ist es Freudenberg gelungen, diese notwendige Druckentlastungsfunktion direkt in den Abstreifer zu integrieren. Dazu besitzt die statische Seite des PRW1 Doppelabstreifers drei, in einer funktionstechnischen Reihenschaltung angeordnete, quasi-statisch beanspruchte Dichtlippen, die eine Ventilfunktion herstellen. Auf die separate Druckentlastungsbohrung kann verzichtet werden. Fehlfunktionen und das Erreichen der Dichtungsverschleißgrenze der Primärdichtung werden in Form von Leckage über die integrierte Druckentlastung angezeigt. Da ein Druckaufbau zwischen Dichtung und Abstreifer zuverlässig verhindert wird, bleibt das System dabei weiterhin voll funktionsfähig.

Damit bietet der Doppelabstreifer PRW1 eine Verbesserung der Dichtfunktion des Gesamtsystems durch zusätzliche, vollständige Dichtlippe, definierte Druckentlastungsfunktion ohne zusätzliche Zylinderbohrung und mehr Kostenersparnis bei der Zylinderfertigung. Hinzu kommen eine Indikation beim Erreichen der Verschleißgrenze und bei Dichtsystem-Fehlern und eine höhere Sicherheit gegen Schmutzeinzug. st

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