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Magnetventile von Bürkert

Schweissen & Schneiden 2017Eisele zeigt die Möglichkeiten der Liquidline-Steckanschlüsse

Schweissen & Schneiden 2017: Eisele zeigt die Möglichkeiten der Liquidline-Steckanschlüsse

Mit der Eisele Liquidline bietet das Unternehmen eines der umfassendsten Programme an Verschraubungen und Kühlwasseranschlüssen am Markt.

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MagnetventileHier ist Variabilität gefragt

Magnetventile, die im Gasbereich eingesetzt werden, müssen sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Ihre Anwendungen, aber auch die dafür geltenden sicherheitstechnischen Aspekte, die in den einschlägigen Normen und Regelungen beschrieben sind, haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. In Konsequenz daraus fordert der Markt heute einerseits spezielle Ventillösungen für ein eng definiertes Einsatzgebiet in hoher Stückzahl. Andererseits sind aber auch „Allrounder“ gefragt, die durch ihre Variabilität die Lücken schließen, die die „Spezialisten“ nicht bedienen können.

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Systemlösung Brennschneidsystem Bürkert

Wo metallische Materialien zugeschnitten werden, kommen oft sogenannte Brennschneidsysteme zum Einsatz. Um die unterschiedlichen Gasströme verfahrenstechnisch zu steuern und zu regeln, lassen sich die benötigten fluidischen, elektrischen und sicherheitstechnischen Funktionen miteinander verknüpfen. Hier ist das Resultat ein autarkes Fluidik-System mit allen benötigten Drucksensoren sowie Durchflussregelungen, das nur eine Schnittstelle zur Anbindung an den Prozess benötigt.

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Robuste Magnetventile, die sich als zuverlässige Allrounder für unterschiedliche Anwendungen eignen, werden in vielen Bereichen gebraucht. So unterschiedlich wie die Anwendungen sind die Anforderungen, die die eingesetzten Ventile erfüllen müssen. Bürkert bietet deshalb ein breites Sortiment an Magnetventilen, die die einschlägigen Normen und Richtlinien erfüllen und dem jeweils aktuellen Stand der Technik angepasst sind. Da sich das aufeinander abgestimmte Magnetventilprogramm flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen lässt, sind die „Allrounder“ alles andere als „langweilig“.

In der Labor- und Medizintechnik beispielsweise sind die Anforderungen an die medienberührenden Teile der Ventile besonders hoch. Kontaminationen aufgrund des eingesetzten Materials, des Produktions- oder Montageprozesses sind zwingend zu vermeiden. Alle medienberührenden Teile der Ventile sind für solche Einsatzbereiche aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Nach Abschluss der Produktion werden sie einem speziellen Reinigungsverfahren unterzogen, bei dem Rückstände vollständig entfernt werden. Für Anwendungen mit Gasen werden die Ventile mit PTFE-Gleitringen ausgestattet, die auch bei trockenen Medien einen verschleißarmen Betrieb mit langen Wartungsintervallen sichern. In der Ausführung „öl- und fettfrei“ können die Geräte in Sauerstoffanwendungen eingesetzt werden. Für Prüfstands- oder Analyseeinrichtungen sind außerdem hochdichte, per Heliumlecktest geprüfte Ausführungen verfügbar. Hochwertige Dichtungspakete aus PTFE und PEEK in Kombination mit einem Edelstahlgehäuse bieten eine zuverlässige Funktion bei Öltemperaturen bis +160 °C. Durch diese Variantenvielfalt lässt sich für jede Anwendung eine passende Lösung finden, ohne dass der Anwender technischen Overhead bezahlen muss, den er eigentlich nicht braucht.

Intelligente Einheit

Gleiches gilt auch für anwendungsorientierte, komplexe Systemlösungen, zu denen sich die Magnetventile gemeinsam mit anderen standardisierten und normkonformen Geräten kombinieren lassen. Solche Systeme mit fluidischen, elektrischen und sicherheitstechnischen Funktionen sind in vielen Bereichen gefragt. Bei Gastableaus für Industrie-Öfen beispielsweise, wie sie in Härtereien und bei der Wärmebehandlung von Stahl zu finden sind, lassen sich dann einzelne Gasstrecken mit Absperrventilen und anderen Regeleinrichtungen wie Durchflussregler etc. für unterschiedliche Gase auf einer Grundplatte aufbauen und miteinander vernetzen. Das Resultat sind komplette „intelligente“ Einheiten, die der Anwender je nach gewünschtem Mischungsverhältnis programmieren kann.

Bürkert hat hierfür im Rahmen der Geräteplattform EDIP (Efficient Device Integration Plattform) eine praxisgerechte Lösung geschaffen, die dem steigenden Marktbedarf nach elektrischen Integrationslösungen gerecht wird. Diese Entwicklung stößt für die neuen intelligenten Bürkert-Geräte das Tor zur digitalen Vernetzung auf und bietet komfortable Bedien- und Parametriermöglichkeiten. Online-Analyse-Systeme, Durchflussmessgeräte (FLOWave) und Massendurchflussregler (MFC) lassen sich damit besonders schnell, einfach und flexibel miteinander vernetzen. Der Anwender kann ohne zusätzliche Steuerung die Logik programmieren und an sich ändernde Prozesse und Betriebsbedingungen anpassen. Ein solches autarkes Sub-System wird in das vorhandene Netzwerk beziehungsweise an den jeweiligen übergeordneten Feldbus an genau einer Stelle angeschlossen. Das vereinfacht die Projektierung und minimiert Schnittstellen.

Hohe Lebensdauer

Aber nicht nur bei Gasanwendungen haben sich die kombinationsfreudigen „Allrounder“ inzwischen bewährt. Magnetventile sind zum Beispiel auch ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Steuer- und Regelkreise an Ölbrennern. Hier werden hohe Anforderungen an Qualität, Funktionssicherheit und Lebensdauer gestellt, um über viele Jahre einen störungsfreien, wartungsarmen Betrieb sicherzustellen. Die Magnetventile mit TÜV-Zulassung nach DIN EN ISO 23553-1 und CERTCO-Zertifizierung haben sich im Vor- und Rücklauf bei Brennern verschiedenster Leistungsklassen und Bauarten bewährt. Die Absperrventile mit Zertifizierung nach DIN CERTCO werden zum Beispiel zur Ansteuerung ölhydraulischer Brennerlanzen und Luftklappen sowie zur Absperrung der Ölzuleitungen eingesetzt. ee

HMI, Halle 9 Stand D06

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