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SteckanschlüsseBock auf Hygiene

Abfüllung der 0,33-Liter-Steinie-Flaschen:

Die Einbecker Brauhaus zählt mit einer bis in das Jahr 1378 reichenden Historie zu den bekanntesten Brauereien Deutschlands. Auf der Suche nach den optimalen Steckanschlüssen für den Anschluss von pneumatischen Steuerungsleitungen im Nassbereich der Abfüllanlagen stieß die Brauerei auf das Programm  17 der Eisele Inoxline.

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WärmetauscherWärmetausch in kalten Umgebungen

beugt vor: Bei Mann und Frau dem Schnupfen, bei Unternehmen den Energiekosten. Das weiß Marcel Varges, Verkaufsleiter der Novoplast Schlauchtechnik: „Gerade in der jetzigen Zeit konzentriert sich der Markt stark auf das Thema Kostenersparnis im Energiesektor. Die Energiekosten stiegen seit 2002 um über 40 Prozent. Wärmerückgewinnung wird somit zu einer der wichtigsten Zukunftsaufgaben und hier möchten wir mit unseren PVDF-Schläuchen mit im Boot sitzen.“ Der Einsatz von Wärmetauschern ist in Halberstadt ein seit vielen Jahren bekanntes Verfahren. Speziell die Rohrbündelwärmeübertrager, besser bekannt als Rohrbündelwärmetauscher, finden ein besonderes Interesse in der Industrie. Technisch werden sie durch Hohlzylinder aus Stahlblech verwirklicht, in deren Inneren sich hunderte bis tausende Rohre mit einer geringen Nennweite befinden. Durch den Blechzylinder strömt das erste Medium, durch die Rohre das zweite. Bei diesem Vorgang kühlt das heißere Medium ab, während das kältere Medium aufgeheizt wird.

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Wärmetauscher: Wärmetausch  in kalten Umgebungen

Breite Verwendung finden Rohrbündelwärmeübertrager in der chemischen Industrie. Sie werden dort in vielfältiger Form zum Aufheizen, Verdampfen, Kühlen und Kondensieren von Medien eingesetzt.

Im Rohrbündelwärmetauscher setzt man immer mehr auf PVDF-Schläuche, wenn weder Glas noch Stahl als Material geeignet sind. Die von den Entwicklern aus Halberstadt hergestellten PVDF-Schläuche weisen eine hohe Säurebeständigkeit (u.a. Salzsäure) auf. Das Material ist frei von Weichmachern und resistent gegen UV-Strahlen und Ozon. Eine Versprödung ist damit ausgeschlossen. Die hohe Abriebfestigkeit und das gute mechanische Langzeitverhalten unter Belastung sind weitere positive Effekte für die Anwendung. Die nach UL-94-V0 schwer entflammbaren und selbstverlöschenden Eigenschaften lassen auch den Einsatz in kritischen Hochtemperaturbereichen bis + 150 °C zu. Doch auch in den kalten Bereichen bis –40 °C zeigt das Material eine ausgezeichnete Schlagzähigkeit.

„Durch unsere Mikroextrusionsanlagen sind wir in der Lage, PVDF-Schläuche mit einem Innendurchmesser von nur 0,5 Millimeter zu fertigen. Außendurchmesser können bis 20 Millimeter gewählt werden. Die Schläuche können wunschgemäß als maßgeschneiderte und inline gefertigte Abschnitte produziert werden. Spiralisierte, 2-D und 3-D vorgeformte Varianten können ebenfalls realisiert werden.“ so Varges. ee

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