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Mikrofluidik und DosiertechnikFett ganz fein

Serienproduktion der neuen Gleitringdichtung

Viele verbinden den Begriff Mikrofluidik noch immer ausschließlich mit der Medizin- oder Biotechnik, aber mittlerweile findet man Anwendungen in fast allen industriellen Bereichen.

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VentilantriebSand im Getriebe

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Ventilantrieb: Sand im Getriebe

sorgt für Verschleiß in demselben und auch ein Ventil kann dann nur schlecht arbeiten. Nicht so die Membranventile, die gegenüber den Magnetventilen den Vorteil haben, aufgrund Ihrer Bauart unempfindlich gegen Partikel und Feststoffe im Medium zu sein. Selbst Sandkörner und abgelöste Kalkablagerungen zum Beispiel in Wasserleitungen beeinträchtigen weder die Funktion noch die Dichtheit. Gemü hat einen neuen elektromotorischen Auf/Zu-Antrieb für Sitz- und Membranventile entwickelt. Der 24 V DC Ventilantrieb ist eine gute Alternative zu bisher verfügbaren Antrieben und auch gegenüber Magnetventilen. Die Ventile mit diesem Antrieb sind überall dort gut einzusetzen, wo Druckluft nicht standardmäßig verfügbar ist. Gleichzeitig sind die Betriebskosten des elektromotorischen Antriebs geringer als die eines vergleichbaren Pneumatikantriebs oder auch eines Magnetventils. Bei einem Pneumatikantrieb oder einem Magnetventil mit der Steuerfunktion (Federkraft geschlossen / In Ruhestellung geschlossen) muss das Ventil während der gesamten Zeit, in der es geöffnet ist mit Druckluft beaufschlagt werden, bzw. verbraucht Strom. Der neue elektromotorische Ventilantrieb, mit einer Leistungsaufnahme von ca. 24 W, ist so ausgelegt, dass er lediglich zum Stellen des Ventils Strom benötigt. Hat er die Endstellung geschlossen oder geöffnet erreicht, so schaltet der Antrieb selbstständig über die integrierten Endlagenschalter ab und hält das Ventil in der jeweiligen Stellung, bis zum nächsten Steuersignal. Über den einstellbaren Endlagenschalter der Stellung ZU, kann eine Schließbegrenzung realisiert werden. Der elektrische Anschluss erfolgt über M12 Steckverbinder. Die Stellgeschwindigkeit liegt je nach Nennweite zwischen 4-10 mm/sec. Das Membranventil GEMÜ S680 schließt in der Nennweite DN 15 in circa 0,5 sec. Bei DN 25 in circa 2,5 sec. Durch den gleichmäßigen Schließvorgang sind die Druckschläge geringer, als bei einem schnell schließenden Pneumatikventil. Der Antrieb, in seiner kompakten Bauweise, ist nicht breiter als die Ventilkörper und lässt sich daher gut im Rahmen von platzsparenden Ventilbatterien einsetzen. Das Membranventil hat gegenüber dem Magnetventil in vergleichbaren Nennweiten gleich zwei entscheidende Vorteile: Magnetventile in den Nennweiten 15-50 sind entweder direkt- oder hilfsgesteuert. Direktgesteuerte Ventile benötigen bei vergleichbaren Betriebsdrücken sehr große Magneten, haben dadurch eine hohe Leistungsaufnahme und erzeugen viel Wärme. Um diesen Nachteil zu umgehen, werden Magnetventile in den genannten Nennweiten bevorzugt hilfsgesteuert ausgelegt. Dazu sind sehr kleine Steuerbohrungen notwendig, die anfällig gegen Feststoffe und Partikel im Medium sind. Verstopfen die Steuerbohrungen fallen die Ventile aus. Partikelfilter zum Schutz der Magnetventile erhöhen sowohl die Anschaffungs- sowie die Betriebskosten und müssen unter TCO-Gesichtspunkten berücksichtigt werden. Der zweite Vorteil des Membranventils ist die von der Bauart her gegebene hermetische Trennung zwischen Antrieb und Betriebsmedium ohne zusätzliche Teile und Dichtungen. Bei Magnetventilen ist dies selbstverständlich auch möglich, erhöht aber die Komplexität und die Kosten des Ventils. Der neue Elektromotorische Antrieb wird bei vorerst für zwei Ventilbaureihen eingesetzt. Das Membranventil Gemü S680 ist derzeit in den Nennweiten DN 15-25 und den Ventilkörperwerkstoffen PVC-U, PP verstärkt und Messing verfügbar. Der zulässige Betriebsdruck beträgt Nennweiten- und Temperaturabhängig maximal 8 bar. Die maximal zulässige Betriebstemperatur beträgt für Kunststoffventile 60°C, für die Ausführung mit Messingkörpern 90°C. Das Schrägsitzventil Gemü S580 ist ebenfalls in den Nennweiten DN 15-25 lieferbar. Als Ventilkörperwerkstoffe stehen PP verstärkt und Messing zur Verfügung. Der zulässige Betriebsdruck beträgt Nennweiten- und Temperaturabhängig maximal 8 bar. Die maximal zulässige Betriebstemperatur beträgt für Kunststoffventile 60°C, für die Ausführung mit Messingkörpern 90°C. Die Stellzeit liegt nennweitenabhängig zwischen 0,8-1 sec. ee

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