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SteckanschlüsseBock auf Hygiene

Abfüllung der 0,33-Liter-Steinie-Flaschen:

Die Einbecker Brauhaus zählt mit einer bis in das Jahr 1378 reichenden Historie zu den bekanntesten Brauereien Deutschlands. Auf der Suche nach den optimalen Steckanschlüssen für den Anschluss von pneumatischen Steuerungsleitungen im Nassbereich der Abfüllanlagen stieß die Brauerei auf das Programm  17 der Eisele Inoxline.

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MagnetkupplungspumpeAggressive Medien

gibt es nicht nur in den Formaten wie „Die Super Nanny“, „Teenager außer Kontrolle“ und „We are family“, aber es wäre durchaus wünschenswert, für diese auch Magnetkupplungspumpen herzustellen, die sie „aus dem Fernsehprogramm“ transportieren. Für Polyacrylnitril, das in Dimethylformamid gelöst ist, und alle anderen aggressiven, korrosiven oder toxischen Medien hat Grundfos CRN MAG Drive entwickelt, eine Permanentmagnet-Kupplung für CRN-Kupplungen. Ihre medienberührten Teile haben quasi ein dickes Fell aus Chromnickelstahl 1.4401.
Die Permanentmagnet-Kupplungen sind in den Baugrößen 1 bis 90 als wellendichtungslose Ausführung erhältlich. Dabei schließt ein Spalttopf umweltgefährdende Medien hermetisch ein. Durch den Spalttopf hindurch treibt ein äußerer Magnetrotor den inneren Rotor an, der wiederum mit der Pumpenwelle verbunden ist. Die leckagefreie Magnetkupplung bietet dem Anwender eine sichere und technisch hochwertige Lösung, wenn kritische Medien zu fördern sind. Wie zum Beispiel bei der Produktion von Fasern: Dort wird eine solche CRN MAG- Drive-Pumpe im Vorprodukt-Kreislauf eingesetzt und fördert dort Polyacrylnitril, das in Dimethylformamid gelöst ist (DMF ist als toxisch und kanzerogen eingestuft). Hochviskoses Polyacrylnitril ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Kohlenstoff-Fasern.

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Magnetkupplungspumpe: Aggressive Medien

Sicherheit und Umweltschutz haben bei wellendichtungslosen Magnetkupplungspumpen Priorität, doch sollte auch hier die Energieeffizienz nicht gänzlich unbeachtet bleiben. Interessant ist deshalb die energetische Betrachtung der Lösung aus Erkrath: Herkömmliche Magnetkupplungen weisen energetische Verluste von bis zu 30 Prozent auf – und der Betreiber muss deshalb oft einen größeren Motor wählen. Die genannten Pumpen sind hier deutlich effizienter: Bei den Motorgrößen zwischen 1,1 und 22 kW ist lediglich mit Verlusten von zwei bis 16 Prozent zu rechnen. Weil als Standard Hocheffizienzmotoren der EFF1-Klasse zum Einsatz kommen, gelten Magnetkupplungspumpen dieses Herstellers als die verbrauchsgünstigsten Aggregate dieser Bauart.
Die sehr geringen Verluste erklären sich durch die Wahl besonders hochwertiger Komponenten: Der unmagnetische Spalttopf besteht je nach Einsatzbedingungen aus Hastelloy C4 oder Edelstahl 1.4571. Um die energetischen Verluste so gering wie möglich zu halten, ist der tiefgezogene Spalttopf mit einer Wanddicke von nur 0,4 Millimeter ultradünn ausgeführt (die Kaltverformung gewährleistet dennoch eine hohe Stabilität).

Die hohe Magnetdichte der aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder Samarium-Kobalt (SmCo) gefertigten Hochleistungsmagneten gewährleistet eine sichere Übertragung des Drehmomentes. Die Pumpe kann auch in einer ATEX- sowie einer Low-NPSH-Ausführung geordert werden. Für besonders aggressive Medien stehen O-Ringe aus FXM (Fluoraz) oder FFKM (Kalrez) zur Verfügung. Grundfos bietet die MAGdrive-Magnetkupplung bis zu einer Temperatur von 120°C an. Eine Erweiterung auf 180°C ist geplant. ee

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