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DurchflussmessgerätEndress+Hauser erhält Swiss Technology Award für Promass Q

Die beiden Endress+Hauser Entwickler Dr. Wolfgang Drahm (links) und Dr. Martin Anklin

Mit dem Promass Q hat Endress+Hauser den Swiss Technology Award in der Kategorie „Innovation Leaders“ gewonnen. Das Coriolis-Durchflussmessgerät, das speziell für Anwendungen in der Öl- und Gas- sowie in der Lebensmittelindustrie entwickelt wurde, überzeugt durch seine hohe Messgenauigkeit auch unter schwierigen Bedingungen. Der Preis wurde im Rahmen des Swiss Innovation Forum überreicht.

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Druckluft-Membranpumpen der A-SerieDas Saugvermögen einer Pumpe

ist in erster Linie von der Dichtungsart (Kugel- oder Zylinderventil), von den Werkstoffpaarungen (Ventilkörper/Ventilsitz), von der Oberflächengüte und Formbeständigkeit des Ventilkörpers/-sitzes sowie von der Förderaufgabe (Feststoffe im Medium, Viskosität des Mediums) abhängig. Ein weiterer, bei der Konstruktion von Druckluft-Membranpumpen nicht zu vernachlässigender Einflussfaktor ist der Ventilhub. Ein zu klein ausgelegter Ventilhub führt neben der Herabsetzung der Förderleistung zu einer lokalen Querschnittsverengung im Inneren der Pumpe. Bei einem zu groß gewählten Ventilhub dagegen, dauert es zu lange bis der Ventilkörper seine Ruheposition im Ventilsitz findet.

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Fluidtechnik (FL): Das Saugvermögen einer Pumpe

Für die mannigfachen Förderaufgaben haben sich in der Praxis zwei Arten von Ventilkörpern in folgenden Werkstoffkombinationen bewährt: Kugelventile aus EPDM, PTFE und Edelstahl (insbesondere für hochviskose Medien) und Zylinderventile aus PE oder PTFE. Geometrisch bedingt, berühren sich die Ventilkugel und der Ventilsitz tangential und dichten entlang eines Kreises linienförmig ab. Kugelventile besitzen ein gutes Trockenansaugvermögen, sind unempfindlich gegenüber Feststoffen im Produkt und besitzen eine strömungstechnisch ideale Form. Das Zylinderventil und der Ventilsitz dagegen dichten entlang eines Kreisringes flächenförmig ab, eignen sich nur bedingt für Medien mit Feststoffanteilen, besitzen jedoch gegenüber Kugelventilen ein deutlich besseres Trockenansaugvermögen.

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Druckluft-Membranpumpen der A-Serie zeichnen sich durch einen identischen Innenaufbau der Gehäuseteile für Kugel- und Zylinderventile aus, die unter strömungs-, leistungs- und fertigungstechnischen Gesichtspunkten optimiert wurden (siehe Abbildung). Damit ist eine spätere Umrüstung auf einen anderen Ventiltyp einfach durch den Austausch der Ventilkörper möglich. Ventilkörper und Ventilsitze sind fester Bestandteil des Gesamtdesigns zur Optimierung des Pumpenwirkungsgrades. Für den Einsatz in Ex-Bereichen gemäß Richtlinie 94/9/EG (ATEX 100 A) müssen Druckluft-Membranpumpen aus ableitfähigen Kunststoffen mit Erdungsanschluss verwendet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht nur die Gehäuseteile, sondern auch verschiedenen Innenteile (zum Beispiel auch der Ventilsitz) ableitfähig ausgeführt sein müssen.st

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