h www.scope-online.de Pesch: Sie hat sogar einen ganz entscheidenden Einfluss.
Es reicht heute nicht mehr aus, auf den Schrank einfach ein Kühlgerät draufzusetzen.
Denn wenn man zum Beispiel oben im Schrank die hoch aufbauenden Geräte einbaut und darunter die weniger hoch aufbauenden, dann sind die untenliegenden im Kühlschatten.
Die oben liegenden werden dann eventuell so sehr gekühlt, dass sich Tauwasser bildet, während die darun- terliegenden den Hitzetod sterben.
Das sieht man dann, wenn man eine thermodynamische Simulation macht.
Dazu können wir entsprechende Daten zum Beispiel an die entsprechende Rit- tal-Software übergeben.
So kann der Konstrukteur erkennen, ob er Luftleitkanäle einbauen oder doch einen anderen Aufbau wählen muss.
Wenn man das aber erst im fertigen Schaltschrank feststellt, wird es natürlich extrem teuer.
Mittlerweile fordern zum Beispiel Automobilhersteller wie Audi eine Bescheini- gung des Zulieferers über das thermische Gleichgewicht des Schrankes, weil sich das auf die Lebenserwartung der Bauteile, etwa einer SPS, stark auswirkt.
Die Grundlage dafür ist 3D.
SCOPE: Eplan bietet ein eigenes CAD-System für die Elektro- und die Fluidtechnik.
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Ist denn die Datendurchgängigkeit zwischen den Systemen gegeben - und von den Anwendern überhaupt gefordert? Pesch: Out-of the box ist diese Durchgängigkeit nicht gegeben.
Man muss schon etwas dafür tun.
Ein denkbarer Anwendungs- fall ist die virtuelle Verkabelung der Maschine, indem man die elektrotechnischen und mechanisch-geometrischen Aspekte miteinander verbindet.
Das haben wir erforscht und bereits prototypisch umgesetzt.
Das Mechanik-System weiß, wo die Sensorik und Aktuatorik platziert sind, und das E-CAD, welche Verbindung von wo nach wo geht.
Im Inventor sind diese in Form einer Kabelliste verfügbar.
Alle Kabel werden dann entlang von Stützpunkten im 3D-Modell der Maschine geroutet.
Dabei kann der Konstrukteur sofort feststellen, dass z.B.
der Sensor so montiert ist, dass das Kabel gar nicht oder nur sehr schwierig in den Sensor hinein geführt werden kann.
Das passiert in der Praxis häufiger.
SCOPE: Aber auf Anwenderseite bestehen keine starke Forde- rungen nach einer entsprechenden Integration? Pesch: Wenn man dem Anwender die Vorteile einer solchen Inte- gration erklärt, wird das auch schnell erkannt.
Es ist aber jetzt nicht so, dass er uns deswegen die Türe einrennt.
Vielleicht sind wir da einfach noch etwas zu früh dran.
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