SCOPE: Eplan - Herr Pesch, steht das „E“ im Namen immer noch für E-CAD? Pesch: Eplan deckt heute den gesamten Produktentstehungs- prozess ab, in dem die Elektrotechnik ein wichtiger Teilprozess ist.
Aber über die Jahre haben wir natürlich unser Portfolio er- weitert, so dass wir heute den Prozess von der Konstruktionssei- te bis in die Fertigung abdecken.
Das heißt: Elektrokonstruktion mit unserer Eplan-Plattform inklusive Fluid und Schaltschrank- konstruktion sowie den Bereich Mechanik als Autodesk-Partner.
Dann in Richtung Fertigung über diverse Schnittstellen aus unseren Produkten heraus zur Ansteuerung von Laserschneid- maschinen, von Robotern zur Montageplattenbehandlung, mechanischer Bearbeitung, bis hin zu Schnittstellen in die kauf- männische Welt, - Stichwort SAP - für Stücklistenstammdaten und Bewegungsdaten.
Insofern steht das „E“ heute in der Tat für den gesamten Bereich Engineering.
SCOPE: Ist beim Thema E-CAD alles ausgereizt oder gibt es da Ihrerseits ebenfalls neue Entwicklungen, etwa in Richtung 3D? Zuken hat zum Beispiel vor kurzem ein neuentwickeltes 3D- System vorgestellt.
Pesch: Wir haben beim E-CAD im Rahmen der Funktionalitäten, die wir anbieten, inzwi- schen eine sehr hohe Reife erreicht.
Auch im Rahmen dessen, was Kunden heute damit alles machen können.
3D ist, bezogen auf das Board-Design, bei Eplan derzeit weniger auf dem Plan.
Bezo- gen auf die Schaltschrankkonstruktion bieten wir mit Eplan Cabinet aber bereits seit Jahren eine 3D-Lösung an.
Hier geht es darum, dass man Schaltschränke einerseits vom Gehäuse her individuell bearbeiten muss – d.h.
also Durchbrüche für Klimageräte, für Schalteranzeigegeräte und ähnliches.
Der andere Teil ist natürlich der gesamte Ausbau des Gehäuses von innen.
Also wo die die Verdrahtungen der Schaltgeräte platziert werden.
Ursprünglich ist das in 2D abgelegt worden, aber das 3D bietet erhebliche Vorteile.
Zum kann man durch diesen virtuellen 3D-Aufbau sehr schön die Einbausituation erkennen – auch im Sinne von Kollisionen und Einbausimu- lationen.
Zum anderen bietet 3D auch Möglichkeiten der Ableitung für weitere Teilprozesse, also zum Beispiel zur Ka- bellängenermittlung oder Drahtkonvektionierung bis hin zur Aufbautopologie der Montageplatte.
Und die ist wichtig für die Kühlung des Schrankes.
SCOPE: Inwieweit hat die Aufbautopologie Einfluss auf die Küh- lung des Schrankes? www.scope-online.de Dezember 2011 12 Wortwechsel hh Das optimale Zusammenwirken von Mechanik, Elektronik, Steuerungstechnik und Antriebstechnik wird bei der Entwicklung von effizienten Maschinen und Anlagen immer wichtiger.
Dieter Pesch, Mitglied der Geschäftsführung bei Eplan, erläutert Chefredakteur Hajo Stotz, wie der Software-Anbieter die Hersteller dabei unterstützt.
„Den Hitzetoditzetod H sterben“ sterben“ Vor Ort beim Anwender Die Umformtechnik-Spezialisten der Schuler-Gruppe können standortübergreifend in Projektteams zusammenarbeiten.
Neben der SAP-Software als führendem System kommt unter anderem die Eplan-Software Electric P8 zum Einsatz, um Elektrotechnik und Fluid- technik in einem System abzubilden.
Das erleichtert die disziplinübergreifende Zusam- menarbeit, obwohl eine umfassende mechatronische Modellbildung noch Zukunftsmusik ist.
Den Fachbeitrag von Michael Corban, Chefredakteur der SCOPE-Schwester CAD-CAM Report, lesen Sie auf SCOPE-Online oder mit Direkt-Link über den QR-Code.