Dezember 2011 45 Für mehr Offenheit Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäf- tigt der Begriff Product Lifecycle Ma- nagement (PLM) inzwischen die Indus- trie.
Das Thema Offenheit von Systemen spielt dabei eine ganz herausragende Rolle.
Schließlich gilt: Je kontaktfreu- diger sich eine PLM-Software zeigt, des- to einfacher gelingen auch die IT-Inte- grationsprojekte.
Die erfolgreiche Umsetzung einer Strategie für das Product Lifecycle Ma- nagement (PLM) hängt in der Praxis al- lerdings von vielerlei Faktoren ab.
Das grundsätzliche Verständnis für die The- matik, das Wissen über Software-Pro- dukte, die eine PLM-Strategie unter- stützen sowie schließlich die sinnvolle Umsetzung innerhalb der Projekte sind nur einige Beispiele dafür.
Trotz einer sorgfältigen Planung und auch der Ein- beziehung PLM-erfahrener Partner tre- ten in der Praxis aber oft Probleme auf, mit denen so manche Anwender vorher nicht gerechnet haben.
Denn eine PLM- Landschaft basiert immer auf der Inte- gration gleich mehrerer Software-Kom- ponenten sowie der durchgängigen Un- terstützung von Prozessen.
Das heißt, technische Entwicklungssysteme sind genauso zu integrieren wie beispiels- weise ERP-Systeme die Daten müssen konsistent und für alle Beteiligten ver- fügbar sein.
Anderenfalls lassen sich die gewünschten Positiv-Effekte einer PLM-Strategie nicht erzielen.
Dies be- dingt grundsätzlich eine Offenheit von Systemen, von Schnittstellen und auch von Formaten.
Um all dies zu realisieren setzen die Anbieter von PLM-Lösungen derzeit auf unterschiedliche Strategien beziehungs- weise Produktphilosophien.
Zwei Haupt- gruppen lassen sich dabei voneinander abgrenzen: Hochintegrierte Lösungen basieren auf einem einheitlichen Daten- modell und einer engen Verzahnung der einzelnen Software-Komponenten inner- halb einer PLM-Installation.
Alternativ zu diesem Ansatz verfahren hingegen die Anbieter der offenen Sys- teme: Die Integration und das möglichst reibungslose Zusammenspiel verschie- dener Software-Komponenten von un- terschiedlichen Herstellern soll hier ei- nen Best-of-Breed-Ansatz ermöglichen.
Die beiden Fachzeitschriften eDM-Re- port und CAD/CAM Report von Hoppen- stedt Publishing, Darmstadt, haben zu dieser Thematik in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktforschungs- institut RAAD Research eine Marktstu- die zum Thema „PLM-Markt 2012 – In- tegrierte Lösungen vs.
offene Systeme“ durchgeführt.
Die Resultate dieser Stu- die sind überaus interessant und an vie- len Stellen durchaus überraschend.
Die Ergebnisse der Umfrage sind im aktuellen „PLM-Jahrbuch 2011“ nachzu- lesen, das sich als Nachschlagewerk für das Thema Product Lifecycle Manage- ment inzwischen seit mehr als 20 Jah- ren fest am Markt etabliert hat.
Unser Bild zeigt die Titelseite des Jahrbuches – übrigens mit einer Darstellung aus dem Hause Siemens PLM Software.
Dieses klassische Nachschlagewerk bietet sowohl Entscheidern und Verant- wortlichen als auch Anwendern aus den Bereichen Produktentwicklung und In- formationstechnologie wertvolle Infor- mationen rund um das Product Lifecyc- le Management.
Auch Einsteiger erhalten hier wertvolle Einblicke in das Gesche- hen in diesem Marktsegment.
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Kennziffer PLM-Jahrbuch 2012 Kennziffer Hoppenstedt Publishing, Darmstadt, Tel.
06151/380-130, Fax 380-131, www.hoppenstedt-zeitschriften.de