www.scope-online.de Mai 2011 55 miert und bieten eine besonders hohe Torsionssteifigkeit.
In dieser Bearbeitungsmaschine sind die Typenreihen 1665 in 75 Millimeter Innenbreite und 1555 in 40 Millimeter Innenbreite eingesetzt.
Sie gewährleisten die optimale Zugänglichkeit zu den Leitungen.
Die Advanced 1665 in Bauart 030 ist mit außen und der Advanced 1555 in Bauart 040 mit innen nach rechts und links schnell aufklappbaren und lösbaren Bügeln erhältlich.
Mit ihm können Leitungen mit sehr großem Durchmesser wie beispielsweise Luftschläuche sicher geführt werden.
Mit dem Aufbau-Rahmensteg ist dies sogar für Leitungen möglich, deren Durchmesser größer als die lichte Höhe der Kettenglieder ist.
Die Höhen der Aufbau-Rahmenstege reichen von 114 bis 189 Millimeter und können je nach Einbausituation entweder im Innenradius oder im Außenradius montiert werden.
Auch die Führung weiterer Leitungen mit kleinem Durchmesser, wie bei- spielsweise Elektro- oder Hydraulikleitungen, ist in Kammern unter der Hauptkammer möglich.
Zur Separation der Leitungen sind hier Trennstege einsetzbar.
Flexible Anpassung an die Kundenlösung Nach der Bearbeitung wird das Werkstück von einem Teile- abschub vom letzten Zangentisch geschoben und mit einem Pufferband wieder auf die Maschinenvorderseite gebracht.
Die Kabel der Abschubvorrichtung verlaufen sicher geschützt in der Energieführungskette Mono.
Der hier eingesetzte Typ 0320 hat feste Bügeln, 41 Millimeter Innenbreite und 77 Millimeter Krümmungsradius.
st h Jahre SCOPE Jahre Elektrotechnik Meilensteine und Standards Es gibt wohl kaum Technologiebereiche, die in den letzten 50 Jahren so nachhaltige Auswirkungen auf unser Leben hatten wie Elektrotechnik und Elektro- nik.
Gebraucht werden ihre Errungenschaften heute in allen Industriezweigen.
Während die größte Inno- vationskraft in den Sektoren Automation sowie in En- ergie-, Elektro- und Medizintechnik liegt, gehen der- zeit die wichtigsten Impulse von der Elektromobilität und mehr Energieeffizienz aus.
Erstaunlich ist dabei das Tempo, mit dem neue technische Lösungen auf den Markt kamen und wei- terentwickelt wurden.
Ein typisches Beispiel dafür ist der bipolare Transistor in den 50er Jahren, gefolgt von dem ersten integrierten Schaltkreis (IC), der die heutigen Prozessorchips und damit die Entwicklung moderner Computer erst möglich machte.
Gut zehn Jahre später bestanden die LSI-Bauelemente schon aus bis zu 20.000 Transistoren.
Als 1957 die erste In- terkama ihre Tore öffnete, zeigte sich die Resonanz auf die jüngsten Entwicklungen.
Der Internationale Kongress mit Ausstellung für Messtechnik und Au- tomatik übertraf alle Erwartungen: 331 Firmen ka- men, davon allein 183 aus der Bundesrepublik und Westberlin.
Nur ein Jahr später wurde in den USA der Industrieroboter entwickelt und 1960 bei Gene- ral Motors eingesetzt.
Ohne diese Unterstützung ist heute eine Produktion nicht vorstellbar.
Eine weitere Entwicklung im gleichen Jahr verlief eher im Stillen, aber mit ähnlichen Auswirkungen auf die Industrie: Der erste Rubinlaser fing an zu arbeiten – damals noch angeregt über eine Blitzlampe.
1964 wurde München zur Elektronik-Metropole.
Auf der ersten Electronica gab es sogar eine internationa- le Tagung zum Thema Mikroelektronik.
Zu Wort kam ein Nobelpreisträger: William Shockley, der Erfinder des Transistors.
Er hat sich damals wahrscheinlich nicht vorstellen können, dass schon 1970 die zweite Generation integrierter Schaltungen entwickelt wur- de und drei Jahre später die Taktraten der Mikropro- zessoren 3 MHz erreichten.
Ein weiterer Meilenstein der E-Technik/Elektronik war die erste Generation der Feldbustechnik.
Sie wurde in den 80er Jahren entwickelt um neben einer einfacheren Verkabelung die analoge Übertragung durch eine digitale Technik zu ersetzen.
Den ersten Lösungen folgte eine Viel- zahl von weiteren, meist proprietären Entwicklungen (was nicht unbedingt zu mehr Klarheit beim Anwen- der beigetrug).
Heute haben sich einige wenige her- auskristallisiert und sind seit Jahren zum Standard in der Übertragung von Signalen geworden.
st Die Werkzeugwechsler der Conturex minimieren Totzeiten in der Ferti- gung.
Uniflex Energieführungen von Kabelschlepp sorgen für zuverlässige Leitungsführungen sowie eine Minimie- rung der Standzeiten.
Energieführungskette Kennziffer Kabelschlepp, Wenden, Tel.
02762/4003-0, Fax 4003-220, www.kabelschlepp.de