Seit seiner Gründung im Jahr 2001 entwickelt, fertigt und vertreibt Steelline stählerne Profilsysteme und Verbindungs- elemente für die Montagetechnik.
Als Zulieferer bedient das Unternehmen unter anderem Kunden im Anlagenbau, in der Förder- und Transporttechnik, im Bahnbau, in der Kraft- werkstechnik und im C-Teile-Handel.
Auch Maschinenbau und Rohrleitungstechnik gehören zum festen Abnehmerkreis.
Das Unternehmen befindet sich von Beginn an auf Wachstumskurs.
Auf einem Berg über vielen anderen Gewerbebetrieben hat es nun vor wenigen Wochen sein neues Firmengebäude in Betrieb genommen.
Hier gehen alle Prozessschritte von Produktion und Logistik nahtlos ineinander über.
Am neuen Standort in Köbbinghausen, das liegt exakt zwi- schen Bonn und Paderborn, grenzt die Fertigungshalle direkt an die Fahrzeughalle an.
Hier stehen die Lkw bereit zum Ent- oder Beladen.
Die Brummihalle wiederum befindet sich unmittelbar neben Verpackungsstation und Hochregallager.
Alles ist so ange- legt, dass von allen Seiten angeliefert, abgeladen und bestückt werden kann.
Dabei laufen sämtliche Prozesse „just in time“ ab, also genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
Wie in einem Bienenschwarm In den Hallen geht es zu wie in einem Bienenschwarm.
Man kann es nicht anders sagen.
Alle Prozessschritte werden genau und kontinuierlich abgearbeitet.
Die Firmenleitung platzt vor Stolz: Modernste Technik hat Einzug gehalten – endlich! Das Schmuck- stück des Unternehmens ist nun das neue Hochregallager.
Auf einer Fläche von insgesamt 2186 Quadratmetern sind hier alle Produkte des Unternehmens untergebracht.
„Das ist unser Herzstück“ sagt Geschäftsführer Christian Bieda.
Die Halle ist 14 Meter hoch, und neun Meter Höhe misst das Hochregallager.
Es ist hoch automatisiert und computergesteuert, ausgestattet mit einem eigens dafür entwickelten System und innovativer Gabelstapler-Technik.
Erarbeitet hat das alles Lagerleiter Da- vid Conrad, der Sohn von Steelline-Geschäftsführerin Brigitte Conrad: „Ich habe mir einfach überlegt, wie man die moderne Technik effizient nutzen kann, um so viel Arbeit und Mühe zu sparen“, sagt David Conrad im Gespräch mit uns.
Conrad ist ein „Hochstapler“ – im bestmöglichen Wortsinn.
Denn er fährt in den Gassen des neuen Lagers mit den Spezial-Staplern inklusive der gesamten Kabine auf bis zu neun Metern Höhe hinauf.
Das Besondere an den Staplern ist, dass sie induktiv geführt werden.
Das heißt, sie „klinken“ sich selbstständig in die In- duktionsschleifen im Boden ein und werden von diesen gerade wie auf Schienen mit hohem Tempo entlang der Regale geführt.
„Das Lagerverwaltungssystem habe ich selbst entwickelt es ist eine komplette Eigenkreation“, betont Conrad.
Softwaremäßig betrachtet sei das „System eigentlich recht simpel, dafür aber höchst effektiv“, sagt er.
Dass er selbst es programmiert und auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt hat, sieht er als großen Pluspunkt.
„Auf jeden Fall vereinfacht es den Betrieb hier erheblich“, da sind sich alle Verantwortlichen einig.
Im Rahmen des Neubaus investierte Steelline nicht nur in Pro- duktionstechnik und Logistik, sondern auch in Umweltschutz und Energieeffizienz: Auf dem Dach der Fertigungshalle ent- stand eine moderne Photovoltaik-Anlage, die dem Unternehmen viel Geld spart.
Außerdem sind alle Büros miteinander vernetzt leistungsstarke Datenleitungen wurden durch die einzelnen Gebäudeteile verlegt.
Die Räume sind großzügig dimensioniert sowie hell und freundlich gestaltet.
Das umfassend angelegte Präzisionsprofil-System des Unter- nehmens bietet für viele Branchen optimale Konstruktionslö- sungen – ob Montage- und Förderanlagen, Handhabungs- oder Transporttechnik.
Allein seine aktuelle Katalogauswahl über- zeugt durch ein vielseitig einsetzbares Sortiment an Montage- www.scope-online.de Mai 2011 62 Zulieferer hh Das Unternehmen Steelline Profiltechnik startete 2001 ganz unscheinbar als Kleinbetrieb in Plettenberg.
Inzwischen hat es sich zu einem international tätigen Zulieferer der Metallbe- und -verarbeitung gemausert.
Vor wenigen Wochen hat es seine neue Produktionsstätte in Köbbinghausen in Betrieb genommen.
SCOPE-Redakteur Michael Stöcker hat sich den neuen Standort angeschaut.
„Simpel aber effektiv“ aber effektiv “