www.scope-online.de April 2011 18 Materialfluss/Verpackungstechnik Titelthema hh Durchschnitt eine hohe Hub- und Katzfahrgeschwin- digkeit unterstützt diese Leistung.
Durch Einsatz des Demag-Seilzugs profitiert Leifeld zudem von einem optimierten Hakenweg und geringen Anfahrma- ßen der Laufkatze.
Serienmäßig ist der Seilzug mit diversen Applikationen ausgestattet.
Dazu gehört ein Lastkollektivspeicher, der Infos über die Restle- bensdauer liefert.
Der Kran erreicht Fahrgeschwin- digkeiten bis zu 20 m/min die Laufkatzen jeweils bis 30 m/min.
Beim Heben und Senken lassen sich 9 m/min erzielen.
Die Bewegungen der Anlage sind über drei Achsen per Frequenzumrichter geregelt.
So können die Rohre punktgenau aufgenommen und exakt in der Maschine positioniert werden.
Die stu- fenlose Temporegelung verringert die mechanische Belastung der Krananlage.
Der EKKE ist ein Standardkran.
Die in die Seilzüge integrierte CAN-Bus-Steuerung machen ihn aber zu einer Besonderheit.
Darüber lassen sich Arbeitsab- läufe – wie etwa Vorpositionierungen – program- mieren und parametrieren.
Die CAN-Bus-Steuerung hat eine Schnittstelle zur kundenseitigen Profibus- Steuerung, die die Fertigungsprozesse regelt.
Die Kopplung beider Steuerungssysteme ist die Voraus- setzung für eine Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschine und Kran.
Auch das Ansteuern des Krans mit parallelen Signalen ist so möglich.
Diese „ver- netzte Intelligenz“ trägt maßgeblich zu erhöhter Anlagen- und Prozessstabilität bei.
Und: Bei Bedarf arbeitet der Kran auch autark.
Demag hat dazu eine Funksteuerung (DRC-MP) installiert.
In sicherem Abstand zur Last können die Mitarbeiter sämtliche Kran- und Katzbewegungen über diese an aktuelle Mobilfunkstandards angelehnte Übertragungstech- nik feinfühlig steuern.
Ganz andere, recht extreme Anforderungen an die Krantechnik stellt der Umgang mit explosiven, brennbaren Medien.
Spezialisiert darauf ist das Unternehmen Stahl Crane System.
Es gilt hier als Marktführer und hat mit eigener Grundlagenfor- schung sowie zahlreichen Errungenschaften in den Bereichen Krantechnik und Explosionsschutz maßgeblich zum Fortschritt der Branche beigetra- gen.
Seine explosionsgeschützten Systeme kommen heute in der chemischen und petrochemischen Industrie, im Bergbau, in der Energiebranche, in der Lebensmittelproduktion oder in der Pharma-In- dustrie zum Einsatz.
Spezialisiert auf Ex-Schutz Neben den einschlägigen Sicherheitsrichtlinien er- füllen die ex-geschützten Hebezeuge des Unterneh- mens die europäischen ATEX-Bestimmungen und sind seit 2010 nach der international relevanten IECEx Scheme zertifiziert.
Das hilft bei der Ausstel- lung weiterer nationaler Zertifikate.
In Ländern, die IECEx anerkennen, können entsprechend zer- tifizierte Geräte auch ohne zusätzliche Prüfung in Betrieb genommen werden.
Ein wachsendes Einsatzgebiet für ex-geschützte Krantechnik ist die Gasverflüssigung.
Stahl Crane Systems liefert dazu die passende Hebetechnik – von kleinen Kettenzügen für Wartungseinsätze bis zu doppelt gesicherten LNG-Seilzügen (LNG = Liquid Natural Gas) für das sichere Arbeiten in Flüssiggas- Tanks.
Allein in den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge „im Wert Getriebeteile heben: Ein Säulenschwenk- kran von Vetter mit Doppelausleger zur Beschickung einer Dreh- /Fräsmaschine Stahl Crane Systems gilt als Weltmarktführer für explosionsgeschützte Hebezeuge.
Das Unternehmen aus Künzelsau beschäf- tigt 650 Mitarbeiter an 11 internationalen Standorten.
Alle Komponenten der Seilzüge kommen aus eigener Fertigung (Motoren, Bremsen, Steuerungen, Schaltgeräte).
Mit Zulassungen bei der Physika- lisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und vielen internationalen Prüfstellen nimmt das Unternehmen in diesem Fachgebiet eine Sonderstellung ein.
Die ATEX-Bestimmungen zum mechanischen Explosions- schutz werden erfüllt.
Seit 2010 sind alle ex-geschützten Hebezeuge mit der international gefragten IECEx-Zertifizierung verfügbar.
Auf der Cemat präsentiert sich das Unternehmen in Halle 12, Stand D40.