www.scope-online.de Durch die steigenden Energiekosten in den vergangenen Jahren stehen immer mehr Unternehmen unter Druck, alle zur Verfügung stehenden Einsparpotenziale konsequent auszuschöpfen.
Welche en- ormen Auswirkungen dies haben kann, zeigt folgendes Beispiel: Ein typisches Automobilwerk eines größeren euro- päischen Herstellers hat beispielsweise Energiebezugskosten von bis zu 100 Mil- lionen Euro pro Jahr.
Eine Verbesserung der Energieeffizienz auch im niedrigen Prozentbereich führt hier zu Kosten- einsparungen in einer beachtlichen Grö- ßenordnung.
Einige Hersteller haben daher spezielle Gremien eingesetzt und Prozesse implementiert, die mögliche Einsparpotenziale untersuchen und ge- gebenenfalls umsetzen sollen.
Ein Bei- spiel wie sich deutliche Einsparungen erzielen lassen, ist etwa die effiziente Kühlung von Schaltschränken und ganzen Schaltanlagen.
In einem typischen Schaltschrank in der Industrie sind neben der Nie- derspannungsverteilung häufig auch Komponenten für die Antriebstechnik untergebracht.
Moderne Frequenzum- richter, Servoverstärker oder Gleich- richter setzen einen Teil der zugeführten elektrischen Energie in Wärme um.
Die hohe Integrationsdichte der Kompo- nenten kann dabei zu Verlustleistun- gen führen, die deutlich über 1 kW pro Schaltschrank liegen.
Um diese in Wärme umgesetzte Verlustleistung abzuführen, sind Investitionen in energieeffiziente Kühlsysteme notwendig.
Luftbasierte Kühlgerätetechnik In den vergangenen Jahren hat Rittal verstärkt in die Forschung und Entwick- lung von energiesparenden Kühlgeräten investiert.
Ausführliche Teststellungen bei führenden deutschen Automobil- herstellern haben gezeigt, dass sich bei der neuen Kühlgerätetechnologie der Generation „Blue e“ der Verbrauch elektrischer Primärenergie je nach An- wendung um bis zu 70 Prozent reduzie- ren lässt.
Aufgrund dessen bringt der Hersteller die neue energieeffiziente Kühlgerätetechnik mit dem leistungs- fähigen Regelungssystem Comfort-Con- troller auf den Markt.
Zur Hannover Messe plant Rittal den kompletten Se- rien-Rollout für den Leistungsbereich von 500 W bis 4.000 W.
In ihren Abmessungen und dem äu- ßeren Erscheinungsbild entsprechen die neuen Kühlgeräte den TopTherm-Kühl- geräten, die auch weiterhin ein we- sentlicher Bestandteil des Produktpro- gramms von Rittal bleiben.
Die höhere Kälteleistungszahl (COP, Coefficient of Performance) – die z.
B.
bei 1000 W Test- geräten um 42 Prozent höher liegt (von 1,2 auf 1,7) – ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Rittal.
Sie resultiert aus dem optimalen Zusammenwirken aller für die Kälteleis- tung verantwortlichen Komponenten.
Der erste Schritt zur Effizienzstei- gerung der neuen Kühlgeräte umfasst die gesamte Geometrie des kältetech- nischen Aufbaus.
Dabei wurden die Komponenten der bestehenden Geräte systematisch analysiert und – wo mög- lich – in Richtung Effizienzsteigerung angepasst.
Dies betrifft zum Beispiel die Auslegung der Verflüssiger, Verdampfer, Kühllamellen, Rohrbögen und alle wei- teren Kältekomponenten.
Ein zweiter Schritt umfasst die Opti- mierung der Lüftertechnik.
Bei einem Großteil der Lüftermotoren kommt die EC (electronic commutation)-Tech- nologie zum Einsatz.
Die als Außen- läufer aufgebauten Motoren ersetzen die übliche mechanische Polwendung durch elektronisches Kommutieren, das März 2011 36 Advertorial hh Gerade in Zeiten hoher Energiekosten kann es sich bezahlt machen, verschiedene Konzepte für die Schaltschrank-Klimatisierung miteinander zu vergleichen.
Dabei sollten neben den reinen Investitionskosten natürlich stets auch die Betriebs- kosten, die durch die benötigte Energie entstehen, unter die Lupe genommen werden.
Zur Diskussion stehen luft- und flüssigkeitsbasierte Technologien.
Auf die richtige Kühlstrategie setzen