www.scope-online.de Februar 2011 65 h SCOPE: Herr Professor Weidlich, die Verbundinitiative Maschi- nenbau Sachsen unterstützt die sächsischen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Wie sieht Ihre Hilfe aus? Weidlich: In einem Satz lässt sich die „Hilfe“ der Vemas wie folgt zusammenfassen: Die Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen initiiert und begleitet Kooperationen zwischen Unternehmen des sächsischen Maschinen- und Anlagenbaus, Verbundprojekte mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu Produkt- und Prozes- sinnovationen, die Erschließung neuer Märkte und Maßnahmen zum Technologietransfer und zur Fachkräftegewinnung.
SCOPE: Welche Projekte konnten Sie in den letzten Monaten erfolgreich verwirklichen? Weidlich: Wenn man ein Projekt besonders herausheben will, dann ist es sicherlich der Wachstumskern „Chemnitz Future Gas“.
Nach langer und intensiver Vorarbeit hat das Bündnis, bestehend aus fünf Industrieunternehmen und fünf Forschungseinrichtungen, die Bewilligung des Bundesmi- nisteriums für Bildung und Forschung erhalten.
Im Rahmen dieses Projektes wird das Ziel verfolgt, neue Komponenten und Verfahren zur wirtschaftlich und umwelttechnisch effektiven Verwertung biogener Reststoffe aus dem kommunalen, indus- triellen oder landwirtschaftlichen Bereich zu entwickeln, zu testen und die zukünftige Produktion im Verbund zu sichern.
Damit entsteht ein Beitrag zur nachhaltigen, ressourcenscho- nenden und dezentralen Energieversorgung durch Verwertung von Abfällen als Biogas.
SCOPE: Eine Leistung ist auch die Erstellung eines Branchen- kataloges des sächsischen Maschinen- und Anlagenbaus.
Der neue ist gerade erschienen – erstmals auch in russisch.
Darü- ber hinaus organisieren Sie anlässlich des Messedoppels Z und Intec in Leipzig ein Russland-Forum.
Bestätigen Sie damit, dass Russ-land einer der neuen großen Märkte ist? Weidlich: Russland ist nicht nur für viele sächsische Unterneh- men ein traditionell wichtiger Markt.
Durch die von Staatsprä- sident Medwedjev geforderte und forcierte „Modernisierungs- offensive“ der russischen Industrie bieten sich gerade auch für sächsische Unternehmen vielfältige Geschäftschancen.
Seit Jahren unterstützt die Vemas im Rahmen von Wirtschaftsforen und speziellen Netzwerken sächsische Maschinenbauunterneh- men in Tatarstan und der Uralregion.
Mit einem speziellen Russ- landforum am 01.
März, in dem hochrangige russische Vertreter aus Politik und Wirtschaft ihre Konzepte und Ziele für Moder- nisierungsvorhaben präsentieren und zugleich den Austausch zu technologischen Themen und Fragestellungen anregen, wird diesem Anliegen besonders Rechnung getragen.
SCOPE: Darüber hinaus organisiert die Verbundinitiative einen Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Treffpunkt Industrie und Wissenschaft“ in Leipzig und auch sonst sind Sie sehr aktiv auf dem Messedoppel.
Welche Veranstaltungen empfehlen Sie? Weidlich: Ein besonderes Anliegen der Vemas ist die Unterstüt- zung des Technologietransfers als Basis für Innovationen im sächsischen Maschinen- und Anlagenbau.
Neben der Initiie- rung von Workshops und Netzwerken sind Gemeinschaftsstän- de wie auf der Leitmesse Intec ein bewährtes Mittel, Kontakte zwischen Technologiegebern und -nehmern zu vermitteln.
Wir können in diesem Jahr auf unserem Gemeinschaftsstand zu- sammen mit zehn weiteren Ausstellern Halle 3 C38/D39 wieder viel Neues bieten.
Die Clusterbildung des sächsischen Maschinen- und Anlagenbaus und des dazugehörigen Dienstleistungssektors weiter voranzu- treiben insbesondere mit Blick auf Zukunftstechnologien, -produkte und -märkte, ist erklärtes Ziel der Vemas.
SCOPE-Redakteurin Evelin Eitelmann sprach mit Projektmanager Professor Dieter Weidlich, über die praktische Arbeit, die dieses Ziel verwirklichen soll.
„Kontakte „Kontakte vermitteln“ vermitteln“ Und was geboten wird, lesen Sie im vollständigen Interview unter www.scope-online.de mit Eingabe der Kennziffer.
Wirtschaftsförderung Kennziffer Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen Vemas, Chemnitz, Tel.
0371/53971-860, Fax 53971-729, www.vemas-sachsen.de www