Omnibusse, Industriemotor oder Schaufelbagger – die Spezi- alisten von Motoren Bauer nehmen es mit Aggregaten vieler Gattungen auf.
Als Instandsetzer von Fahrzeugmotoren eilt der Weilheimer Traditionsfirma ein guter Ruf voraus.
1950 als reiner Reparaturbetrieb gegründet, besteht das inzwischen 230 Mit- arbeiter starke Familienunternehmen heute aus drei Sparten.
Neben dem Servicezentrum für Motoren und Fahrzeuge gibt es die Sparte Maschinenbau und Technologie – sie firmiert als BTS und gehört zu den führenden Anbietern von Abgasturboladern – sowie die Sparte Bauer Industrie Innovation.
Die strategische Absicht von Motoren Bauer ist die Entwick- lung vom Lohnfertiger zum Systempartner der Industrie.
Fest verankert im Leitbild des Unternehmens sind Themen wie nach- haltiges Wirtschaften und Energieeffizienz.
Dabei schließen sich im Selbstverständnis der Firmenleitung ökonomisches Denken und ökologisches Handeln keineswegs aus.
Auch Mitte 2010 spielte dieser Anspruch eine maßgebende Rolle, als die Investi- tionsentscheidung zur Sanierung der Heizungsanlage mit Instal- lation eines Wärmerückgewinnungssystems getroffen wurde.
Wie bei vielen Sanierungen ging auch diesem Projekt die Ein- sicht voraus, dass die bestehende Heizung der Produktions- und Lagerhallen zu kostspielig ausfällt und die Altanlage zudem die geforderten Faktoren Behaglichkeit und Heizleistung nicht mehr im gewünschten Maße erbringt.
Mit anderen Worten: Im Falle Bauer hatte die alte Ölheizung ausgedient – und mit ihr die indirekt befeuerten Warmluft- geräte.
Die Energiekosten waren schlichtweg zu hoch.
Um bei der Heizungssanie- rung möglichst alle Potenziale der Energieeinsparung auszu- schöpfen, setzte Bauer auf die Unterstützung eines Energieeffizienzberaters der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Bankengruppe KFW).
Der unabhängige En- ergiefachmann erkannte rasch, dass eine effiziente Heizung in diesem Fall nur auf Infrarot-Technologie basieren kann.
In der Ausschreibungsphase wurde dann noch ein weiterer richtungs- weisender Aspekt mit in die Planung eingebracht: Die bisher ungenutzte Energie der Abgase sollte mit einem Wärmerückge- winnungs-System für die Beheizung von Büroflächen sinnvoll genutzt werden.
Vorteile von Dunkelstrahlern Nach Sichtung verschiedener Anbieter im Markt entschied sich das Management von Bauer für das Kölner Unternehmen Schwank – einen jener Hersteller, der im Bereich der Strahlungs- heizungen mit Wärmerückgewinnung über viele Jahre Erfahrung verfügt.
Bereits 1995 realisierte das Unternehmen die ersten Wärmerückgewinnungssysteme.
Das derzeit aktuellen Produkt namens Hybrid Schwank sieht die Wärmerückgewinnung aus den Abgasen einer Heizanlage mit Schwank Dunkelstrahlern vor.
Bei dieser Lösung werden die beim Verbrennungsprozess ent- stehenden Abgase in einem isolierten Abgassystem gesammelt und einem rekuperativen Edelstahl-Wärmetauscher zugeführt.
www.scope-online.de Februar 2011 48 Industriebau + Gebäudetechnik hh Unternehmer und Betriebsleiter, die heute über die Sanierung ihrer Hallenheizungen nachdenken, sollten das Thema Wärme- rückgewinnung nicht außer Acht lassen.
Zumal sie dabei auf die Unterstützung der KFW-Bankengruppe zählen können.
Führende Heizungsbauer wie der Kölner Hersteller Schwank bieten hierfür die geeigneten Systemlösungen an.
Sechsstellig Sechsstellig gespart Das Unternehmen Die Schwank Gruppe produziert und vertreibt in über 40 Ländern Hallenheizungslösungen auf Infrarotba- sis und ist in diesem Bereich deutscher wie auch weltweiter Marktführer.
Sie hat Produktionsstandorte in Deutschland, Russland und Kanada.
Das Unternehmen erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 38 Millio- nen Euro und beschäftigt derzeit 380 Mitarbeiter.
Hell- und Dunkelstrahler, Warmluftgeräte und Hybrid- systeme mit Wärmerückgewinnung gehören zur Kernkompetenz des Unternehmens.
Laut Handelsblatt gehört es zu den Top 100 Deutschlands kommender Weltmarktführer.
2008 erhielt Schwank den Indus- triepreis für sein Hochleistungsgerät.
72 Prozent aller produzierenden DAX-Unternehmen und namhafte Unternehmen des Mittelstands zählen zum Kundenstamm des Herstellers.