www.scope-online.de Februar 2011 13 ther Weller, zu dieser Zeit bereits seit vielen Jahren eine erfolgreiche Dreherei.
1997 verschmelzen beide Firmen man zieht in ein neues Gebäude in der Wil- helm-Loh-Straße in Wetzlar um, in dem auf knapp 5.000 Quadratmeter endlich genügend Raum zur Verfügung steht, um das Unternehmen kontinuier- lich weiterzuentwickeln.
Die 70 Mitarbeiter, die Uwe Weller zu diesem Zeitpunkt bereits beschäftigt, sind zum überwiegenden Teil Experten auf dem Gebiet der Drehbearbeitung.
Die Kunden sind vornehmlich in der Optischen Industrie angesiedelt.
Die Leica Ca- mera AG, Zeiss-Hensoldt und Rodenstock vertrauen auf die Qualität der Hessen.
Im Jahr 2006 kann das Unternehmen sein tech- nologisches Portfolio entscheidend erweitern.
Dies gelingt vornehmlich durch die Akquisition der Me- chanikabteilung der Zeiss-Hensoldt AG, heute Carl Zeiss SMT AG und Carl Zeiss Sport-Optics GmbH, in Wetzlar.
Bereits ein Jahr zuvor hatte man die Zer- spanungsabteilung der Leica Microsystems GmbH in Weilburg übernommen.
Wieder sind es ausgewiesene Experten mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Feinwerktechnik, die Uwe Weller übernimmt und in seinen Betrieb integriert.
Und wieder ist es die Qualität der Bauteile, die entscheidend für den Erfolg des neuen Unternehmensteils ist.
Doch hat sich mit den neuen Kunden, die mit den Betriebsübernahmen hinzugekommen sind, auch das Produkt- und Teile- spektrum nachhaltig verändert.
Es wird nun mehr gefräst, geschliffen und drahterodiert bei Weller in Wetzlar.
Auch sind die Bauteile größer und technisch noch anspruchsvoller geworden.
Eine Kombination aus Dreh-, Fräs- und weiteren Bearbeitungsschritten ist die Regel geworden.
Bauteildimensionen von etwa 500 x 500 x 500 prägen nun die Fertigung.
2008 folgt ein weiterer mutiger Schritt in Richtung der Erweiterung des technologischen Spektrums.
Zusammen mit dem Geschäftsführer Markus Lim- berger entscheidet sich Uwe Weller, in eine eigene Oberflächentechnologie zu investieren.
Bereits im Mai des Folgejahres nimmt die Oberflächentechnik ihre Arbeit auf.
In der Wilhelm-Loh-Straße erhalten ausschließlich die selbst hergestellten Werkstücke ihre galvanische Oberfläche.
Maßhaltigkeit und kosmetische Perfektion stehen im Vordergrund, wenn die Bauteile eloxiert, passiviert oder chro- matiert werden.
Rund 6.000 verschiedene Artikel „Alle Technologien unter einem Dach zu haben“, führt Markus Limberger aus, “das war und ist das Ziel, dem wir im Frühjahr 2009 mit unserem Umzug in die neuen Firmengebäude am Leitz-Park in Wetzlar wieder ein Stück näher gekommen sind.
Die Produkti- onsfläche von knapp 10.000 Quadratmeter bietet uns die Möglichkeit, den Kunden das Produkt aus einer Hand anzubieten.
Mit unseren über 130 Mitarbeitern können wir heute von der Entwicklung und Serien- reifmachung über die Fertigung und Beschichtung der Produkte bis hin zur Montage anspruchsvoller mechanischer und mechatronischer Baugruppen alles in unserem Hause abdecken“.
h Auf einer Produktionsfläche von knapp 10.000 Quadratmeter fertigt Weller Feinwerktechnik anspruchvolle Kompo- nenten zum Bau von Beleuchtungs- systemen für die Halbleiterindustrie.
Von links nach rechts: Geschäftsführer Markus Limberger, Michael Weller und Uwe Weller, Geschäftsführender Gesellschafter der Uwe Weller Feinwerk- technik vor einem 5-Achsen-Bearbei- tungszentrum C40U von Hermle