Spanen und Umformen - das sind die beiden Ver- fahren, mit denen die meisten Werkzeugmaschinen arbeiten.
Rund 70 Prozent der in Deutschland ein- gesetzten Maschinen spanen, rund 30 Prozent sind umformende Maschinen.
Volumenstärkste unter den zerspanenden Werkzeugmaschinen sind mit einem Anteil von etwa 14 Prozent die Bearbeitungszentren (BAZ), gefolgt von Drehmaschinen mit einem Anteil von 11 Prozent.
Schleif-, Hon-, Läpp- und Polierma- schinen haben rund neun Prozent Anteil, während Fräsmaschinen auf etwa acht Prozent kommen.
Die am weitesten verbreiteten BAZ sind Maschinen, die für den automatisierten Betrieb ausgerüstet sind, also meist für größere Stückzahlen und Serien.
Zur Erweiterung der Automatisierungsfunktionen sind die Zentren oft mit Peripheriegeräten ergänzt, wie Werkzeugmagazin mit Werkzeugwechsler, Werkstück- wechsler und Palettenwechsler.
Die CNC-gesteuerten Maschinen verfügen damit über einen hohen Auto- matisierungsgrad und sind zur Komplettbearbeitung von Bauteilen geeignet.
Meist werden Bearbeitungszentren – etwa in der Automobil- und Zulieferindustrie - zur Produktion von größeren Stückzahlen und Serien eingesetzt.
Doch dass es sich lohnt, mit Bearbeitungszentren auch Losgrößen zwischen einem und 20 Stück zu produzieren, beweist beispielsweise die Uwe Weller Feinwerktechnik in Wetzlar.
Das Unternehmen ist seit fast 20 Jahren erfolgreich im Markt aktiv als einer der führenden Anbieter von mechanischen Bauteilen und mechatronischen Baugruppen.
Die Hessen bieten ihren Kunden ein vergleichsweise umfangreiches Portfolio an Technologien und einen modernen Maschinenpark zur Herstellung hochprä- ziser Komponenten an.
Mehr Know-How durch Akquisition Als Uwe Weller 1994 die Mechanikabteilung der Leica Camera GmbH, einem Unternehmen der ehemaligen Leitz-Gruppe, übernimmt und fortan unter eigener Flagge führt, sind es die 46 Mitarbeiter, die den eigentlichen Wert des jungen Unternehmens darstel- len.
Sie verfügen über herausragende Kenntnisse in der Herstellung mechanischer Bauteile für optische Systeme höchsten technischen Anspruchs.
Auch der diplomierte Maschinenbauer Uwe Weller selbst bringt ein fundiertes theoretisches und praktisches Wissen mit – kein Wunder, betreibt sein Vater, Gün- www.scope-online.de Februar 2011 12 Produktionstechnik + Werkzeugmaschinen Titelthema hh Die Tore weit öffnen wird Hermle anlässlich der Hausaustellung vom 13.
bis 16.
April am Standort in Gosheim.
Alle in 2010 neu vorgestellten Produkte werden in einer Leistungsschau zu sehen sein.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet Hermle dem Bereich Automatisierung.
So werden mehrere Anlagen unter Produktionsbedin- gungen präsentiert.
Hier kommen sowohl Palettenwechsler, Handlingsysteme wie auch Robotersysteme zum Einsatz.
Eine Sonderschau mit über 30 Ausstellern mit dem Thema „Spanntechnik“ bietet den Be- suchern die Gelegenheit sich über die neuesten Trends im Bereich Werkzeuge, CAD/CAM und Steuerungs- technik zu informieren.
Viele kleine Losgrößen zwischen einem und zwanzig Stück fertigt die Weller Feinwerktechnik in Wetzlar.
Entsprechend hoch sind die Rüst- und Bearbeitungszeiten.
Um die Anforderungen an die Form- und Lagetole- ranzen der Werkstücke einhalten zu können, wird die Komplettbearbeitung auf fünf Hermle-Bearbeitungszentren in möglichst wenigen Aufspannungen realisiert.
Fünf Achsen für für die kleine Serie die kleine Serie