Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Weidmüller mit B.A.U.M-Umweltpreis ausgezeichnet

Der Elektrotechnikspezialist Weidmüller wurde am 6. Juni in Berlin mit dem B.A.U.M-Umweltpreis ausgezeichnet. Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender bei Weidmüller, erhielt den Preis für seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Dr. Peter Köhler diskutiert vor der Preisverleihung mit Dr. Auma Obama, Preisträgerin des B.A.U.M-Sonderpreises 2015 und Schwester des US-Präsidenten Barack Obama.

Besonders positiv bewertete die Jury die enge Verzahnung des energieeffizienten Betriebs im Unternehmen selbst mit einem daraus resultierenden Angebot energieeffizienter Produkte und Lösungen für die Kunden. „Mit unseren innovativen Lösungen im Bereich Energiemanagement haben wir bei Weidmüller es geschafft, Klimaschutz und Kundennutzen zu verbinden. Damit demonstrieren wir beispielhaft, dass Nachhaltigkeit echte Marktchancen in sich birgt“, erklärt Köhler.

Beitrag zur Energieeffizienz – im eigenen Unternehmen und im Markt

Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe (2.v.r.) nimmt dankend die Urkunde aus den Händen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (m.) und dem B.A.U.M.-Vorstand entgegen.

Die Übergabe der Urkunde fand im Rahmen der Vergabe der „B.A.U.M.-Umweltpreise“ und dem „Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreis“ in Berlin statt. Schirmherr ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Festrede wurde von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks gehalten. Anschließend überreichte sie gemeinsam mit dem B.A.U.M.-Vorstand die Preise.

Nachhaltigkeit bei Weidmüller fest in Unternehmenszielen verankert

Das Nachhaltigkeitsmanagement von Weidmüller orientiert sich an den Prinzipien des Global Compact, den das Unternehmen 2011 unterzeichnet hat. Einen der Schwerpunkte bildet dabei auch der Klimaschutz. Als Lösungsanbieter im Bereich der industriellen Verbindungstechnik trägt Weidmüller in der Industrie zu mehr Energieeffizienz bei – auch in der eigenen Produktion. So eröffnete der Elektrotechnikspezialist 2011 mit der „Transparenten Fabrik“ eine neue, moderne und energieeffiziente Produktionshalle, in der sämtliche Verbräuche transparent sind.

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Die Energieeffizienzmaßnahmen erstrecken sich dort auf die Bereiche Wärmerückgewinnung, Klimatisierung, Beleuchtung und Dämmung, Druckluftoptimierung sowie Stromtransport. Aus der Erfassung der Verbräuche und Kennwerte in der neuen Produktionshalle hat sich zudem ein eigenständiger Geschäftsbereich entwickelt. Über diesen werden Erfahrungen im Bereich Energieeffizienz in Form eines Energiemanagementsystems an andere Unternehmen weitergegeben.

Der B.A.U.M.-Preis betrachtet die Bemühungen verschiedenster Akteure in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Wie vielfältig die Jury die Ambitionen einzelner Unternehmen, Institute oder auch Privatpersonen in Sachen Umweltschutz bewertet, zeigt das breite Spektrum an Kategorien. So zählen zu den weiteren Preisträgern unter anderem Kristian Kijewski (Vorstandsbüro/Leiter Umweltschutz, Berliner Stadtreinigung in der Kategorie „Großunternehmen“), Marie-Luise Marjan (Schauspielerin und Autorin in der Kategorie „Medien“) und Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident, Umwelt, Energie GmbH). „Der B.A.U.M.-Preis“, so Köhler, „hat sich zu einem sehr bedeutenden Preis in Deutschland rund um die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz entwickelt. Er zeigt, wie vielseitig die Bemühungen in Deutschland auf völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern inzwischen sind. Unsere Mitarbeiter und ich sind sehr stolz, den Preis für die Kategorie KMU in diesem Jahr nach Ostwestfalen zu holen.“

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