Thermisch-magnetischer Schutzschalter

Mit optimierter Verdrahtungstechnik

und der Hutschienenmontage ist der thermisch-magnetische Schutzschalter auch für den professionellen Einsatz in Schalt- und Steueranlagen geeignet. Das Gerät von E-T-A Elektrotechnische Apparate mit einer bemerkenswert schmalen Baubreite von nur 12,5 mm ermöglicht eine maximale Platzausnutzung auf der Hutschiene.

Die optionalen Signalkontakte (Öffner oder Schließer mit galvanischer Trennung), die Stromkreisabschaltungen an die SPS melden, sind bereits integriert. Darüber hinaus ist die Kipphebelbetätigung auf Wunsch mit einem Schutz ausgestattet, der ungewollte Abschaltungen des Lastkreises verhindert.

Das einpolige Basisgerät ist in fein abgestuften Nennströmen von 0,1 bis 32 A und mit fünf verschiedenen Auslösecharakteristiken verfügbar. Diese Variantenvielfalt erlaubt eine genaue Anpassung an die Dauer- beziehungsweise Einschaltströme in den Lastkreisen und den verdrahteten Leitungsquerschnitten. Für 2- oder 3-polige Absicherung werden die entsprechenden Basisgeräte werksseitig miteinander gekoppelt, damit bei Überlast in einer Phase sicher allpolig abgeschaltet wird. Die Teilgeräte können für unterschiedliche Nennstromstärken oder Kennlinien kombiniert werden.

Der Typ 4220 ist ein- und zweiphasig für die Nennspannungen AC 120 V / AC 240 V, dreiphasig bis AC 415 V und bei DC-Anwendungen bis 80 V konzipiert. Gemäß EN 60934 wird ein Kurzschluss-Schaltvermögen von 6000 A erreicht, bei den noch strengeren Prüfbedingungen nach UL 489 noch 5000 A. Das Gerät beinhaltet eine steckbare Verteilschiene mit Berührschutz für die einpolige Einspeisung und zwei Kunststoffklappen an den Hutschienenseiten der Gehäuse, die bei Bedarf abgenommen und als Verschluss seitlich in passende Nuten eingeschoben werden.

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Die integrierten Signalkontakte können einzeln verdrahtet (Einzelsignalisierung) oder durch einsteckbare Schienen parallel geschaltet werden (Öffner). Eine weitere Anschlussmöglichkeit sind kleine Jumper, welche immer zwei Pole miteinander brücken, die somit in Reihe geschaltet werden (Schließer). Diese Stecktechnik sowohl auf der Einspeise- als auch der Signalisierungsseite erleichtert die gesamte Verdrahtung und sorgt dadurch für konkrete Zeit- und damit auch Kosteneinsparung. st

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