Klein-Stoßdämpfer

Keine Chance für aggressive Medien

Dichtungen von Stoßdämpfern können in einer Umgebung mit aggressiven Fluiden schon mal an ihre Grenze kommen. Dazu zählen Schneid- und Bohröle ebenso wie Kühlschmier- und Reinigungsmittel, die in das Dichtungssystem eindringen können. Das Unternehmen ACE hat deshalb die Stoßdämpfer Serie Protection PMC mit speziellen Schutzkappen entwickelt, die das Dichtungssystem des Stoßdämpfers hermetisch von der Außenumgebung abschirmen.

Die Klein-Stoßdämpfer der Protection Serie PMC 150 bis PMC 600 von ACE sind auch im Umfeld aggressiver Schneid-, Kühlschmier- und Reinigungsmitteln einsetzbar.

Die neuen Klein-Stoßdämpfer der Protection Serien PMC 150 bis 600 von ACE sind mit speziellen Schutzkappen aus Teflon versehen. Sie ähneln durch ihre Form und Aufbau einem Faltenbalg und verhindern das Hineinkriechen aggressiver Medien in das Dichtungssystem. Dies würde die für das Bearbeiten nötige Flüssigkeit verändern und damit die Rollmembrane im Dämpfer zerstören. Die Stoßdämpfer sind sowohl in Stahl (tenifer-gehärtet) als auch in Edelstahl lieferbar.

Wenn man das Funktionsprinzip der von ACE für diese Stoßdämpfer-Serie entwickelten Rollmembrantechnik näher betrachtet, lassen sich die daraus resultierenden Folgen absehen. Anders als herkömmliche Klein-Stoßdämpfer kommt die neue Protection Serie mit den drei Typen PMC 150 EUM, PMC 225 EUM und PMC 600 EUM ohne dynamischen Abstreifer, Nutring, Rückstellfeder und die Speicherfunktion eines Absorbers aus. Damit sorgt diese Dichtungsmethode nicht nur für kompakte Maße bei hoher Energieaufnahme sondern auch dafür, dass das Öl in einem Bereich verbleibt. Auf diese Weise funktionieren die Baureihen mit Rollmembrantechnik auch in rauen Umgebungen einwandfrei und können hohe Laufleistungen erreichen. Dazu trägt zudem der aus Edelstahl gefertigte und in die Schutzkappe integrierte Aufprallkopf bei, der die Aufprallenergie zuverlässig aufnimmt.

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Von einem Dominoeffekt spricht man, wenn ein Fehler im System weitere nach sich zieht. Seltener führen durchdachte Lösungen wie diese zu späteren positiven Nebeneffekten. Doch genau dies ist hier dank der Rollmembran aus Langenfeld der Fall. Gegenüber anderen Dämpfungstechniken überlegen, macht sie die neue Klein-Stoßdämpfer-Schutzkappen-Kombination erst möglich. Denn die Schutzkappe kommt zum einen ohne zusätzliche Druckluft aus. Zum anderen benötigt sie auch keine Lüftungsbohrung, da diese Klein-Stoßdämpfer im Druckraum von bis zu 8 bar einsetzbar sind. So wird die in der Schutzkappe befindliche Luft bei Beaufschlagung der Dämpfer lediglich komprimiert. Der nun auf die Membrane wirkende erhöhte Luftdruck ist für die Rollmembrane unproblematisch – im Gegensatz zu Dämpfern, die mit einem Nutring-Abstreifer System gedichtet sind. Er unterstützt im Gegenteil sogar die Rückstellung der Kolbenstange, beziehungsweise der Schutzkappe, nachdem die Masse zurückgefahren wird. Bei herkömmlichen Dämpfern würde sich die Luft hingegen in den Dämpfer drücken und zu kostspieligen Ausfällen führen.

Das gute Abdichten ist den Konstrukteuren dieser Serie auch dank eines Innengewindes der Schutzkappen gelungen, das dem Außengewinde der für sie vorgesehenen Klein-Stoßdämpfer entspricht. Die Maße für den Dämpfertyp PMC 150 sind M14 x 1,5, für den Typ PMC 225 M20 x 1,5 und für den PMC 600 Typ M25 x 1,5. Die Kappen werden formschlüssig auf das Außengewinde der Klein-Stoßdämpfer geschraubt und über den Sonderaufprallkopf dynamisch dicht verbunden. Ab Werk aufgeschraubt und mit speziellem Kleber versehen, wird das Gewinde über eine spezielle Gewindesicherung zusätzlich abgedichtet, so dass die neue Serie das Eindringen von Flüssigkeiten effizient verhindert. Die neue Kombination aus Stoßdämpfern und Kappen der Langenfelder hat ihre Funktionalität bereits in Kundenfeldversuchen erfolgreich nachgewiesen. Sie bietet zudem eine hervorragende Alternative zu der seit Jahren bewährten Sperrluftadapter-Serie SP, wenn an der Maschine oder Anlage keine Druckluft verfügbar ist.

Vorteile der Rollmembran

Die Klein-Stoßdämpfer sind mit Kappe nur zwischen 10 und 15,5 cm lang, warten aber mit „großen“ technischen Daten auf: Ihre maximale Energieaufnahme reicht von 20 Nm/Hub bis zu 136 Nm/Hub. Die effektive Masse dieser selbsteinstellenden Typen beträgt beim PMC 150 je nach Typ zwischen 0,9 und 408 kg und lässt sich bei der leistungsstärksten Ausführung des PMC 600 auf maximal 4.536 kg effektive Masse steigern. Damit ist die neue Protection Serie innerlich wie äußerlich absolut industrie- tauglich und für den harten Einsatz in Bearbeitungszentren oder Werkzeugmaschinen ebenso gut geeignet wie für die Getränke-, Lebensmittel- und Gesundheitsindustrie. Um den dort geltenden Hygienevorschriften zu genügen, wird die Serie auch mit einem Außenkörper aus V4A-Edelstahl (Materialschlüssel 1.4404) geliefert. Deren Einsatz ist zum Beispiel auch dann möglich, wenn eine ansprechende Optik von entscheidender Bedeutung ist. Robert Timmerberg/st

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