Infrarotkamerasystem

Der dramatisch verfilmte Untergang der Titanic

war ein Kassenschlager. Das Ganze hätte jedoch nicht funktioniert, wenn der Eisberg rechtzeitig entdeckt und nicht gerammt worden wäre. Um Eisberge und andere Hindernisse rechtzeitig auch bei Nacht und Nebel zu entdecken, gibt es jetzt das überarbeitete und um weitere Funktionen ergänzte Infrarotkamerasystem Voyager von Flir.

Voyager wurde speziell für Anwendungen auf See entwickelt. Es ist ein leistungsstarkes Wärmebildsystem für Nachtsichtanwendungen mit mehreren Sensoren, das im mittleren Bereich des Infrarotspektrums arbeitet. Das System besitzt zwei Wärmebildkameras und eine Tageslicht-/Restlichtkamera. Eine Wärmebildkamera hat ein Sichtfeld im Weitwinkelbereich und eignet sich zur Navigation und zur richtigen Einschätzung von Situationen. Durch die andere Kamera mit dem engen Sichtfeld lassen sich sehr kleine oder weit entfernte Gegenstände heranzoomen. Das Infrarotkamerasystem überlagert diese Bilder, um eine Aufnahme mit hoher Auflösung zu liefern, ohne dass der Überblick über die Gesamtsituation verloren geht. Zwei neue Funktionen sind die Möglichkeit, ein Radar als Slave anzusteuern sowie die Fernsteuerung der Kamera über das Internet. Die Radar-Slaving-Funktion ermöglicht es die Infrarotkamera auf ein Radarsignal hin auszurichten. Da hier die manuelle Ausrichtung der Kamera entfällt, können sich Kapitän oder Steuermann auf den Betrieb des Boots konzentrieren. Praktisch bedeutet das: Wenn der Radar ein Objekt entdeckt, wird die Voyager automatisch in die Richtung dieses Objekts ausgerichtet. Der Kapitän erhält auf diese Weise ein Infrarot- und Tageslichtbild dieses Radarkontakts. Die Funktion der Kamerasteuerung über das Internet ermöglicht Bootseignern das System über das Internet zu kontrollieren und zu steuern. Die Kontrolle der Bilder ist so von jedem Computer auf dem Schiff und von jedem beliebigen Ort weltweit möglich – über die IP-Adresse des Systems. lg

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