Industrieansiedlung

Der Norden kommt

Nur noch selten treffen Industrieunternehmen und Mittelständler die Wahl eines neuen Standorts „aus dem Bauch heraus“. Aspekte wie Verkehrsanbindung, Arbeitskräftepotenzial, Nähe zu Forschungseinrichtungen, Kundennähe, Investitionskosten und andere müssen entsprechend den jeweils speziellen Rahmendingungen gewichtet und bewertet werden.

Traditionell besonders stark in den Branchen Maschinen- und Metallbau ist das nördliche Mecklenburg, vor allem die Region um Schwerin. Qualifiziertes Personal bei kostengünstigem Standort sind zwei Gründe, die zur Ansiedlung von Unternehmen aus diesen Branchen führen. Zudem bilden in der Region zwei Universitäten und drei Fachhochschulen Naturwissenschaftler und Ingenieure aus. Gewisse Spezialisierungen sind hinsichtlich Schiffbau, Hydraulik und der Fertigung von Präzisionsmaschinen zu verzeichnen.

Mit der EU-Osterweiterung kann der Standort weiter an Attraktivität gewinnen. Die Nähe zu Polen und dem Baltikum bietet vereinfachte „Kommunikation“ mit den neuen Märkten. Sowohl als Kunden wie als Zulieferer kommen Unternehmen dieser Regionen in Betracht. Den Aufbau solcher Handelsbeziehungen unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern gezielt.

Aber auch die Stadt Schwerin steht mit einer Stabsstelle für die individuelle und schnelle Unterstützung ansiedlungswilliger Unternehmen bereit. Und nicht zuletzt der hohe Freizeitwert der Küstenregion und des Hinterlandes um Schwerin ist ein Argument dieses Standorts. Schließlich will man ja die Früchte erfolgreicher Arbeit auch entsprechend genießen können – insofern spielt die Bauchentscheidung doch noch eine kleine Rolle.dr

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