Industrieansiedlung

Angebot in 24 Stunden – versprochen!

„Sachsen-Anhalt soll ein Musterland für Unternehmer werden“ – unter diesem Motto hat das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit eine Ansiedlungsoffensive gestartet, die die wichtigsten Bereiche der Wirtschaftsförderung neu strukturieren soll. Einer der Schwerpunkte sind die kürzeren Bearbeitungszeiten bei Anfragen: Ein Unternehmer, der in Sachsen-Anhalt investieren will, wird bereits nach 24 Stunden mit einem konkreten Angebot kontaktiert. Ein Zuwendungsbescheid für Fördermittel soll nach Vorliegen der vollständigen Unterlagen nach vier Wochen ausgestellt sein.

Ein wichtiger Teil der Ansiedlungsoffensive sind die beiden Investitionserleichterungsgesetze, mit denen unter anderem das Vergabegesetz und investitionshemmende Bauordnungsvorschriften außer Kraft gesetzt sowie Vorschriften in der Gemeindeordnung und im Kommunalabgabengesetz verändern werden.

Um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden und Investoren bestmögliche Bedingungen zu bieten, hat das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit einen Generalbevollmächtigten für Investitionen eingesetzt, der als erster Ansprechpartner zur Verfügung steht. Außerdem wurde eine Anlaufstelle für Bestandspflege und Beschäftigungssicherung eingerichtet. Hier hin können sich Unternehmen wenden, die sich in Konfliktsituationen befinden.

Die Bürokratie rührt sich, und manchmal, wie in Sachsen-Anhalt, offenbar sehr zielstrebig. Service statt Bürokratie und das Entwickeln neuer Ideen, eine der ansonsten zumeist wenig ausgeprägten Tugenden in den Verwaltungen, sollten Investoren intensiv nutzen. Hier können sich Chancen ergeben, mit denen man vielleicht nicht gerechnet hat.dr

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