Dr. Matthias Kirchherr

"Verbindungslösungen sind die Synapsen für die vernetzte Fabrik"

Von Anfang an war Lapp als Aussteller auf der Nürnberger Fachmesse für elektrische Automatisierung SPS IPC Drives vertreten. 2016 war der Führende Anbieter für integrierte Verbindungslösungen aus Stuttgart mit einem 320 Quadratmeter großen Stand vertreten. Dr. Matthias Kirchherr,, Chief Sales Officer Europe / EMEA, resümiert.

Dr. Matthias Kirchherr, Chief Sales Officer Europe / EMEA - U.I. Lapp GmbH, zur SPS IPC Drives 2016: „Integrierte Verbindungslösungen waren das Topthema auf der SPS. Sie sind die Synapsen für die vernetzte Fabrik.“

„Die SPS war für uns ein Erfolg. Wir hatten viele Gespräche von hoher Qualität. Die SPS ist die Messe für die Praktiker, die Anwender. Hier wird sehr detailliert über Technik, über konkrete Anwendungen gesprochen. Dieser Austausch ist für uns sehr wertvoll, er hilft uns, unseren Kunden die Lösungen anzubieten, die ihnen wirklich helfen.

Welche Produkte standen im Fokus der Besucher?

Unter dem Namen ÖLFLEX CONNECT CHAIN bietet Lapp einbaufertige, komplett bestückte Energieketten an. Geballtes Wissen dazu liefert der neue Katalog ÖLFLEX CONNECT CHAIN

„Unsere Besucher auf der Messe haben sich besonders für die einbaufertigen Konfektionslösungen aus unserer ÖLFLEX CONNECT Initiative interessiert, sowie für unser neues modulares Steckverbinder-System EPIC MH. Diese Steckverbinder sind sehr einfach und sicher anzuwenden und kompatibel mit dem Marktstandard, und auch preislich attraktiv.“

Wie war das Interesse an Zukunftsthemen – Industrie 4.0 und die Vision der vernetzten Fabrik?

Hart im Nehmen: Die Kabel von Lapp trotzen Kälte und anderen Extrembedingungen. Auf der Messe anschaulich demonstriert im Ice-Cube.

„Die vernetzte Fabrik funktioniert nur mit den richtigen, an die Anwendung angepassten Verbindungslösungen. Sie sind quasi die Synapsen für die intelligente, vernetzte Produktion. Konkret geht es zum Beispiel um spezielle Ethernet-Verbindungen, wie Lapp sie unter der Marke ETHERLINE anbietet. Ethernet-Kabel, wie wir sie aus dem Office-Bereich kennen sind für die Belastungen, die in der Feldebene der vernetzten Fabrik auftreten, nicht geeignet. Lapp hat schon ein breites, spezialisiertes Portfolio im Angebot, das mit Blick auf die speziellen Anforderungen der vernetzten Fabrik entwickelt wurde – da ist zum Beispiel hohe Flexibilität wichtig, oder Widerstandsfähigkeit gegen diverse Öle oder andere Medien, oder ein breiter Temperaturbereich.

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Industrie 4.0 ist Top-Thema bei Lapp – in der eigenen Produktion individueller EPIC Steckverbindergehäuse ab Losgröße 4, ebenso wie durch die Übernahme des italienischen Datenleitungs-Spezialisten CEAM.

Im Bereich Datenleitungen können unsere Kunden in Zukunft noch einiges mehr von uns erwarten: Mit der Übernahme der italienischen Firma CEAM haben wir ein international führendes Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Produktion von industriellen Datenleitungen in die Lapp Familie geholt. Schnelle und flexible Datenübertragung für Industrie 4.0 steht ganz oben auf unserer Agenda.“ kf

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