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Studie Interim Management 2017

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ERP: Spielraum  für Erweiterungen

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StudieFehlendes Digital-Know-how schreckt Bewerber ab

Digitalisierung ist aktuell das Thema Nummer 1 – doch das dazugehörige Wissen fehlt in vielen deutschen Betrieben. So haben 41 Prozent der Führungskräfte und mindestens jeder zweite Mitarbeiter nur ein geringes Digital-Know-how. Dieses Wissensniveau hält digital versierte potenzielle Kollegen davon ab, bei diesen Unternehmen anzuheuern, wie die Studie "Interim Management 2017" ergab.

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Studie "Interim Management 2017"

Für diese wurden von der auf die zeitlich befristete Vermittlung von Führungskräften und Experten spezialisierten Beratung Aurum Interim Management 384 Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt.

41 Prozent der Führungskräfte und 56 Prozent der Mitarbeiter kennen sich mit dem Thema Digitalisierung kaum oder gar nicht aus. In der Industrie und im Verarbeitenden Gewerbe gilt dies sogar für fünf von zehn Managern und für 70 Prozent der Beschäftigten. Das wiederum beeinflusst den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe erheblich. Fällt es doch branchenübergreifend 59 Prozent der Firmen schwer, Personal mit einem ausgeprägten digitalen Wissen zu gewinnen. Zudem bleibt nahezu jeder zweite Betrieb beim Wachstum unter seinen Möglichkeiten (46 Prozent) und bei 45 Prozent leidet die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsmodelle. Acht Prozent der Firmen müssen mitunter sogar Aufträge ablehnen.

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„Unsere Studienergebnisse zeigen, dass im deutschen Mittelstand nach wie vor große Lücken in puncto Digitalisierung und Industrie 4.0 bestehen, obwohl die Themen in aller Munde sind“, sagt Axel Oesterling, Geschäftsführer von Aurum Interim Management. „Das schreckt die dringend benötigten neuen Kollegen ab, die Wissen in diesem Bereich mitbringen würden. Besonders betroffen sind Unternehmen aus der Industrie und dem Verarbeitenden Gewerbe – hier haben zwei von drei Betrieben Schwierigkeiten, Mitarbeiter mit echtem Digital-Know-how für sich zu begeistern.“

Eine mögliche Antwort sehen sieben von zehn in der Aurum-Studie befragte Führungskräfte darin, die digitale Transformation ihres Unternehmens mit einem Interim Manager und seinem Wissen von außen zu beschleunigen. Noch größer ist die Zustimmung in der Industrie und dem Verarbeitenden Gewerbe mit insgesamt 75 Prozent. „Ein zeitlich befristet eingesetzter Spezialist kann mit seinem Know-how als echter Katalysator für die digitale Transformation fungieren“, hat Aurum-Geschäftsführer Oesterling in der Praxis beobachtet. Dabei hilft dem Interim Manager sein großer Vorteil, dass er auch unbequeme Wahrheiten unverblümt aussprechen kann, was acht von zehn Führungskräften bestätigen.

Externes Know-how nutzen

Was bedeuten die Studienergebnisse für die Betriebe? „Gerade der Mittelstand muss aufpassen, beim Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 nicht aufgrund mangelnder Attraktivität für Kompetenzträger den Anschluss zu verlieren“, warnt Personalexperte Oesterling. „Wer mit dem externen Know-how eines Interim Managers, insbesondere mit dessen langjähriger Linien- und Projekterfahrung, die digitale Transformation in seinem Unternehmen vorantreibt, der wird auch ein attraktiver Arbeitgeber für Fach- und Führungskräfte mit einem ausgeprägten digitalen Wissen werden. Und die sind unabdingbar für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft.“

Studie "Interim Management 2017"

Die auf die zeitlich befristete Vermittlung von Führungskräften und Experten spezialisierte Beratung Aurum Interim Management hat zur Jahreswende insgesamt 384 Führungskräfte deutscher Unternehmen zum Thema Interim Management befragt. Drei Viertel der Befragten sind in der Industrie und im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel und in der Logistikbranche tätig. Fast 80 Prozent der Studienteilnehmer gehören dem Vorstand, der Geschäftsführung oder der 2. Führungsebene ihres Unternehmens an. kf

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