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ProduktdatenmanagementStimmige Daten für alle

Produktdatenmanagement

Wie stellt der rein kundenspezifisch arbeitende Werkzeug-, Modell- und Formenbau sicher, dass Produktentwicklung und Auftragssteuerung mit einheitlichen Daten arbeiten? Die Ausgangsbasis dafür könnte kaum anspruchsvoller sein.

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MES-LösungWartung ohne Warten

Wenn was kaputt geht, dann wird es immer spannend. Wie lange dauert es, bis alles wieder läuft? Ein Manufacturing Execution System kann dazu beitragen, Stillstandzeiten von Maschinen auf ein Minimum zu reduzieren. Welche Maßnahmen gerade bei der Instandhaltung Mithilfe eines solchen Systems greifen, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel von X/Time-MES der Firma Gfos.

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MES-Lösung: Wartung ohne Warten

Instandhaltungsmaßnahmen werden immer wichtiger. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten müssen die Stillstandszeiten der Maschinen auf ein Minimum reduziert werden. Grundmaßnahmen der Instandhaltung sind die Inspektion, Wartung und Instandsetzung. Durch den Einsatz eines Manufacturing Execution System können alle drei Maßnahmen aktiv begleitet werden. Für die Inspektion wird die Überwachung des Zustandes jeder Betrachtungseinheit durchgeführt, während die Wartung und Instandsetzung bei der Planung, Durchführung und Dokumentation der Maßnahmen unterstützt wird.

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Die Basis für die Administration sämtlicher Grundmaßnahmen bilden in einem Manufacturing Execution System die Arbeitspläne. In der Auftragsverwaltung von X/Time-MES kann man neben Bearbeitungsaufträgen auch Instandhaltungspläne hinterlegen. Die Auftragspapiere für die Instandhaltung enthalten alle wichtigen Informationen, um die Inspektion, Wartung oder Instandsetzung ordnungsgemäß durchzuführen. An einem Instandhaltungsplan wird neben dem Arbeitsplatz und der erwarteten Durchführungszeit auch das Bauteil hinterlegt. Es ist möglich, für jede einzelne Komponente einer Maschine spezifische Instandhaltungspläne anzulegen. Allerdings kann auch übergreifend für die Instandhaltung der ganzen Maschine ein Plan hinterlegt werden. Die elektronisch hinterlegten Auftragsdokumente lassen sich zudem um Originalunterlagen des Anlagenherstellers ergänzen. Die gesammelten Unterlagen stehen dann bei der Bearbeitung des Instandhaltungsauftrags am Terminal der Anlage zur Verfügung. „Ein gutes MES kann mehr als nur Daten erfassen. Das Entscheidende bei einem MES System ist, dass die Daten weiter verarbeitet und ausgewertet werden. Gute MES Systeme sind in der Lage, gewaltige Datenaufkommen, die vor allem bei der Erfassung von Prozess- und/oder Maschinendaten nahezu im Sekundentakt generiert werden, realtime zu verarbeiten,“ meint Burkhard Röhrig, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Gfos.

Hilfe durch Ereignisreichtum

Die Generierung eines Instandhaltungsauftrags auf Basis eines Instandhaltungsplans wird durch verschiedenste Ereignisse ausgelöst. Das einfachste Ereignis ist die manuelle Auslösung eines Instandhaltungsauftrags durch den Instandhaltungsbeauftragten des betroffenen Bereichs. Eine MES-Anwendung wie X/Time-MES ist außerdem in der Lage, durch verschiedene Ereignisse Instandhaltungsaufträge automatisch auszulösen. So ist es z.B. möglich, einen Wartungsauftrag alle X-Tage automatisch einplanen zu lassen. Für jedes Bauteil kann ein Instandhaltungsauftrag durch einen eigenen Terminplan an zuvor festgelegten Zeitpunkten automatisch eingeplant werden. Die automatische Einplanung kann aber auch auf den Zustand der Anlage bezogen werden. Während der Produktion werden alle Bearbeitungszeiten und Mengen jeder Anlage und damit jedes Bauteils protokolliert. Erreicht dann ein Bauteil einen Grenzwert wird automatisch ein bauteilspezifischer Wartungsauftrag eingeplant.

Mit diesen Ereignissen können bereits viele der gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsmaßnahmen abgedeckt werden. Neben der bearbeitungszeitabhängigen Wartung kann natürlich auch auf Basis von bearbeiteten Mengen eine Wartung vollautomatisch ausgelöst werden. Die auf diese Weise realisierte zeit- und zustandsabhängige Einplanung von Instandhaltungsaufträgen erleichtert die ansonsten aufwendige Planung der Instandhaltungsaktivitäten erheblich und unterstützt so die Administration.

Doch ein MES kann noch mehr: Entdeckt beispielsweise ein Maschinenbediener während der Produktion einen möglichen Schaden oder nur einen Grund für eine vorgezogene Wartung an seiner Anlage, kann er direkt am Terminal seines Arbeitsplatzes eine Wartung oder auch eine Instandsetzung anfordern. Dabei spezifiziert der Maschinenbediener das Bauteil, den Schaden und die Priorität und kann so direkt den komponentenspezifischen Instandhaltungsauftrag auslösen. „Eine exakte Fertigungssteuerung berücksichtigt u.a. das aktuelle Betriebsgeschehen und ermöglicht kurzfristig flexible Reaktionen. Sie greifen als Realtime-Anwendungen direkt in die ausführenden Prozesse ein und steuern sämtliche Ressourcen in einem eigenen Regelkreis für eine optimale Belegung tatsächlich vorhandener Maschinenkapazitäten“, so Röhrig.

Neben der Planung wird aber auch die Durchführung und Dokumentation der Instandhaltungsaktivitäten von einer MES-Anwendung wie X/Time-MES unterstützt. Die Mitarbeiter der Instandhaltung können die durchgeführten Arbeiten an der Anlage vor Ort am Terminal in der Produktion dokumentieren. Hierfür gibt es eigene Dialoge, in denen die Instandhaltungsaufträge für den betroffenen Arbeitsplatz mit allen angehängten Unterlagen eingesehen werden können. Dort werden dann auch der Fortschritt und gegebenenfalls das Ergebnis der durchgeführten Arbeiten direkt am Terminal dokumentiert. Ähnliche Dialoge gibt es natürlich auch für die Maschinenbediener, die autonom Instandhaltungsaktivitäten durchführen. ee

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