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Open Telekom CloudDassault Systèmes und Telekom: Partnerschaft in der Cloud-Nutzung

Dassault Systèmes und Deutsche Telekom

Dassault Systèmes wird seinen deutschen Kunden die Open Telekom Cloud als Infrastruktur zur Nutzung der 3DExperience Plattform anbieten.

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ERP-EinstiegslösungJe später der Abend

Speziell auf die Anforderungen von kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern zugeschnittene Unternehmenslösungen müssen sich in Umfang, Funktion und Preis von „großen“ Lösungen unterscheiden. Doch für das Volumen- geschäft mit den mehr als 300.000 Kleinbetrieben in Deutschland gab es bisher wenig passende Einstiegspakete. Das hat Microsoft jetzt nachgereicht. Analysten bescheinigen ihm gute Chancen – trotz des späten Markteinstiegs.

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ERP-Einstiegslösung: Je später  der Abend

So verschieden die vielen kleinen und mittelständischen Produktionsbetriebe organisiert sind, so unterschiedlich fallen ihre IT-Konzepte aus. Bestehen etwa enge Bindungen in vertikalen Lieferketten, ist die Softwareausstattung oft ähnlich gut wie in größeren Unternehmen. Der Preisdruck, der Trend zu gemeinsamen Prozessen und der Informationsbedarf der Geschäftspartner sorgen für den notwendigen Investitionsdruck. Andere Betriebe überlassen dem Steuerberater die Finanzbuchhaltung, schreiben ihre Rechnungen in Microsoft Word und kalkulieren ihre Preise in Microsoft Excel. Lücken werden dabei mit Improvisationstalent und Engagement ausgeglichen. „Häufig ist die IT-Struktur ein Generationsproblem. Gerade ältere Firmenchefs überlassen die Entscheidung lieber ihren Nachfolgern“, erklärt Lynn-Kristin Thorenz, Consultant beim Marktforschungsinstitut Pierre Audoin Consultants (PAC) GmbH. Wenn das Ruder übergeben wird, gehe es dann meist sehr schnell. Das überrascht kaum, denn die Vorteile integrierter ERP-Systeme haben sich auch im Umfeld kleiner und mittelständischer Betriebe herumgesprochen. Nur so wird der Aufbau komplexer, elektronischer Prozesse über Abteilungs- oder gar Unternehmensgrenzen hinweg überhaupt erst möglich. Kommen hingegen bei zentralen Aufgaben wie Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Kundenmanagement mehrere Anwendungen zum Zuge, sind Doppeleingaben und Fehler unvermeidlich. Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Transparenz, denn übergreifende Reports müssen erst aufwendig manuell zusammengestellt werden.

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Schulterschluss zum Office-Paket

Als Komplettpaket mit Modulen zu Rechnungswesen, Marketing, Lager, Ein- und Verkauf bietet Microsoft sein Einstiegspaket Microsoft Dynamics Entrepreneur an. Der Vertrieb der Software läuft über ein breites Partnernetz, das individuelle Anpassungen vornimmt, sich um die Wartung kümmert oder Zusatzmodule – etwa zur Produktionsplanung – ergänzt. Interessant für wachstumsorientierte Unternehmen ist der Upgradepfad auf das mittelständische ERP-System „Microsoft Dynamics NAV“. Der Umstieg klappt ohne Datenmigration durch die einfache Freischaltung der entsprechenden Lizenzen. Ein Konzept, dass bei den Analysten gut ankommt. „Das Upgrade per Lizenzschlüssel macht es den Anwendern leicht und ist in dieser Form bei keinem anderen Anbieter zu finden“, unterstreicht Lynn Thorenz.

Weitere Pluspunkte sammelt Microsoft für die Gestaltung der Benutzerführung. Dass dabei vor allem auf hauseigene Standards gesetzt wird, hat für die Unternehmen Vorteile: So lehnt sich die Programmoberfläche mit ihrer Navigationsleiste und der thematischen Struktur stark an Microsoft Outlook an. Wer mit dem E-Mail-Client umgehen kann, wird mit Entrepreneur kaum Probleme haben. Die gewohnte Umgebung reizt dazu, sich Möglichkeiten und Funktionen der Software einmal genauer anzusehen. Damit reduziert sich die Einarbeitungszeit und die Unternehmen sparen teure Schulungszeiten. „Microsoft führt Office-Nutzer gezielt zu betriebswirtschaftlichen Standardanwendungen. Wenn Bedienung und Struktur bekannt sind, fällt es zurückhaltenden Unternehmen leichter, den Softwarewechsel einzuläuten“, erläutert Karin Henkel, Senior Research Director bei Strategy Partners. Die engen Bande zum Systemumfeld schlagen sich jedoch nicht nur in der Optik nieder: Die neue Unternehmenssoftware präsentiert sich fast wie ein Teil des Microsoft Office-Pakets: So genügt ein Knopfdruck, um Unternehmenszahlen per Makro-Export an Microsoft Excel zu übergeben oder einen Serienbrief in Microsoft Word an die in Microsoft Dynamics Entrepreneur gespeicherten Kunden zu richten. Besonders elegant ist der Datenaustausch mit Microsoft Outlook. E-Mails, Termine, Aufgaben und Kontakte werden einfach zwischen beiden Programmen synchronisiert. Wichtige Kundeninformationen stehen damit auch unterwegs, auf Smartphones beziehungsweise PDAs, zur Verfügung. Die Chancen, dass die Einsteiger-Lösung Entrepreneur zu einer Erfolgsgeschichte wird, stehen gut. „Der Markt ist zwar stark fragmentiert, doch wirklich innovative Lösungen sind selten. Dynamics Entrepreneur überzeugt mit einer gelungenen Benutzerführung und der flexiblen Programmstruktur. Das ist nicht nur für Einsteiger, sondern etwa auch für kleine Tochtergesellschaften größerer Unternehmen interessant“, betont Karin Henkel. Lynn Thorenz von den PAC sieht das ähnlich: „Der Schulterschluss mit dem Office-Paket ist der Schlüssel zum Markterfolg.“

Marktsegement von über 200 Millionen Euro

Aus Sicht von Microsoft sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen ein lukratives Segment: Zum einen beläuft sich das Marktvolumen allein in Deutschland auf mehr als 200 Millionen Euro, zum anderen wechseln Unternehmen meist nur widerwillig ihre Systeme. „Die Wirtschaftskraft kleiner Unternehmen in Deutschland ist enorm. Mit Microsoft Dynamics Entrepreneur geben wir diesen Betrieben ein EDV-Werkzeug an die Hand, mit der sie in kleinerer Dimension dieselbe Unternehmenssoftware nutzen können wie große Unternehmen“, sagt Robert Helgerth, Mitglied der Geschäftsführung der Microsoft GmbH. Wenn es Microsoft gelingt, wachstumsorientierte Betriebe frühzeitig zu binden, sind lukrative Folgegeschäfte eine logische Konsequenz. hs

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