Produktionsstandorte im Vergleich

Ingenics-Studie hilft bei Verlagerungsentscheidungen

Die neue Ingenics Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ soll Unternehmern helfen, bei der Wahl neuer Standorte im Ausland die richtige Entscheidung zu treffen.

Industrieunternehmen im globalen Wettbewerb bewältigen die Herausforderungen desto besser, je aktiver sie die Chancen der Globalisierung zu nutzen wissen. Hier zu sehen: Netzwerkdiagramm Deutschland. Grafik: Ingenics

Unter der fachlichen Leitung von Oliver Herkommer – Ingenics CEO und Professor an der Neu-Ulmer Hochschule – hat ein Ingenics Team mithilfe eines eigens entwickelten Modells die Wettbewerbsfähigkeit attraktiver Produktionsländer analysiert und aktuelle Entwicklungen recherchiert, um Potenziale und Risiken einzuschätzen und fundierte Hilfe für Verlagerungsentscheidungen geben zu können. Zahlreiche Gespräche mit Experten wurden geführt, Studien aus vielen Ländern und Unternehmen sowie die verfügbaren makroökonomischen Kennzahlen analysiert, um die Frage, welche Länder in Zukunft als Produktionsstandorte an Bedeutung gewinnen werden, fundiert beantworten zu können.

Noch stellen die USA und Deutschland den Benchmark für Entscheidungen über Produktionsstandorte bezüglich der industriellen Wettbewerbsfähigkeit dar, und noch wiegen die hohe Zulieferer- und Infrastrukturqualität sowie der zuverlässige und stabile politische und rechtliche Ordnungsrahmen schwer genug, um sich zu behaupten. Aber die Geschwindigkeit, mit der einige aufstrebende Staaten aufholen, ist beachtlich: Attraktive Mitspieler kommen auf den Markt, die viele Voraussetzungen mitbringen, um den Etablierten in naher Zukunft die Benchmark-Position streitig machen zu können. Insbesondere China hat reichlich Erfahrungen gesammelt und optimiert seine Produktionsbedingungen kontinuierlich. Auch Mexiko hat an Attraktivität und Qualität hinzugewonnen; seiner geografischen Lage verdankt es die Rolle als prädestinierter Standort zur Erschließung der nord- und südamerikanischen Märkte.

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Konkrete Empfehlungen – USA und Deutschland haben noch gute Karten

Die Fragestellung wird stets von speziellen Branchenanforderungen, individuellen Unternehmenszielen und Visionen bestimmt. Bei Betrachtung aller unternehmensspezifischen Gegebenheiten und vor dem Hintergrund aller konkreten Verlagerungsmotive können in aller Regel konkrete Empfehlungen erfolgen.

„Mit dieser neuen Studie stellt Ingenics vor allem den deutschen Industrieunternehmen wichtige Entscheidungshilfen zur Verfügung“, fasst Oliver Herkommer zusammen. Denn alle Länder im Portfolio sind detailliert analysiert, ihre Stärken und Schwächen aufgezeigt und die Konsequenzen auf den Punkt gebracht worden. „Es ist keine Frage, dass sich auch die etablierten Akteure wie Deutschland und die USA zunehmend mit Konkurrenten auseinandersetzen müssen, die sich aufmachen, ihnen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität den Rang abzulaufen. Allerdings haben die USA – insbesondere bei energieintensiven Herstellungsprozessen – und Deutschland – vor allem im Bereich komplexer Produktionsstrukturen – noch immer sehr gute Karten.“ Die Studie könne aber auch als Hinweis darauf begriffen werden, welche Chancen sich unserer Industrie durch frühzeitige Analysen eröffneten. „Als besonders zukunftsträchtig wurden in Nord- und Südamerika die USA, Kanada, Brasilien und Mexiko identifiziert; in Europa erwiesen sich Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und die Tschechische Republik, im asiatischen Raum China, Indien, Indonesien sowie Thailand als besonders interessant“, so Oliver Herkommer. kf

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