Mehrwegkreislauf

Mara Hofacker,

Mietsystem für Putztücher

Das Mewa-Putztuchsystem ist sowohl umweltschonend als auch bequem für die Kunden: Sie mieten die saugstarken Tücher, die der Anbieter zum vereinbarten Zeitpunkt abholt, wäscht und frisch gewaschen wieder anliefert. Die aufwendige Entsorgung, die gesetzlich für entzündliche Materialien wie Einwegputzmaterial gefordert wird, entfällt.

Derzeit wäscht Mewa über 1 Milliarde Putztücher für 188.000 Vertragskunden im Jahr. Öle und Fette werden aus den schmutzigen Tüchern herausgefiltert und zur Beheizung der Wasch- und Trocknerstraßen des Unternehmens verwendet. © Mewa

Trinkgefäße aus Polymilchsäure, die nach Gebrauch in ihre Bestandteile Kohlenstoff und Wasser zerfallen, Turnschuhe aus synthetischem Spinnengarn, die sich nach einigen Jahren in Luft auflösen und nur die Sohle übriglassen. Überall auf der Welt wird geforscht und getüftelt, um Produkte zu entwickeln, die sich biologisch abbauen lassen. Das ist wichtig und trägt zum Umweltschutz bei. Noch effektiver ist das Mewa-Putztuchsystem, denn es setzt viel früher an: Die Kunden von Mewa produzieren erst gar keinen Müll. Sie mieten die saugstarken Tücher, die der Anbieter zum vereinbarten Zeitpunkt abholt, wäscht und frisch gewaschen wieder anliefert. Das ist bequem, erlaubt eine exakte Kostenkalkulation und spart Zeit, denn frische Tücher sind immer zur Hand. So kann sich das Personal fachlichen Aufgaben widmen, statt Tücher zu beschaffen und gemäß den gesetzlichen Vorschriften zu entsorgen. Die Anzahl und Qualität der Putztücher – es gibt vier verschiedene, je nach Einsatzgebiet – lässt sich stets an den aktuellen Bedarf eines Unternehmens anpassen.

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Die Anzahl und Qualität der Putztücher – es gibt vier verschiedene, je nach Einsatzgebiet – lässt sich stets an den aktuellen Bedarf eines Unternehmens anpassen. © Mewa

Mewa ermittelt den Bedarf an Putztüchern und liefert die benötigte Menge zum vereinbarten Zeitpunkt. Von nun an haben die Mitarbeiter immer frische Putztücher zur Hand. Nach Gebrauch wird es in den Sicherheitscontainer SaCon geworfen, den Mewa mitliefert. Dieser sorgt nicht nur für Ordnung, sondern auch für ein wichtiges Plus an Sicherheit, denn er besteht aus nicht entflammbarem Kunststoff und besitzt einen hermetisch verschließbaren Deckel. In ihm sind die ölverschmierten Putztücher sicher. Zum vereinbarten Zeitpunkt liefert Mewa frische Tücher an, holt den SaCon mitsamt den verschmutzten Tüchern ab, wäscht sie umweltschonend und führt sie damit dem Mehrwegkreislauf wieder zu. Mewa übernimmt also die komplette Verantwortung – die aufwendige Entsorgung, die gesetzlich für entzündliche Materialien wie Einwegputzmaterial gefordert wird, entfällt.

Derzeit wäscht Mewa über 1 Milliarde Putztücher für 188.000 Vertragskunden im Jahr. Dabei werden Öle und Fette aus den schmutzigen Tüchern herausgefiltert und zur Beheizung der Wasch- und Trocknerstraßen verwendet. So deckt der Dienstaleister einen Großteil des internen Energiebedarfs bei der Bearbeitung von Putztüchern und spart damit erhebliche Mengen Heizöl ein. Den Wasserbedarf konnte Mewa durch verfeinerte Technik im Laufe der Zeit immer weiter reduzieren. Heute liegt er bei 50 Prozent. Zudem werden die Waschmittel, obgleich sie biologisch abbaubar sind, in einer möglichst geringen Dosierung eingesetzt.

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