Leasing von Maschinen

Andreas Mühlbauer,

Leasingangebote im Handumdrehen

Finanzierung durch Leasing eröffnet Unternehmen finanzielle Freiheit und somit die Steigerung von Produktivität und Umsatz. Möglich ist Leasing auch für kleine und mittlere Investitionen. 

Möglich ist Leasing auch für kleine und mittlere Investitionen. © Shutterstock / EtiAmmos

Unternehmen in der industriellen Fertigung stehen durch Digitalisierung und technischen Wandel vor vielen Herausforderungen. Zum einen müssen ihre eigenen Maschinen und Anlagen stets auf dem aktuellsten Stand der Technik bleiben, um in gleichbleibend guter Qualität zu produzieren. Zum anderen erfordert der wachsende Markt von Mitbewerbern die regelmäßige Optimierung laufender Prozesse, um weiterhin steigende Umsätze zu generieren. Daher bietet sich das Prinzip des Leasings nicht nur für den Kauf eigener technischer Ausstattung, sondern auch für den Verkauf der produzierten Güter an. Unternehmen können so ihre Ausgaben durch monatliche Raten präzise planen und mehr potenzielle Kunden ansprechen, da sie Alternativen zur reinen Kaufmöglichkeit schaffen. Gleichzeitig binden sie ihren Kundenstamm mit Leasing langfristiger an den eigenen Betrieb.

Bei der Finanzierung der Betriebsausstattung durch Leasing besteht der Vorteil darin, dass sich Laufzeit und Ratenhöhe bei jeglichen Verträgen individuell an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lassen. Zudem schont es die Bonität der Unternehmen. Andere Finanzierungsmöglichkeiten hingegen, wie beispielsweise ein Sofortkredit, schränken die Flexibilität eines Unternehmens durch die Anschaffung von Investitionsgütern stark ein. Die Möglichkeit, das geleaste Objekt nach Ablauf des Vertrages durch einen Abschlag zu übernehmen, bietet weitere Vorteile. Doch gerade bei kleineren und mittleren Anschaffungswerten zwischen 1.000 und 50.000 Euro ist die Wahl eines geeigneten Anbieters oft schwierig. Viele Leasinggesellschaften bieten eine Finanzierung in diesem preislichen Rahmen gar nicht an, da sie einen hohen Aufwand und geringen wirtschaftlichen Zugewinn fürchten. Um mehrere Angebote zu vergleichen, müssen Unternehmer zudem jede Anfrage einzeln stellen, was viel Zeit kostet. Daher hat die dlb Die Leasing Beratung das Internetportal „Leasing2go“ eingerichtet, auf dem Leasinginteressierte zu jeder Zeit Angebote speziell für ihr Wunschobjekt erhalten. Bis zur Erteilung des Vermittlungsauftrages vergeht weniger als eine Minute.

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Viele Händler befürchten einen hohen Verwaltungsaufwand, wenn sie Leasing für ihre Kunden anbieten. Natürlich ist es einfacher, seine Ware unmittelbar zu verkaufen, doch nicht jeder Kunde kann eine solche Investition direkt tätigen. Um dennoch einen Abschluss zu generieren, lohnt es sich, als Alternative zum Direktverkauf die Finanzierung durch Leasing anzubieten. Der Kunde erhält nicht nur die Chance, sein Objekt durch Raten günstig zu finanzieren, sondern bleibt vermutlich beim selben Händler, um ein Nachfolgermodell auszuwählen.

Dadurch entsteht eine konstante, gut planbare Einnahmequelle für den Händler. Er agiert jedoch beim Leasing nicht nur als Anbieter, sondern ebenso als Mittelsmann zwischen dem Kunden und einer Leasinggesellschaft, die bei fehlenden Dokumenten des Endabnehmers an den Händler herantritt. Das alles bedeutet einen hohen zusätzlichen Aufwand zum Alltagsgeschäft. Um den Überblick über Dokumente, Verfahren und Laufzeiten zu behalten, lohnt es sich daher, auf einen externen Partner zu vertrauen, der sich um alle administrativen Aufgaben kümmert und Angebote von Leasinggesellschaften vergleicht. So können Maschinenbauunternehmen Leasing anbieten, ohne sich zu stark vom Hauptgeschäft zu entfernen.

Thorsten Lewandowski, Geschäftsführer von dlb Die Leasing Beratung / am

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