Investitionen in betriebliche Technik

Andreas Mühlbauer,

In die Zukunft investieren

Investitionen in die betriebliche Technik zur Steigerung der Leistungsfähigkeit lösen immer die Frage nach der richtigen Finanzierung aus. Das muss kein leidiges oder langweiliges Thema sein. Im Gegenteil. Man sollte situativ entscheiden – und sich mit Experten abstimmen. Denn dabei kommt oft mehr heraus als bei Gesprächen mit meist wenig sachkundigen Hausbanken, die Spezialkenntnisse über die Märkte der Metallbearbeitung vermissen lassen. Besonders hier setzt die Wuppertaler akf bank an. Denn im Bereich Industriefinanz kennt man alle Details der Herausforderungen metallbearbeitender Betriebe und der Zuliefererindustrien.

© Bild: Fotolia/JEGAS RA

Die aktuelle Diskussion um die Zukunft der motorisierten Mobilität macht es nochmals deutlich: Technologien sind permanent im Wandel. Die eine löst die andere ab. „Disruptive Technologien“ nennt sich das im eher hochgestochenen Sprachduktus von Wissenschaft und Politik. Gemeint ist das, was wir alle in regelmäßigen Zyklen auch im Alltag erleben: Die eine Technik wird durch eine andere komplett neue ersetzt. Das geht seit Jahrhunderten so. Als beispielsweise die Postkutsche durch die Erfindung des Verbrennungsmotors ins Museum verbannt wurde. Als CAD den technischen Zeichner am Reißbrett ersetzte. Oder die heißgeliebte Vinylschalplatte der griffigeren CD weichen musste, bevor diese vom MP3-Format überrollt wurde. Gemeint sind dabei nicht einfach aufeinander aufbauende Entwicklungsstufen, sondern komplette Ablöseprozesse von vorherigen Technologien, die auch weitreichende Veränderungen der Produktionstechnik herleiten.

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Umdenken bei der Metallbearbeitung
Und heute? Jetzt könnte es sein, dass nicht nur ein durchaus nachvollziehbarer ökologischer Trend dem oben genannten Verbrennungsmotor den Garaus macht – wenn auch nicht sofort, so aber mit der Zeit umso intensiver. Das bedeutet für viele Unternehmen besonders der Automobil-Zulieferer ein technologisches Umdenken bis hin zum völligen Verlust ganzer Komponenten und Systeme, die in der E-Mobilität schlichtweg überflüssig werden. Wo nichts mehr verbrennt, braucht man auch nicht mehr so viele in CNC-Technologien hergestellte Teile. Könnte heißen – Konversion. Also: Was kann ich auf meinen Maschinen anderes oder für andere herstellen? Kann ich meine Produktion umstellen, ergeben sich neue Märkte an anderer Stelle? Kann ich mit meiner Leistungsfähigkeit und der vorhandenen technischen Infrastruktur andere Felder bedienen?

Keine Angst vor E-Mobility!
Parallel dazu läuft derzeit das exakt gegenteilige Szenario. Während man die E-Mobilität als durchgreifende Marktveränderung unbedingt auf dem Schirm haben sollte, läuft die konventionelle Fahrzeugproduktion derzeit auf nie geahnten Hochtouren – Dieseldiskussion, E-Mobility oder kostenloser Nahverkehr hin oder her. Da werden Zukunftsentscheidungen zunehmend heikel. Einerseits muss der Unternehmer dem Markt folgen und möglicherweise dem derzeitigen Boom sogar durch Erhöhung von Kapazität und Leistung durch konventionelle Technik entgegenkommen – nicht zuletzt, um Auslastung und Absatz zu sichern.

Andererseits lauern bereits diejenigen, die bei der Mobilität auf ganz andere Produkte setzen und sich zügig von den guten und hochgradig bewährten Technologien im wohl absehbar auslaufenden Zeitalter der Verbrennungsmotoren zu verabschieden gedenken. Frage also: Weiter investieren in „alte“ Technologien, um der derzeitigen Nachfrage auch in Sachen Kapazität und Lieferfähigkeit nachzukommen, oder schon im Hinterkopf haben, dass sich die Dinge disruptiv ändern werden, wobei gerade dann eine schnelle Reaktion überlebenswichtig ist?

Flexibel im Markt agieren
Diese heiklen Fragen – immer begleitet von den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Fachkräftemangel – ziehen automatisch Überlegungen bezüglich Art und Struktur der optimalen Finanzierung jener betrieblichen Investitionen nach sich, die ein Unternehmen in die Lage versetzen, flexibel auf sich absehbar wandelnde Anforderungen zu reagieren. Hier treten spezialisierte Banken wie die akf bank auf den Plan. Banken, die die Märkte, die Technologien, die Hersteller und Anwender ebenso kennen, wie die Innovationsketten, Zyklen und Szenarien der weiteren Entwicklung. Abseits reiner Diskussionen über Leasing-Raten, Zinsen und andere Standards der Finanzierung verfügt die akf bank über genaue Einblicke in technische Verfahren und weiß um den hohen Bedarf möglichst flexibler finanzieller Spielräume in Anbetracht volatiler, sprich unsicherer Zukunftsaussichten.

Verschiedene Optionsformen erlauben den finanzierenden Unternehmen neue Spielräume wie beispielsweise Tausch einer Anlage bei Veränderung der Auslastung – auch wenn diese unerwartet ungünstiger verläuft. Besonders hier hat die akf bank eine Reihe sehr wirkungsvoller und am individuellen Bedarf orientierter Modelle entwickelt, die genau an jenem Punkt ansetzen, der für jeden Unternehmer die entscheidende Größe ist: Risikominimierung bei gleichzeitig maximaler betrieblicher Flexibilität und Effizienz.

Dazu sagt Jürgen Janz, Chef des Bereichs Industriefinanz bei der akf bank: „Wer mit uns spricht, erfährt schnell, dass wir uns in einen Betrieb mit seinen Produktions- und Lieferketten und der dafür erforderlichen Technik komplett und kompetent hineinversetzen können, um daraus folgend die optimale Finanzierungs-Lösung zu finden. Nicht von der Stange, sondern sehr präzise aufbauend auf der Quersumme aller relevanten Faktoren der unternehmerischen Realität. Darauf begründet sich unser Erfolg in einem auch technisch sehr komplexen Umfeld.“

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