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„Radar Road Signature“Automatisiertes Fahren mit Radarsignalen

Bosch Radar Straßensignatur
Ab sofort lassen sich Lokalisierungsschichten für hochauflösende Karten anhand von Radarsignalen erstellen. Das erleichtert den automatisiert fahrenden Autos, die Fahrspur zentimetergenau zu lokalisieren.
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E-Autos mit ServiceBundesweites Servicenetz für E-Autos

Elektroautos sind sauber und mittlerweile in der Gesamtkostenbetrachtung preislich eine Alternative zu konventionellen Fahrzeugen. Im Servicebereich stießen sie aber bislang an technische Grenzen, da sie bislang nicht vom Kfz-Betrieb um die Ecke repariert werden konnten. Im Fall einer Panne mussten die Fahrzeuge aller Hersteller bislang aufwändig in eine zentrale Spezialwerkstatt oder zurück ins Werk gebracht werden. Denn ein elektrischer Antrieb hat kaum Gemeinsamkeiten mit einem Verbrennungsmotor. Zudem benötigen die Mechaniker für die Reparatur eines E-Autos eine Hochvolt-Ausbildung. Fachleute mit dieser zusätzlichen Qualifikation sind aber in klassischen Kfz-Werkstätten selten zu finden. Das Berufsbild eines Kfz-Mechanikers oder Mechatronikers ist mit dem eines Elektrotechnikers kaum vergleichbar.

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E-Autos mit Service: Bundesweites Servicenetz für E-Autos

Mit einem flächendeckenden Netzwerk von über 800 Service-Stützpunkten in Deutschland gehen der Elektroauto-Pionier Karabag und Elektrostapler-Hersteller Still jetzt einen weiteren Schritt in eine elektromobile Zukunft. „Der Karabag New 500 E und das flächendeckende Servicenetz von Still machen den Weg frei für die flächendeckende Nutzung von Elektroautos“, so Bert-Jan Knoef, Vorsitzender der Still-Geschäftsführung. Der Stapler-Hersteller will damit nicht nur seine Rolle als Innovationsführer der Branche unterstreichen, sondern setzt auch eine Tradition in der Firmengeschichte fort. 1920 wurde das Unternehmen von Hans Still gegründet – mit dem Ziel, fortan Elektrogeneratoren zu reparieren. Seitdem ist es führend in Sachen Elektroantriebe für Gabelstapler und Lagertechnik. Das Unternehmen entwickelte sich von einem Reparaturbetrieb und Hersteller mobiler Stromaggregate zu einem der führenden Anbieter für maßgefertigte Intralogistik weltweit. Dafür bietet es Gabelstapler, Lagertechnikfahrzeuge, Software, Dienstleistungen und Service.

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In der Still-Akademie werden die Techniker für den E-Auto-Einsatz an den Karabag-Fahrzeugen geschult. Motoren und Steuerelektronik für Batterien und Antrieb sind ihnen bereits bekannt, denn beides sind größtenteils Komponenten der Kion-Gruppe, zu der auch Still gehört. Zwar haben Elektrofahrzeuge etwa 90 Prozent weniger bewegte Teile als Verbrennungsmotoren und sind entsprechend weniger verschleißanfällig. Dafür ist die Komplexität bei Kontrolle und Wartung der Leistungselektronik höher. „Wir sind sehr stolz, mit Still einen Partner gefunden zu haben, der das Thema Elektromobilität an unserer Seite mutig vorantreibt. Damit wird der Weg geebnet, Elektroautos preis- und serviceattraktiv endlich auch dem Endverbraucher anzubieten“, sagt Geschäftsführer Sirri Karabag. Sein Unternehmen bietet neben dem Verkauf von Fiat-Nutzfahrzeugen seit 2009 auch Elektrofahrzeuge an. Dabei handelte es sich zunächst um von Karabag in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd homologierte Fahrzeuge der italienischen Firma Micro-Vett (Modena). Seit 2011 baut Karabag Elektrofahrzeuge auch in eigenen europäischen Produktionsstätten. Zusammen mit verschiedenen Partnerunternehmen entwickelte man außerdem ein berührungsloses Ladesystem mit einer Induktionsschleife und eine CO2-neutrale konventionelle Fahrzeugheizung durch die Verbrennung von Bioethanol (zusammen mit Eberspächer).
Die Produktpalette von Karabag umfasst den Fiorino E, den Doblò E als weiteren etwas größeren Kleintransporter, den Scudo E als Vertreter der Vito-Klasse und in der Sprinterklasse den Ducato E in allen Größen und Gewichtsklassen bis vier Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Als Kleinwagen bietet das Unternehmen den New 500 E auf Basis des Fiat 500 an. ms

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