Textiler Mietservice

Dem Schutz verpflichtet

Professionelle Schutzkleidung ist ein unverzichtbares Mittel zur Abwehr negativer Einflussfaktoren bei der Arbeit mit gefährlichen Stoffen. Optimale Funktionalität verlangt allerdings eine fachmännische Auswahl, Pflege und Instand- haltung der Schutzausrüstung. Davon hängt nicht nur der Schutz der Mitarbeiter sondern auch die Gewährleistungs- pflicht des Betriebsinhabers ab. Denn er muss für den einwand- freien Zustand der Persönlichen Schutzausrüstung Sorge tragen. Durch Auslagerung an einen textilen Mietservice kann er diese Verantwortung jedoch abgeben.

Hoppla – Glück gehabt! In der metallverarbeitenden Industrie ist die richtige PSA-Schutzkleidung unverzichtbar

Ob Öl-, Chemie-, Metall-, Glas-, Transport- und Versorgungsindustrie oder Gebäudereinigung – das Hantieren mit Chemikalien gehört in vielen Betrieben zum Tagesgeschäft. Reinigungs- und Lösungsmittel werden zur Pflege, Säuberung oder Instandhaltung verwendet. Da der Umgang mit solchen Substanzen gesundheitliche Schäden zur Folgen haben kann, schreiben die Sicherheitsfachkräfte häufig eine fachgerechte Schutzausrüstung vor – eine nach DIN 13034 genormte Chemikalienschutzkleidung. Diese bietet eine zumindest eingeschränkte Schutzleistung gegenüber flüssigen Chemikalien wie Natronlauge, Schwefelsäure oder bestimmten aromatischen Kohlenwasserstoffen.

„Zur Rechenschaft gezogen“

Was aber hat ein Betrieb zu beachten, dessen Gefährdungsbeurteilung für bestimmte Bereiche eine geeignete Persönliche Schutzausrüstung vorschreibt? Die komfortabelste Lösung ist sicher die Beauftragung eines textilen Mietservice. Einerseits bietet ein solcher Dienstleistungsbetrieb meist eine umfangreiche Beratung. Zudem übernimmt er die gesamte Handhabung der Schutzkleidung von der Beschaffung bis zur Instandhaltung. Und er entlastet einen Betrieb auch in punkto Rechtssicherheit. „Ein textiler Mietservice tritt als Inverkehrbringer der Schutzkleidung auf“, erklärt Günter Neipp, Geschäftsführer des Karlsruher Firmenverbunds http://diemietwaesche.de. „Er ist daher bei einer fehlenden oder falschen CE-Konformität der Schutzkleidung haftbar. Außerdem wird er bei offensichtlichen Mängeln der Schutzwirkungen der gelieferten PSA zur Rechenschaft gezogen. Das gilt etwa wenn eine Chemikalienschutzkleidung von Säuren und Laugen sofort durchdrungen wird.“

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Ohne den Mietservice müssen der Arbeitgeber oder eine von ihm beauftragte Person selbst für die Gebrauchstüchtigkeit der Kleidung sorgen und den einwandfreien Zustand der PSA dokumentieren. Im Fall eines Schadens können sie außerdem zur Rechenschaft gezogen werden.

So weit, so gut. Wie aber kommt ein Betrieb von der Gefahrenanalyse zu einer optimalen Schutzkleidung? Welche Serviceleistungen kann er von einem Mietservice-Anbieter erwarten? Stellen wir uns zur Klärung dieser Fragen den Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs vor. Nennen wir ihn Mario Pingel und lassen wir ihn einen Betrieb zur Brandschadensanierung mit 15 Mitarbeitern leiten. Die Gefährdungsanalyse seines Unternehmens hat ergeben, dass sechs seiner Mitarbeiter bei Aufräumarbeiten eine Chemikalienschutzkleidung des Typs 6 tragen müssen. Pingel hat sich mit seinem Problem an den mittelständischen Unternehmensverband http://diemietwaesche.de gewendet. Einer der sechs Partnerbetriebe liegt in seiner Nachbarschaft.

Das erste Beratungsgespräch findet in Pingels Werkstatt statt. Es wird von einem Dekra-zertifizierten Fachberater geführt, der besondere, regelmäßig aktualisierte und kontrollierte PSA-Kenntnisse besitzt. Er hat dem Geschäftsführer empfohlen, auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit in den Prozess einzubeziehen, da diese für die Sicherheitsfragen mitverantwortlich ist. Auf Grundlage der bestehenden Gefährdungsbeurteilung bewertet der Fachberater die Ausgangssituation des Interessenten und geht in einem definierten Verkaufsprozess auf diese ein. Nach einer Arbeitsplatzbesichtigung erstellt er ein fachgerechtes Angebot für die Dienstleistung von http://diemietwaesche.de.

Die Leistungen umfassen zunächst die Bereitstellung einer gemäß der aktuellen Normen und Richtlinien zertifizierten Schutzkleidung in guter Passform und ausreichender Stückzahl. In Fall des Brandschadensanierers reichen drei Garnituren pro Mitarbeiter aus. Vor der Auslieferung wurden die Beinlängen für zwei Mitarbeiter gekürzt, damit eine optimale Passform der PSA gewährleistet ist. Logos und Namensembleme wurden auf die Oberteile aufgebracht. Sie sind bei dem Firmenverbund fester Bestandteil der Kleidung; durch das Aufbringen kann die Baumusterprüfung also nicht entfallen.

Zum vereinbarten Vertragsbeginn wird die Schutzkleidung für jeden Mitarbeiter geliefert. Bei der ersten Lieferung erhält der Betrieb alle drei Garnituren pro Beschäftigten sowie eine gut verständliche Gebrauchsanleitung für jeden Mitarbeiter. Die Garderobe ist immer vollständig, denn durch Fehlteile verliert die PSA ihre Schutzwirkung – gesundheitliche Schäden während der Arbeit sind dann nicht mehr ausgeschlossen. Um diesen hohen Standard garantieren zu können, haben die Spezialisten eine zusätzlich, betriebseigene Kennzeichnung für Schutzkleidung entwickelt. Diese stellt die im Rahmen des Qualitätsmanagements festgelegte Behandlung der PSA sicher. So erhält Chemikalienschutzkleidung des Typs 6 beispielsweise nach jeder Wäsche eine zusätzliche Ausrüstung. Sie frischt die Barriere gegen die Flüssigkeitspenetration von Chemikalien auf. Außerdem muss die Imprägnierung auf ihre Dichtigkeit überprüft werden. Dazu wird nicht nur – wie in der Branche üblich – Wasser auf das Textil getropft. Es erfolgt zudem die Prüfung mit den in der Norm DIN 13034 definierten Chemikalien gegen eine Einwirkzeit von zehn Minuten. Darüber hinaus wird die gesamte Kleidung eingehend auf eventuelle Verschleißstellen und die Funktionsfähigkeit der Verschlussteile wie Reißverschlüsse, Knöpfe und Träger getestet. Freigegeben wird nur solche Schutzkleidung, die den aggressiven Chemikalien standhält und voll funktionsfähig ist.

Professioneller Auftritt

Mit der Anlieferung der sauberen, funktionsfähigen Kleidung holt ein Servicefahrer die schmutzige Kleidung ab. Innerhalb des vereinbarten Lieferzeitraums wird die PSA gepflegt. Das heißt, es werden alle anhaftenden Verfleckungen restlos entfernt, damit die Schutzwirkung und der Tragekomfort der Kleidung erhalten bleiben. Weist die Kleidung kleinere Fehlerstellen auf, werden diese im Rahmen der Qualitätsvorgaben repariert; ist eine Reparatur nicht möglich, wird die beschädigte PSA gegen eine funktionsfähige ersetzt. Sollte in Pingels Betrieb ein Mitarbeiter ausscheiden, wird die entsprechende Schutzkleidung aus dem Kreislauf ausgeschleust. Bei einem Mitarbeiterwechsel wiederum findet ein Tausch der Garnituren mit den richtigen Konfektionsgrößen und Emblemen statt. Dadurch ist der professionelle Auftritt von Pingels Mitarbeitern jederzeit gewährleistet.

Die persönliche Schutzausrüstung ist ein wichtiger Baustein im Arbeitsschutz. Dementsprechend streng sind die gesetzlichen Vorschriften und Regularien. Um den Kunden eine Rückversicherung über den vereinbarten Leistungsinhalt zu geben, macht http://diemietwaesche.de – im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern – die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs zum festen Bestandteil des Mietvertrags. Dadurch wird gleichzeitig ein gegenseitiges Verständnis über die Sicherheitssituation im Unternehmen gefördert. Verändert sich beispielsweise die Gefahrensituation in Pingels Firma, so kann der Mietserviceanbieter schnell reagieren und bei Bedarf auf eine angemessene Schutzkleidung umstellen. Im Gegenzug erhält Pingel von http://diemietwaesche.de für seine Kleidung das aktuellste Baumusterprüfzertifikat. Da er laut Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet ist, geeignete Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen, kann er diese dokumentieren und nachweisen. Auf diese Weise ist nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter des Firmenchefs auf dem aktuellsten Stand, sondern auch er selbst. ms

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