Oberflächenbehandlung

Wirtschaftlicher bei mehr Qualität

Sinkende Preise, neue Technologien, staatliche Förderungen, wachsende Kapazitäten: Der solare Markt in Deutschland wächst. Entsprechend groß sind die Bestrebungen der Solarindustrie, Module aus polykristallinem Silizium wirtschaftlicher herzustellen. Das Trennen der großen Silizium-Blöcke ist dabei ein Gebiet, das Spielraum für weitere Qualitätssteigerungen und Kostensenkungen bietet. Die neue Bandsäge in Bronzebindung von Saint-Gobain Abrasives nutzt diese Möglichkeiten aus: Laut Herstellerangaben trennt sie schneller, präziser und mit weniger Schnittverlust.

Noch in den Neunziger Jahren war die Solarzellenproduktion mit viel Handarbeit verbunden. Photovoltaik „made in Germany“ war sehr teuer. Doch in den vergangenen Jahren hat sich viel getan. Auf Grund der steigenden Nachfrage investieren viele Hersteller nicht nur in die Automatisierung, sondern auch in Anlagen, die das Ausgangsmaterial, das hochreine Silizium, günstiger bearbeiten.

Neben neuen Generationen von Bandsägen-Maschinen mit hohem Vorschub und extremer Bandgeschwindigkeit sowie Schnittleistungen bis zu 100 m/s kommt es insbesondere auf hoch leistungsfähige Werkzeuge an, um das harte und spröde Silizium unter feinster Schnittqualität und Meßgenauigkeit ohne große Schnittverluste zu trennen.

„Im Bereich der wirtschaftlichen Zerspanung von Silizium-Blöcken arbeiten wir eng mit der Solarindustrie zusammen“, erklärt Helge Willers, Market Manager Electronics von Saint-Gobain Abrasives. Es gehe darum, die „Werkzeuge, gerade in einem so sensiblen Feld wie der Solartechnik, durch zielgerichtetes Engineering auf die jeweilige Anwendung hin zu optimieren.“

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Die neue Bandsägengeneration zum Trennen von Silizium ist dafür ein Beispiel: Bisher waren in diesem Anwendungsbereich galvanische Werkzeuge führend. Helge Willers: „Einen Nachteil hat die galvanische Bindung, da die Spezifikation lediglich über die Korngröße variiert werden kann. So sind die Möglichkeiten zur Optimierung begrenzt.“

Die Applikationsingenieure des Herstellers setzten daher auf Bronze. In dieser Bindungsart kann zusätzlich noch die Diamantkonzentration und Bindungshärte beeinflusst werden. Mit Erfolg: „Nun können wir das Werkzeug wesentlich besser auf den Einsatzbereich hin maßschneidern und an die Leistungsgrenzen führen“, so Helge Willers. „Mit unserer Neuentwicklung erhöhen wir nun nicht nur die Qualität beim Siliziumtrennen, sondern bekommen gleichzeitig auch viel mehr Möglichkeiten, den Trennprozess optimal zu steuern. Damit eignet sich die neue Bandsäge nicht nur zum Zerteilen von großen Siliziumblöcken im Bereich der Photovoltaik, sondern auch zum Trennen der neuen 12´ ´-Ingots der Chip-Industrie.“hs

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