Lasercusing

Ein generatives Schichtbauverfahren

ist das Lasercusing, das bei Wild & Küpfer im Rahmen des Werkzeugbaus für den Spritzguss eingesetzt wird. Es basiert auf der Verschmelzung einkomponentiger, metallischer Pulverwerkstoffe mit Laser. Das Verfahren ermöglicht es, aus nahezu allen metallischen Werkstoffen Bauteile aufzubauen. Dabei wird das Metallpulver Schicht für Schicht komplett aufgeschmolzen, die Eigenspannung und Verzugsproblematik überwunden und eine fast 100-prozentige Bauteiledichte erreicht.

Die typische Schichtdicke liegt zwischen 20 und 50 µm. Die ausgeklügelte und patentierte Belichtungsstrategie ermöglicht den Schweizern zufolge das „verzugsfreie Generieren auch von massiven und großvolumigen Bauteilen“. Ein Vorteil dieser Laseranwendung liegt auch darin, dass gerade bei hochkomplizierten Formen im 3D-Bereich die Kühlkanäle gezielt angeordnet werden können. Das bedeutet für die Serienproduktion, dass das Werkzeug optimal gekühlt wird und dadurch verzugsärmere Teile mit wesentlich kürzeren Zykluszeiten erreicht werden.

Das Lasercusing ergänzt etablierte Werkzeugtechnologien wie das Erodieren oder Hartfräsen. Es erinnert auf den ersten Blick ein wenig an das selektive Lasersintern von EOS oder an das Direct Metal Deposition-Verfahren von Trumpf. ms

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