Berufskleider-Leasing

Fast alles kann man

heute leasen, abonnieren oder mieten – auch Berufskleidung. Rund 20 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland tragen bei der Arbeit Textilien, die über einen Anbieter von Mietservice geleast werden – und die Prozentzahl steigt. Die Gründe dafür sind vor allem der entfallende Organisationsaufwand, reduzierte Kapitalkosten und ein CI-gerechtes Antlitz der Mitarbeiter.

Die Dienstleister in diesem Bereich fahren dazu eine ausgeklügelte Logistik. So auch der DBL-Verbund mit seinen zwölf zusammengeschlossenen Gesellschaften. Nur dadurch lässt sich ein reibungsloser und auf die Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnittene Service erzielen. Im Mittelpunkt steht dabei die permanente Betreuung vor Ort. In Gesprächen mit Beratern wird die spezifische Kleidung – dazu gehört auch die normentsprechende Warn- und Schutzkleidung – ausgewählt sowie Pflege- und Servicekonditionen erarbeitet. Entweder liegt diesem Vorschlag die bestehende Kollektion eines Herstellers zugrunde – der Verbund vermietet zum Beispiel Kansas-Berufskleidung – oder es werden die Designer des Verbundes mit dem Entwurf einer neuen Kollektion beauftragt. Jeder Träger erhält anschließend seine persönliche Kleidung, die auf Wunsch mit Firmenlogo und Name gekennzeichnet ist. Anschließend wird sie mit einem Patchcode ausgestattet. Analog dazu erfolgt die Einrichtung eines Schranksystems beim Kunden.
Die Wechselintervalle richten sich nach den Vereinbarungen. Soll die Berufskleidung beispielsweise einmal pro Woche ausgetauscht werden, erhält der Mitarbeiter drei Garnituren: Eine wird getragen, eine liegt zum Wechsel bereit, eine weitere befindet sich im Vertragswerk des Verbundes zur Pflege. Scheidet ein Mitarbeiter aus, wird seine Ausstattung zurückgenommen, der Neue unverzüglich eingekleidet. Zum vereinbarten Zeitpunkt holt der Servicemitarbeiter des Verbundes die getragene Berufskleidung ab und tauscht sie gleichzeitig gegen frisch gepflegte aus. Damit entfällt jeder personelle oder organisatorische Aufwand für den Kunden – der Träger findet seine eigene, saubere Kleidung regelmäßig am vorher vereinbarten Ort.

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Bei dem Verbund wird die verschmutzte Berufskleidung durch Barcodes erfasst und nach Waschverfahren sortiert. Moderne Maschinen, Waschmittel und Verfahren sorgen für eine energie- sowie wassersparende Pflege. Nach dem Trocknen und Glätten der Kleidung werden die einzelnen Teile im Rahmen der Qualitätskontrolle auf Mängel überprüft und, sofern erforderlich, repariert. Stark beschädigte Teile werden gegen neue ausgetauscht.
Die automatische Sortieranlage sammelt anschließend alle Einzelteile, führt sie zusammen und ordnet sie nach Tour, Kunde, Träger und Artikel. Durch das Barcode-System wird dabei sichergestellt, dass jeder Träger immer nur die für ihn eingerichtete Kleidung zurückerhält.

Die DBL ist ein 1971 gegründeter Verbund aus rechtlich unabhängigen, wirtschaftlich selbstständigen Anbietern, meist mittelständische Familienunternehmen der textilen Mietbranche. Diese bieten bundesweit an 23 Standorten professionelles Textilleasing von Berufskleidung und Fußmatten. ms

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