Bereitstellung von Technikern

Qualifikation auf Zeit

Die Engineering People GmbH bietet qualifizierte Ingenieure, Informatiker und Techniker für den projektweisen Einsatz auf Zeit. Mittelständischen und großen Firmen eröffnet der Ulmer Dienstleister die Möglichkeit, sich flexibel und gezielt Know- How und Manpower für bestimmte Aufgaben ins Unternehmen zu holen. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker hat sich einen Eindruck von dem jungen Unternehmen verschafft.

Manpower ins Boot holen: Auch mittelständische Firmen nutzen immer häufiger die Möglichkeit, qualifizierte Experten zeitlich begrenzt zu verpflichten.

Engineering und Testing, Projektmanagement und IT-Consulting – das sind die vier Einsatzgebiete, die die Kompetenz der Ulmer Ingenieurgesellschaft Engineering People ausmachen. Dabei betont ihr Gründer und Geschäftsführer Winfried Keppler in einem klaren Statement: „Unsere Kunden erleben uns als jederzeit fairen Partner mit höchsten Ansprüchen an die eigene Leistung. Gleichzeitig pflegen wir einen engen, begleitenden Kontakt zu unseren Mitarbeitern. So sind sie in der Lage, unsere Philosophie am Arbeitsplatz zu leben: die eines sympathischen Unternehmens, das auf unkonventionelle Weise messbar zum Erfolg beiträgt.“

In der industriellen Praxis erweisen sich die Kompetenzen des Dienstleisters als überaus vielfältig und nicht minder facettenreich. Im Bereich Engineering zum Beispiel bringt das junge Unternehmen sein Know-how in ganz unterschiedliche Branchen ein. Dazu zählen unter anderem die Medizintechnik, die Umwelttechnik, die Luft- und Raumfahrt, der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Bereiche Haushaltsgeräte und Energietechnik – um nur einige Beispiele aus dem Kundenspektrum der Ulmer zu nennen. Wenn es um das Generieren neuer Produkterlebnisse und die Sicherung der Produktqualität geht, sind vor allem die Spezialisten aus dem Geschäftsfeld Testing gefragt. Denn sie begleiten Applikationen in jeder Phase der Entwicklung bis zur Marktreife. Die Fachleute aus dem Bereich Projektmanagement hingegen sind es dann, die innerbetriebliche Prozesse optimieren sowie Neuanläufe, Umstrukturierungen oder auch Umbaumaßnahmen organisieren.

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Die Analyse und Optimierung von IT-Prozessen fällt dann in die Kompetenzen der Sparte IT-Consulting. Hier werden insbesondere Aufgaben aus den Bereichen Infrastrukturtechnik, Client-/Servertechnik und Betriebssysteme sowie ERP-Systeme herstellerunabhängig bearbeitet und stets auf den individuellen Bedarf abgestimmt.

Begrenzt aber kompetent

Und wer ist es, der den Service von Engineering People in Anspruch nimmt? Als Zielgruppe sehen die Ulmer vor allem jene führenden Industrieunternehmen aus dem Mittelstand und dem Bereich der Konzerne, die rasch einen zeitlich begrenzten Bedarf an sehr qualifizierten und hoch motivierten Experten haben. Dabei sind es gerade hier die guten persönlichen Kontakte, die inzwischen vielfach den nachhaltigen Erfolg der Ingenieurgesellschaft sicher stellen; neue Interessenten gewinnt man unter anderem auch durch besondere Direktwerbeaktionen. Zu beobachten ist, dass gerade auch im Mittelstand eine wachsende Zahl von produzierenden Unternehmen inzwischen die Dienste solcher „Techniker auf Zeit“ nutzt. Das mag hier und da auch konjunkturelle Gründe haben, begründet sich aber in den meisten Fällen eher mit dem Wunsch nach Flexibilität. Oft ist es zudem der Bedarf an plötzlich oder projektweise auftrendem Bedarf an zusätzlichen Experten-Knowhow, das aus der eigenen Stammbelegschaft nicht abgerufen werden kann.

Bei alledem sieht Engineering People immer auch seine eigenen und die potenziellen Mitarbeiter als Zielgruppe. Gefragt und gesucht sind hier qualifizierte Akademiker und Techniker, die unter anderem auf Karrieremessen sowie durch Kontakte mit den Universitäten gefunden werden. Ein wichtiger Punkt ist in diesem Zusammenhang auch die gezielte Nachwuchsarbeit. Konkret bedeutet das: Die Ingenieurgesellschaft finanziert pro Jahr für sechs Stipendiaten die Studiengebühren für zwei Semester; zudem fördert sie studentische Initiativen.

Im Bereich der Mitarbeiterpflege ist neben dem engen Kontakt und gemeinsamen Aktivitäten der Faktor Weiterbildung von großer Bedeutung. Eine tragende Rolle übernimmt dabei die im November 2007 gestartete Akademie des Unternehmens, die mit der Berliner Steinbeis-Hochschule zusammenarbeitet. In drei aufeinander aufbauenden Levels werden hier betriebswirtschaftliche, technologische und auch rechtliche Kenntnisse vermittelt. Dazu kommen Kompetenzen auf den Gebieten Kommunikation und Networking. Und wer dann alle drei Levels absolviert hat, der hat am Ende der Ausbildung zusätzlich den Segelschein in der Tasche. „Neben Fachkenntnissen legen wir großen Wert auf Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“, erläutert Marketingleitern Annette Schlenker das Ausbildungskonzept. „Deshalb geht die EP Akademie teils ungewöhnliche Wege. Und ist damit so unverwechselbar wie Engineering People selbst.“
Die Ingenieurgesellschaft Engineering People beschäftigt heute rund 170 Mitarbeiter im süddeutschen Raum. Als wichtige Erfolgsfaktoren des Unternehmens bezeichnet Firmenchef Winfried Keppler die Fähigkeit, flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren, das umfassende fachliche Know-how der Mitarbeiter und ihre engagierte Arbeitsweise. „Entscheidend ist es, den Kunden nicht nur als Auftraggeber, sondern als Partner zu sehen.“

Statt zu klagen Chancen nutzen

Gefragt nach den Zukunftsperspektiven, räumt Keppler positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwar einen hohen Stellenwert ein. Gleichzeitig formuliert er jedoch einen Grundsatz, der für das Unternehmen wie für seine Mitarbeiter gleichermaßen gilt: „Über Rahmenbedingungen zu klagen, ändert nichts. Wir müssen unsere Chancen nutzen und dabei Leistungsbereitschaft und Fähigkeiten aus uns selbst schöpfen.“
Michael Stöcker

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