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Sulzer etabliert BI-Frontend QlikView Guided Analytics

Investitionen in betriebliche TechnikIn die Zukunft investieren

Investitionen in betriebliche Technik: In die Zukunft investieren

Investitionen in die betriebliche Technik zur Steigerung der Leistungsfähigkeit lösen immer die Frage nach der richtigen Finanzierung aus. Das muss kein leidiges oder langweiliges Thema sein.

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BI-FrontendGroße Datenmengen schnell transparent machen

Eine heterogene unternehmensweite IT-Landschaft erschwert die zentrale Analyse der Konzerndaten. Das Schweizer Maschinenbauunternehmen Sulzer konnte dieses Problem mit der Software QlikView Guided Analysis lösen. Aus minutenlangen Abfragen wurden schnelle Datenzugriffe, die nur einige Sekunden benötigen. Daten aus dem gesamten Unternehmen lassen sich nun einfach zusammenführen und auswerten.

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Sulzer Maschinenbau

Der Schweizer Industriekonzern Sulzer ist auf Pumpen, Services für rotierende Maschinen sowie auf Trenn-, Misch- und Applikationstechnologien spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter an über 180 Produktions- und Service-Standorten in mehr als 40 Ländern.

Im Jahr 2012 suchte Sulzer ein strategisches BI-Frontend für Datenvisualisierung und deskriptive Analytik, das ergänzend zu den im Einsatz befindlichen SAP-BW- und Microsoft-SQL-Server-basierten Applikationen eingeführt werden sollte. „Wir haben im prozessorientierten Bereich eine eher heterogene IT-Systemlandschaft aus verschiedenen ERP-, CRM-, Sales- und eTendering-Systemen, die alle potenzielle Quellen für analytische Einsichten sind“, erläutert Steffen Lange, Head of BI bei Sulzer. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, mit der wir sämtliche Datentöpfe schnell und agil integrieren und auswerten können.“

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Aus Minuten werden Sekunden

Die Wahl fiel auf QlikView Guided Analytics. Die Software der Firma Qlik überzeugte insbesondere durch seine In-Memory-Technologie: Daten aus nahezu allen üblichen Formaten werden im Arbeitsspeicher verknüpft. Entsprechend schnell erfolgt der Datenzugriff.

Als erste Applikation sollte eine Anwendung für die Visualisierung der Monats-, Halbjahres- und Jahresabschlüsse auf Basis der konsolidierten Zahlen aus SAP BPC über alle Unternehmenseinheiten erstellt werden.

Bei der Projektrealisierung wurde Sulzer von der HighCoordination GmbH unterstützt. Für den Qlik Elite Solution Provider sprachen neben seiner Expertise vor allem das Branchenwissen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, das fundierte Prozessverständnis, Daten- und Technologie-Know-how im Hinblick auf die bei Sulzer im Einsatz befindlichen ERP-Systeme. Hinzu kamen Flexibilität, Kunden- und Serviceorientierung, die Erfahrung in der Umsetzung globaler Projekte sowie die regionale Nähe. Innerhalb von 20 Budget-Tagen und einer Projektlaufzeit von drei Monaten entwickelte und implementierte HighCoordination die erste Version eines auf QlikView basierten GuV/Bilanz-Cockpits. „Die Kollegen waren es gewohnt, mehrere Minuten auf den Bericht zu warten, wenn sie ihn ausgeführt hatten. Wurde innerhalb der Abfrage eine Selektion geändert, hieß es wieder abwarten“, sagt Lange. „Mit der QlikView-App wurden aus mehreren Minuten wenige Sekunden.“

Einsatz im gesamten Unternehmen

Die QlikView-Applikation für den Bereich Finanzen erwies sich als voller Erfolg, der innerhalb des gesamten Konzerns „in Serie“ ging. So wurden mit Unterstützung von HighCoordination und internen Entwicklern zahlreiche Applikationen für den weltweiten Einsatz entwickelt. Als Basis dienen Daten aus rund 15 IT-Systemen, die teils direkt an QlikView angebunden sind und teils über Data-Warehouses als Zwischenlayer.

BI-Frontend: Große Datenmengen schnell transparent machen

Etwa 45 globale QlikView-Applikationen und zahlreiche Unterapplikationen sind bei weltweit rund 1000 Mitarbeitern in nahezu allen Abteilungen im Einsatz. Den Schwerpunkt bilden die Bereiche Vertrieb, Finanzen, Procurement und Projektmanagement. „QlikView verhilft uns zu besseren unternehmerischen Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und damit dazu, Teile günstiger einzukaufen, unsere Produkte schneller, profitabler und analog der Kundenerwartungen auszuliefern, Vertriebspotenziale zu identifizieren und zu nutzen und natürlich manuelle Datenaufbereitungsprozesse zu minimieren und zu vereinheitlichen.“

Neben Qlik-Applikationen nutzt Sulzer das von HighCoordination entwickelte Add-on trueChart, mit dem sich alle relevanten Anwendungsfälle auch in dynamischen Strukturen aussagekräftig nach International Business Communication Standards (IBCS ) darstellen lassen.

Zudem lassen sich zentral steuerbare Kommentierungen in Dashboards einfügen, die mit allen Inhalten der BI-Übersicht verknüpfbar sind. „Uns überzeugt besonders die Möglichkeit, in den Dashboards bis auf Einzelposten-Ebene Kommentare setzen und teilen zu können – inklusive Freigabeprozess“, verdeutlicht der Head of BI. Zum Einsatz kommt trueChart unter anderem zur Visualisierung von Vertriebszahlen und für die Orchestrierung von Vertriebs- und Produktionsaktivitäten innerhalb der Business-Unit Water.

BI-Frontend: Große Datenmengen schnell transparent machen

Erleichterte Arbeitsabläufe

Mittlerweile werden pro Monat 7 Dateien mit einem Volumen von etwa 4,5 MB erstellt. Die Anwendung ist einfach zu installieren, spürbar userfreundlich, reduziert nachhaltig den Aufwand und spart Zeit. Alle Daten stehen auf einer auch grafisch sehr ansprechend gestalteten Oberfläche rasch und übersichtlich zur Verfügung. Sulzer benötigt damit ungefähr ein bis zwei Tage weniger im Monat als früher. Die Reports sind nach 1,5 Stunden finalisiert und nicht wie früher nach einem Tag. Das erleichtert die Arbeitsabläufe erheblich.

Für das Management ist die Planung somit leichter geworden. Sämtliche Daten sind perfekt aufbereitet mit einem Klick abrufbar und schaffen so eine breite Wissensbasis – auch mobil über den Laptop, wenn Führungskräfte etwa auf Baustellen Einsätze besprechen. Damit können Manager optimal auf Entwicklungen reagieren, wenn beispielsweise Personal-Aufstockungen für ein Projekt nötig sind. Überstunden sind jetzt durch gezielte Personalplanung vermeidbar.

Künftig sollen die Kostenartenrechnung für den Bereich Finanzen sowie ein strategisches Projektmanagement-Dashboard in QlikView abgebildet werden. Zudem sind Applikationen für die Identifikation von Umsatzpotenzialen für Ersatzteile und Services in Entwicklung, etwa für Whitespot- und Kundenrückgewinnungsanalysen. Dem Ersatzteilprozess soll künftig ein Qlik-basiertes Durchlaufzeiten-Monitoring bereitgestellt werden. Darüber hinaus wird Sulzer für ausgewählte Fachbereiche auch die Self-Service-Visualisierungslösung Qlik Sense unter Nutzung des bereits entwickelten QlikView-Datenmodells einsetzen. Ziel ist die Umsetzung eines „Governed-Self-Service-BI-Konzepts“. am

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