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FEM-LösungenMit Erfolg vernetzt

Dass ein Anbieter von FEM-Lösungen sich bei der Vernetzung auskennen muss, versteht sich von selbst. Dass er den Vernetzungsgedanken aber auch bei den geschäftlichen Aktivitäten zu einer Grundmaxime erklärt, ist dagegen eine Seltenheit. Nicht so bei Cadfem aus Grafing bei München, das nach dieser Devise seit 25 Jahren als Vertriebspartner des amerikanischen Software-Entwicklers Ansys agiert.

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Das Porträt: Mit Erfolg vernetzt

Mit Erfolg vernetztDass ein Anbieter von FEM-Lösungen sich bei der Vernetzung auskennen muss, versteht sich von selbst. Dass er den Vernetzungsgedanken aber auch bei den geschäftlichen Aktivitäten zu einer Grundmaxime erklärt, ist dagegen eine Seltenheit. Nicht so bei Cadfem aus Grafing bei München, das nach dieser Devise seit 25 Jahren als Vertriebspartner des amerikanischen Software-Entwicklers Ansys agiert.

Dass ein Anbieter von FEM-Lösungen sich bei der Vernetzung auskennen muss, versteht sich von selbst. Dass er den Vernetzungsgedanken aber auch bei den geschäftlichen Aktivitäten zu einer Grundmaxime erklärt, ist dagegen eine Seltenheit. Nicht so bei Cadfem aus Grafing bei München, das nach dieser Devise seit 25 Jahren als Vertriebspartner des amerikanischen Software-Entwicklers Ansys agiert.

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Als Joschka Fischer als erster grüner Minister – in Turnschuhen – die Ernennungsurkunde überreicht bekam und Boris Becker zum ersten Mal Wimbledonsieger wurde, man schrieb das Jahr 1985, war auch der Notartermin für die Gründung der Cadfem GmbH. „Die FEM hatte bereits etwa 15 Jahre zuvor ihre ersten Schritte in der industriellen Anwendung gemacht,“ erinnert sich Cadfem-Gründer Dr. Günter Müller an die Anfangsjahre des numerischen Verfahrens. „Einer der Pioniere war John Swanson, der Entwickler von Ansys, der seine Firma Sasi, Inc. 1970 gründete. Sie war 1985 auf 75 Mitarbeiter angewachsen und machte einen Umsatz von rund zehn Millionen US Dollar. Gerechnet wurde damals auf so genannten Mainframes im Timesharing-Verfahren, aber auch schon lokal auf Abteilungsrechnern wie der VAX 11/750 oder der Micro-VAX II, die sich unsere junge Firma für 100.000 Deutsche Mark gerade noch leisten konnte. Mit ihren zwei MB Hauptspeicher und 150 MB Festplatte und einem Tektronix-Bildschirm (40.000,– DM) wurde versucht, Kunden von der interaktiven Arbeitsweise zu überzeugen. Support habe ich, wenn unterwegs, im Telefonhäuschen gegeben, versorgt mit einer Hosentasche voll Münzen. Die waren manches Mal verbraucht, bevor die Fragen beantwortet werden konnten. Programmdaten von fehlerhaften Läufen wurden auf Band gespeichert und per Post versandt. Bis zur Lieferung hatte sich erfreulicherweise das Problem oft von selbst gelöst oder der Kunde hat sich nicht mehr daran erinnert, dass er ein Problem hatte.“

Das Porträt: Mit Erfolg vernetzt

Dialog fördern
Seit den frühen 1980er Jahren richtet das Unternehmen eine der bekanntesten Anwenderkonferenzen zur numerischen Simulation in Europa aus. Zu den „Usermeetings“ der jüngeren Vergangenheit konnten die Grafinger und der Co-Veranstalter Ansys Germany alleine in Deutschland stets 650 und mehr externe Teilnehmer begrüßen. Die Veranstaltungen bieten 250 bis 300 Fachvorträge, eine große CAE-Ausstellung, viel Raum für Diskussionen und fachlichen Austausch sowie ein Rahmenprogramm.

Ansys, Inc. ist unabhängiger Anbieter von Technologie für die rechnerische Simulation in der Produktentwicklung weltweit. Cadfem unterstützt als das „Ansys Competence Center FEM“ die Anwender aus Industrie, Forschung und Lehre mit Software von Ansys sowie komplementären Programmen. Eine Umgebung für alle Anwendungsgebiete der Simulation wurde mit der Workbench realisiert. Sie integriert verschiedene physikalische Disziplinen unter einer durchgängigen, komfortablen Arbeitsoberfläche. „Wir sehen die Workbench als ein Alleinstellungsmerkmal von Ansys“, erläutert Müller: „Kein anderer Anbieter kann einen höheren Integrationsgrad für derart umfassende und leistungsstarke CAE-Werkzeuge bieten.“

Darüber hinaus haben Kunden über ein weltweites Partnernetzwerk – die 1998 gegründete Tech-Net Alliance – einen direkten Zugang zu einem wohl einzigartigen Fundus an spezifischen CAE-Lösungen und CAE-Expertisen, denn in das Netzwerk sind mehr als 55 Unternehmen aus 20 Ländern integriert. „Ich ziehe diese Art der Zusammenarbeit den heute üblichen Fusionen beziehungsweise Übernahmen vor, da kleine eigenständige Einheiten viel flexibler und agiler auf die ständigen Veränderungen am Markt reagieren können und deshalb auch viel effizienter und motivierter arbeiten können als größere Unternehmen“, erläutert Müller zu seinem Geschäftsverständnis. „Das Netzwerk mit verlässlichen Partnern, die über sehr viel Know-how aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen verfügen, gibt uns und auch allen anderen Partnern eine langfristige Zukunftsperspektive, so dass wir im Wettbewerb mit großen Unternehmen weltweit weiterhin äußerst erfolgreich positioniert sind.“ Damit werden praktisch alle Anwendungsgebiete der rechnerischen Simulation mit der Finite-Element-Methode (FEM) in der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung abgedeckt, wobei die vielfach eingesetzten Software-Lösungen Ansys und LS-Dyna eine herausragende Rolle spielen.

Werte sichern
Einen guten Ruf hat sich Cadfem durch ein lückenloses Ausbildungsangebot erworben - zur Vermittlung von theoretischem Hintergrundwissen und das Know-How für die praktische Software-Anwendung. Sein breit gefächertes Angebot an Schulungen, die produktunabhängigen CAE-Seminare und Trainings sowie ein Masterstudiengang ermöglichen eine gezielte Aus- und Weiterbildung. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2005 von den Grafingern mit europäischer Förderung die Esocaet (European School of Computer Aided Engineering Technologies) gegründet.

Seit dem Jahr 1985 steht der Name des Unternehmens aus Grafing bei München für leistungsfähige Software und umfassende Ingenieurdienstleistungen im Bereich der numerischen Simulation, für die sich über 250 Mitarbeiter (2010) in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in Osteuropa einschließlich Russland, in China und Indien sowie der USA verantwortlich zeigen. „Bei uns hat die langfristige Sicherung unserer Existenz und Werte die höchste Priorität. Dazu benötigen wir stabile Finanzen, effiziente Geschäftsprozesse sowie gute und zufriedene Mitarbeiter, die in einem angenehmen Arbeitsumfeld tätig sein können. Deshalb fördern wir die Willenskraft, denn sie ist ein stärkerer Antrieb als bloße Motivation. Motivation ist lediglich der Wunsch etwas zu tun, dagegen ist der Wille die absolute Entschlossenheit, sich voll und ganz für ein bestimmtes Ziel einzusetzen.“ Gerhard Friederici, Cadfem/ee

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