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ERP-LösungenDie Kindertage der Software

Die guten alten Zeiten im Bereich der Softwareentwicklung sind eigentlich noch gar nicht so lange her. Was haben Sie denn 1980 gemacht? Die Studenten Peter Forscht und Werner Strub gründeten in diesem Jahr zusammen mit drei Studienkollegen die Abakus GmbH Gesellschaft für Daten verarbeitende Systeme. Auf Initiative von Wolfgang Dannemann wurde die Business Software entwickelt, die das Unternehmen zu dem machte, was es heute ist: Die Abas Software AG.

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Das Porträt: Die Kindertage der Software

Das vergangene Jahr war für viele Unternehmen ein echtes Krisenjahr. Für das weltweite Abas-Partnernetzwerk hingegen war es ein Jahr beständigen Wachstums. „Viele mittelständische Unternehmen haben dieses unsichere Jahr für die Umstrukturierung ihrer Geschäftsabläufe genutzt, um Kosten zu senken und zukünftig Effizienz zu steigern“, erklärt Peter Forscht, COO der Aktiengesellschaft, und führt fort: „Unsere Software-Partner haben hohe Kenntnisse und Kompetenzen auf den Gebieten der Fertigung und Handel. In Kombination mit einer evolutionären ERP-Software ergibt dies hohe Kundenzufriedenheit, die der Schlüssel zu weltweitem und dauerhaftem Erfolg ist.“ Zu seinem dreißigsten Geburtstag kann das Unternehmen selbstbewusst nach vorne schauen. Doch werfen wir zunächst einen Blick zurück zu den Anfängen.

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Es war Mitte der siebziger Jahre, als Unternehmensberater Wolfgang Dannemann im Auftrag einer Bank Firmen sanierte. Dabei wuchs sein Wunsch nach einer Unternehmenssoftware, die unabhängig von den Hardware-Herstellern sein sollte. Folgerichtig war hier auch, dass Dannemann durch seine vorangegangenen Tätigkeiten über die finanzielle Basis verfügte, um die von ihm gewünschte Entwicklung einer Software zu finanzieren. „In den sechziger und siebziger Jahren wurde die Software noch mit den Kunden entwickelt, das heißt, die Kunden haben die Entwicklung finanziell mitgetragen. In der Zeit, als wir angefangen haben, 1980, da war das bereits vorbei. Die Kunden haben nur Software gekauft, die vorhanden war. Natürlich darf man das nicht mit der ERP-Software von heute vergleichen, wo bereits alles fix und fertig ist. Heute muss eine Software, wenn sie einsteigen wollen, nahezu perfekt sein, 1980 mussten gewisse Dinge vorhanden sein und 1960 brauchte noch gar nichts vorhanden zu sein. Das war die Entwicklung“, erzählt Dannemann.

Am Lagerfeuer entsteht eine Idee...

Als Mann der Tat engagierte er einen Mitarbeiter, der gutachterlich die Struktur einer modernen, dem PC angepassten Software festhalten sollte, und legte damit Ende der siebziger Jahre den Grundstein für die heutige Business Software von Abas. Reinhard Harms war der Entwickler der ersten Stunde mit dem Erstauftrag für die Software. Harms erinnert sich: „1979 arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Karlsruhe. Mein erster Programmierkurs hatte mich an der Highschool in den USA begeistert, wo ich ein Jahr vor dem Abitur als Austauschschüler gewesen war. Durch eben diese Austausch-Organisation lernte ich nun, kurz nach dem Informatik-Studium, eine Familie kennen, deren Vater Unternehmensberater war. Beim Grillfest, am Lagerfeuer in seinem Garten, setzte sich Wolfgang Dannemann mit den Worten neben mich: ‚Sie sind doch Informatiker, da könnten Sie mir vielleicht mal einen Gefallen tun.‘ Die Software, mit der Fertigungsbetriebe verwaltet würden, könnte er sich besser vorstellen. Ob ich mal einen PC aussuchen wollte, mit dem man so was machen kann. Mit der Bratwurst in der Hand musste ich meine völlige Unkenntnis betriebswirtschaftlicher Abläufe eingestehen. Aber Hindernisse ließen diesen Mann völlig unbeeindruckt. `Das macht nichts, blättern Sie ein paar Zeitschriften durch und suchen Sie ein Gerät aus, das Ihnen passend erscheint. Ich bezahle Ihnen die Stunden. Haben Sie nächsten Sonntag Zeit? Meine Frau kocht uns einen Tee, dann können wir uns mal gemütlich darüber unterhalten.´ – Wer kann da Nein sagen?“

...die weltweit zum Erfolg führt

Die Software wurde entwickelt und ging ab 1986 in den Verkauf. Der Weg dorthin brachte zwei Firmen zusammen. Dannemann berichtet: „Wir, die Systems 3, hatten nie Interesse, selbst zu verkaufen. Hier hat sich die Synthese mit der damaligen Abas GmbH ergeben, deren Verkaufs-Know-how es brauchte, um die Software erfolgreich an den Markt zu bringen. Einige Mitarbeiter der System 3 und Abas kannten sich bereits aus Studienzeiten, sodass sich eine Zusammenarbeit geradezu anbot“. Als Abas die Software-Lösung von System 3 kennenlernte, zeigte man sich beeindruckt von deren Qualität und Entwicklungsstand. Ergebnis: Ab 1984 übernimmt Abas den Verkauf der System-3-Software. Im Jahr 1989 werden die beiden Firmen zu ein einem Unternehmen.

Und heute? Im Jahr 2010 wird das internationale Partnernetzwerk Abas Software AGseine Aktivitäten in Nordamerika, Westeuropa und Asien ausweiten, um bessere Dienstleistungen und Support für seine Kunden zu gewährleisten. „Wir streben weltweites Wachstum an.Viele unserer Kunden sind in mehreren Ländern tätig, um ihre Kosten zu verringern und höhere Umsätze zu erzielen“, so Forscht. ee

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