IT-Infrastruktur

Andreas Mühlbauer,

Stahlgroßhändler setzt auf Virtualisierung

Starker Wettbewerb, hoher Preisdruck und steigende Kundenerwartungen – die Stahlbranche steht zunehmend unter Druck. Ein störungsfreier, permanenter Betrieb sowie schnelle Reaktionszeiten sind für Großhändler essenziell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei sind sie auf eine leistungsfähige und skalierbare IT-Infrastruktur angewiesen, die flexibel, zeitsparend und zuverlässig arbeitet.

Eisen Schmitt lagert mehr als 15.000 verschiedene Stahlartikel. © Eisen Schmitt

Das war auch der Fall beim Stahlgroßhändler Eisen Schmitt. Das 1930 gegründete Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Karlsruhe handelt mit verschiedenen Stahlartikeln wie beispielsweise Blank-, Qualitäts-, Walz-, Werkzeug- und Edelstahl sowie NE-Metallen, Rohren und Kunststoffen. Um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen, die Prozesse jederzeit am Laufen zu halten und die Daten optimal zu schützen, entschied sich der Großhändler dazu, seine IT-Infrastruktur zu erneuern. Gleichzeitig führte er ein Hochverfügbarkeits- und IT-Sicherheitskonzept ein.

Analyse der IT-Infrastruktur

Für den Aufbau einer modernen, zukunftssicheren IT-Infrastruktur war Eisen Schmitt auf die Expertise eines externen IT-Experten angewiesen. „Wir suchten einen IT-Dienstleister mit umfangreicher Projekterfahrung und entsprechenden Zertifizierungen, der uns auch langfristig zur Seite stehen kann“, sagt Christin Vilsmeier, Prokuristin bei Eisen Schmitt. Diese Voraussetzungen erfüllte InterConnect. Das Unternehmen berät branchenübergreifend Kunden in Karlsruhe und Umgebung bei IT-Fragen und -Projekten. Neben der 30-jährigen Erfahrung von InterConnect spielte auch die räumliche Nähe zu Eisen Schmitt eine Rolle bei der Entscheidung.

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Um die IT-Infrastruktur optimal zu erneuern, führte InterConnect mit Eisen Schmitt zunächst intensive Beratungsgespräche und erstellte eine Ist-Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur. Dabei analysierte der Dienstleister zum Beispiel das Netzwerk, die IT-Systeme, Services wie Anti-Spam oder Antivirus sowie die Umsetzung rechtlicher Anforderungen wie der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). So erhielt der Großhändler einen detaillierten Überblick über den Stand seiner IT. Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelte der IT-Dienstleister mehrere Lösungsansätze und wählte gemeinsam mit Eisen Schmitt das optimale Hochverfügbarkeits- sowie IT-Sicherheitskonzept aus.

Ausfallzeiten verringern

Eisen Schmitt war es vor allem wichtig, seinen Kunden aus Industrie, Handel und Handwerk einen reibungslosen 24/7-Betrieb zu bieten. Denn der Artikelbestand ist groß: Der Großhändler lagert auf mehr als 30.000 Quadratmeter in Karlsruhe und den Niederlassungen in Frankfurt, Plochingen und St. Ingbert mehr als 15.000 Artikel in allen erdenklichen Güten und Qualitäten. Bisher setzte das Unternehmen unterschiedliche Hardware-Server mehrerer Hersteller ein, die jedoch nicht mehr den neuesten Standards entsprachen und auch aufgrund ihrer Heterogenität schwer zu administrieren waren. Zudem fehlte ein redundantes Konzept zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Im Fall eines Serverausfalls hätte der Geschäftsbetrieb stillgestanden.

Der Metall-Großhändler muss rund um die Uhr einsatzbereit sein. © Eisen Schmitt

Für einen reibungslosen Betrieb ohne Systemausfälle oder Störungen führte Eisen Schmitt einen Hochverfügbarkeits-Cluster mit zentralem Speicher und einer Server-Virtualisierungslösung ein. Die Hardware-Server wurden zurückgebaut und durch eine virtualisierte, zentrale Server-Landschaft ersetzt. Damit ließ sich die IT-Infrastruktur vereinheitlichen und einfacher verwalten.

Um die Serverstruktur ausfallsicherer zu gestalten, setzte InterConnect zwei identisch konzipierte, miteinander verbundene und parallel laufende Server ein. Im Falle eines Serverausfalls, zum Beispiel durch einen Hardwaredefekt, kann dank dieses redundanten Systems automatisch mit den Anwendungen und Daten des zweiten Servers gearbeitet werden. Ein unterbrechungsfreier Betrieb ist somit gewährleistet. Auch geplante Ausfallzeiten, beispielsweise für Patches, Updates oder einen Austausch der Hardware, können nun während der Kernarbeitszeiten vorgenommen werden, da das zweite System währenddessen übernimmt.

Ein weiterer Vorteil: Der virtualisierte Server-Cluster lässt sich flexibel um Anwendungen und Ressourcen erweitern. Dank dieser Skalierbarkeit kann Eisen Schmitt auf sich ändernde Anforderungen, wie zum Beispiel ein wachsender Artikelbestand, schnell reagieren und ist für die Zukunft gerüstet.

Individuelles IT-Sicherheitskonzept

Bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur stand auch das Thema Datensicherung weit oben auf der Agenda. Dem Großhändler war es wichtig, Systeme und Daten vor Ausfällen oder Verlust zu schützen und regelmäßig automatische Sicherungen zu erstellen. Aufgrund einer Backup-Lösung sind Systeme und Daten immer gesichert und lassen sich leicht wiederherstellen.

Um Auftragsdaten, Kundendaten oder interne Informationen effektiv zu schützen und sicher zu verwahren, führte Eisen Schmitt zudem eine Endpoint-Protection-Lösung mit einem umfassenden Virenschutz und performanter Firewall ein. Vor dem Hintergrund zunehmender Sicherheitsbedrohungen sind effektive Schutzmechanismen sehr wichtig geworden.

Zudem sicherte sich der Stahlgroßhändler mit einem verschlüsselten Virtual Private Network (VPN) gegen Sicherheitsrisiken beim Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ab. Durch die verschlüsselte VPN-Verbindung können die Mitarbeiter aller Standorte auf das gemeinsame, abgesicherte Netzwerk zugreifen.

InterConnect führte den kompletten Prozess der Neuimplementierung innerhalb von nur drei Wochen ohne Komplikationen durch. Die modernisierte und individuell angepasste IT-Infrastruktur bietet Eisen Schmitt heute eine optimale Basis für einen schnellen und zuverlässigen Betrieb. „Unsere neue IT-Infrastruktur ist deutlich leistungsfähiger, zuverlässiger und skalierbarer als zuvor. Wir sind damit für die Zukunft gerüstet und offen für neue Technologien und weiteres Wachstum“, sagt Vilsmeier.

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