Cybersecurity

"Cyber-Security-Hotline sollte Schule machen"

Seit kurzem bietet die österreichische Wirtschaftskammer eine Telefonnummer, unter der sich in der Wirtschaftskammer organisierte Unternehmen, die von Cyber-Security-Angriffen betroffen sind, melden können, um schnell Zugang zu Hilfe zu bekommen.

Joerg von der Heydt, Channel Director DACH, Skybox Security

Eine Maßnahme, die Jörg von der Heydt, Channel Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Skybox Security, wie folgt kommentiert:

„Die Einrichtung einer Cyber-Security-Hotline durch eine Institution wie die Wirtschaftskammer in Österreich zeigt, dass die Bedrohung der Attacken aus dem Netz auf IT-Infrastrukturen von Unternehmen und Organisationen sehr ernst sind. Die Schaffung von Hilfsstrukturen, in die verschiedene Akteure einbezogen werden, ist daher mehr als begrüßenswert.

Die Zusammenarbeit zwischen der österreichischen Wirtschaftskammer, die hier aktuell ihre Organisationstruktur in sechs Bundesländern und die Verbindungen zu allen in ihr verbundenen Unternehmen einbringt, sowie Unternehmen, die über die notwendige Expertise zur Abwehr von Cyber-Security-Angriffen verfügen, ist vorbildhaft. Ziel sollte es sein, derartige Strukturen auch in den übrigen österreichischen Bundesländern zu schaffen.

Aber auch in Deutschland und der Schweiz muss diese Modell Schule machen. Hier sollte eine übergreifende Organisation – wie beispielsweise die jeweiligen Industrie- und Handelskammern – sich des Themas annehmen und entsprechende Strukturen schaffen. Dabei wäre es gut, wenn alle wichtigen Akteure aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung mit an Bord sind. So kann vor allem der Zugriff auf die neuesten Erkenntnisse zu Risikobewertung und zu Schwachstellen-Management in einer zentralen Struktur besser organisiert und gesichert werden. Im Rennen um Schadensbegrenzung und Schadensabwehr ist dies ein wichtiger Schritt, um Zeit zu gewinnen.“

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